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Kriegerdenkmal Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Kriegerdenkmal .JPG|thumb|Kriegerdenkmal auf dem Pforzheimer Marktplatz, 1926]]
[[Datei:Kriegerdenkmal ca. 1899 (1).JPG|thumb|Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz um 1899]]
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[[Datei:Kriegerdenkmal ca. 1920.JPG|thumb|Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplkatz um 1920]]
[[Datei:Kriegerdenkmal ca. 1920.JPG|thumb|Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplkatz um 1920]]
[[Datei:Kriegerdenkmal .JPG|thumb|Kriegerdenkmal auf dem Pforzheimer Marktplatz, 1926]]
Das '''Kriegerdenkmal''' von [[Pforzheim]] stand mitten auf dem [[Pforzheimer Marktplatz|Pforzheimer Marktplatz]] zur Erinnerung an den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-französischen Krieg]] ([[1870]]/[[1871|'71]]).
Das '''Kriegerdenkmal''' von [[Pforzheim]] stand mitten auf dem [[Pforzheimer Marktplatz|Pforzheimer Marktplatz]] zur Erinnerung an den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-französischen Krieg]] ([[1870]]/[[1871|'71]]).



Version vom 15. Mai 2011, 10:53 Uhr

Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz um 1899
Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplkatz um 1920
Kriegerdenkmal auf dem Pforzheimer Marktplatz, 1926

Das Kriegerdenkmal von Pforzheim stand mitten auf dem Pforzheimer Marktplatz zur Erinnerung an den Deutsch-französischen Krieg (1870/'71).

Es stellte einen germanischen Krieger dar, der mir grimmigen Blick nach Westen blickte. Vorne auf dem Sockel stand die Inschrift: UNSEREN HELDEN 1870/71, die Rückseite trug eine von dem Pforzheimer Dichter Ludwig Auerbach verfasste Widmung, außerdem waren die Namen –Straßburg, Nuits[1], Dijon und Belfort angebracht, also die Namen der Schlachten, bei denen hauptsächlich badische Truppen an der Front waren.

Geschichte

1873 wurde ein Komitee gebildet und eine Sammlung veranstaltet, damit das Denkmal errichtet werden konnte. Die schwere Geschäftskrise im selben Jahr verzögerte jedoch die Ausführung. Erst 1876 wurde die Sache erneut in Angriff genommen und eine Reihe angesehener Bürger der Stadt bildeten ein neues Komitee, darunter der Pforzheimer Schmuckwarenfabrikant Eduard Bichler (1819–1899), Ludwig Auerbach, Louis Franzmann (18251896)[2] und der Kunstgewerbeschuldirektor Waag (18451912)[3] als künstlerischer Beirat. Die Figur wurde von Prof. Friedrich Moest (1838–1923) in Karlsruhe entworfen und modelliert und in Nürnberg gegossen.

Der Entwurf des Sockels stammte von Professor Dollinger in Stuttgart, die Ausführung erfolgte durch den Maurermeister Schweickhardt und den Bildhauer Oskar Ostermayer.

Am 18. Mai 1879 fand in Anwesenheit des Erbgroßherzogs [4] als Vertreter seines erkrankten Vaters[5] die Einweihung statt. Im Jahre 1826 musste der alte Germane der Straßenbahn weichen, die über den Marktplatz geführt wurde. Man versetzte ihn in den Benckiserpark. Im Zweiten Weltkrieg wurde er in Granaten umgewandelt.


Quelle

Lebendige Vergangenheit von Oskar Trost, 1963

Fußnoten

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Siehe dazu Schlacht bei Nuits (18. Dezember 1870) im Stadtwiki Karlsruhe
  2. Eintrag Franzmann, Louis (Identifikations-Nr. 315490) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg online
  3. Eintrag Waag, Alfred (Identifikations-Nr. 160854) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg online
  4. = der spätere Großherzog Friedrich II. von Baden (1857–1928)
  5. = Großherzog Friedrich (I.) von Baden († 1907)