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Ludwig Pfältzer: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Auf der Flucht ==
== Auf der Flucht ==
Der Gärtner Ludwig Pfältzer war Mitglied der schon 1933 verbotenen Adventisten, einer kleinen, streng pazifistischen Glaubensgemeinschaft, deswegen war er im November 1940 nicht bereit, der Einberufung zur Wehrmacht Folge zu leisten.
Der Gärtner Ludwig Pfältzer war Mitglied der schon [[1933]] verbotenen Adventisten, einer kleinen, streng pazifistischen Glaubensgemeinschaft, deswegen war er im November [[1940]] nicht bereit, der Einberufung zur Wehrmacht Folge zu leisten.
Er lebte fast zehn Monate illegal, bevor er am 28. September 1941 festgenommen wurde.
Er lebte fast zehn Monate illegal, bevor er am [[28. September]] [[1941]] festgenommen wurde.


== Kriegsgegner zum Tode verurteilt ==
== Kriegsgegner zum Tode verurteilt ==
Das Reichskriegsgericht verurteilte ihn am 29. Juli 1942 wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode. Am 24. August 1942 verschleppten ihn die Nazis ins Zuchthaus Brandenburg, wo sie ihn am 1. September 1942 ermordeten.
Das Reichskriegsgericht verurteilte ihn am [[29. Juli]] 1942 wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode. Am [[24. August]] 1942 verschleppten ihn die Nazis ins Zuchthaus Brandenburg, wo sie ihn am [[1. September]] 1942 ermordeten.


== Quellen ==
== Quellen ==

Version vom 22. Januar 2013, 09:45 Uhr

Ludwig Pfältzer (* 7. September 1911 in Pforzheim, ermordet 1. September 1942 im Zuchthaus Brandenburg) war Gegner und Opfer der Nationalsozialisten.

Auf der Flucht

Der Gärtner Ludwig Pfältzer war Mitglied der schon 1933 verbotenen Adventisten, einer kleinen, streng pazifistischen Glaubensgemeinschaft, deswegen war er im November 1940 nicht bereit, der Einberufung zur Wehrmacht Folge zu leisten. Er lebte fast zehn Monate illegal, bevor er am 28. September 1941 festgenommen wurde.

Kriegsgegner zum Tode verurteilt

Das Reichskriegsgericht verurteilte ihn am 29. Juli 1942 wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode. Am 24. August 1942 verschleppten ihn die Nazis ins Zuchthaus Brandenburg, wo sie ihn am 1. September 1942 ermordeten.

Quellen

  • Auskunft Internationaler Suchdienst Arolsen
  • Auskunft Dokumentationsstelle Zuchthaus Brandenburg
  • Jahnke, Karl Heinz, Widerstand gegen das NS-Diktatur in Mecklenburg, Rostock, 2006