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Das '''Kloster Maulbronn''' ist eine ehemalige Zisterzienserabtei am Ortsrand der Stadt [[Maulbronn]] im [[Enzkreis]]. |
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Um [[1147]] wurde das Kloster von dem vorgesehenen Erbgut Eckenweiher zwischen [[Mühlacker]] und [[Lienzingen]] an seinen heutigen Standort verlegt, in ein abgeschiedenes Waldtal. |
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[[1504]] wurde im bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg von Herzog Ulrich von Württemberg belagert und nach sieben Tagen eingenommen. |
[[1504]] wurde das Kloster im bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg von Herzog Ulrich von Württemberg belagert und nach sieben Tagen eingenommen. |
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Da das Herzogtum Württemberg protestantisch war, übersiedelten der Abt und die Mönche [[1537]] in ihr Priorat Pairis in Elsaß. |
Da das Herzogtum Württemberg protestantisch war, übersiedelten der Abt und die Mönche [[1537]] in ihr Priorat Pairis in Elsaß. |
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== Museum == |
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Das Museum im Kloster zeigt seine Geschichte in vor- und nachreformatorischer Zeit in den historischen Gebäuden der ehemaligen Küferei und im Frühmesserhaus. |
Das Museum im Kloster zeigt seine Geschichte in vor- und nachreformatorischer Zeit in den historischen Gebäuden der ehemaligen Küferei und im Frühmesserhaus. |
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Version vom 22. Januar 2014, 09:27 Uhr

Das Kloster Maulbronn ist eine ehemalige Zisterzienserabtei am Ortsrand der Stadt Maulbronn im Enzkreis.
Als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Anlagen nördlich der Alpen ist das Kloster seit Dezember 1993 Weltkulturerbe der UNESCO.
Geschichte
Um 1147 wurde das Kloster von dem vorgesehenen Erbgut Eckenweiher zwischen Mühlacker und Lienzingen an seinen heutigen Standort verlegt, in ein abgeschiedenes Waldtal.
1504 wurde das Kloster im bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg von Herzog Ulrich von Württemberg belagert und nach sieben Tagen eingenommen.
Da das Herzogtum Württemberg protestantisch war, übersiedelten der Abt und die Mönche 1537 in ihr Priorat Pairis in Elsaß.
Nach der Niederlage im Schmalkaldischen Krieg mußte der Herzog 1546/1547 das Kloster wieder dem Konvent zurückgeben.
Mit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 erhielt der Herzog das Recht, das Bekenntnis seiner Untertanen zu bestimmen. Im Jahre 1556 wandelte er das Kloster zu einer Schule um.
Klosterhof
Am Klosterhof innerhalb der ummauerten Klosteranlage befinden sich neben dem eigentlichen Kloster zahlreiche Gebäude, Geschäfte, Lokale und öffentliche Einrichtungen, die wie auf einem Marktplatz nummeriert sind und unter der Adresse Klosterhof zu finden sind. Dazu gehören unter anderem:
- Rathaus, früher Marstall
- Fruchtkasten, heute Stadthalle
- Restaurant Zur Klosterkatz
- S'Kloschder lädle
Museum
Das Museum im Kloster zeigt seine Geschichte in vor- und nachreformatorischer Zeit in den historischen Gebäuden der ehemaligen Küferei und im Frühmesserhaus.
Im Keller des Klosters ist im frühgotischen Cellarium ein Lapidarium, mit orginalen Steinmetzarbeiten aus dem Kloster und Erläuterungen, zu sehen.
Klosterfestspiele
In der Klosteranlage finden alljährlich auch die Klosterfestspiele der Stadt Maulbronn mit dem Theater im Maulbronner Klosterhof und in anderen Gebäuden wie dem Fruchtkasten statt.
Sanierungsarbeiten
Seit Oktober 2010 finden an der Klosterkirche Sanierungsarbeiten, insbesondere an der Dachkonstruktion statt. Aus diesem Grund ist sie bis 19. Mai 2012 nicht zugänglich.[1] Auch darüber hinaus finden dank eines Konjunkturprogramms des Bundes im Jahr 2011 an den Gebäuden des Klosters ungewöhnlich viele Sanierungsarbeiten gleichzeitig statt.[2]
1,5 Millionen Euro betrug der Zuschuss aus dem Sonderprogramm für UNESCO-Weltkulturstätten. Zusätzlich gab es einen Landeszuschuss von drei Millionen Euro sowie 5,1 Millionen Euro von 2009 bis 2013 Bundesmittel für die Sanierung der Klosterkirche und des Klosterbergs.
Öffnungszeiten
- 1. November bis 28. Februar
- Dienstag bis Sonntag 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr
- 1. März bis 31. Oktober
- täglich 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Siehe auch
- Evangelisch-theologisches Seminar Maulbronn
- Klosterkonzerte
- Klosterfestspiele
- Maulbronner Klosterfest
- Maulbronner Zehnttage
- Maultasche
- Johann Faust
- Closterweinberg
- Elfinger Hof
- Störrmühle
- Aalkistensee
Einzelnachweise
- ↑ Klosterkirche geschlossen, Online-Artikel der Vaihinger Kreiszeitung vom 17. Februar 2010
- ↑ Im Klosterbezirk von Maulbronn müssen vier Gebäude saniert werden, Online-Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 8. Juni 2011
