Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Witaly Filenko: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Anna (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
'''Witaly Filenko''' wurde am [[27. Dezember]] [[1937]] geboren, [[1943]] aus der Ukraine zur Zwangsarbeit nach [[Pforzheim]] verschleppt und verstarb am 29.3.1944 im Alter von 6 Jahren an Herz und Kreislaufversagen.
'''Witaly Filenko''' (* [[27. Dezember]] [[1937]] in der Sowjetunion; † [[29. März]] [[1944]]) wurde als Kind von nach [[Pforzheim]] zur Zwangsarbeit Verschleppten Opfer des [[Nationalsozialismus]].


==Leben==

==Deportation==


Witaly Filenko wurde mit seinen Eltern, mit seinem Bruder Anatol und seiner Schwester Jeleanne im Jahre 1943 aus der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Die zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktionierte [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]], war das "Zuhause" der Familie Filenko.
Witaly Filenko wurde mit seinen Eltern, mit seinem Bruder Anatol und seiner Schwester Jeleanne im Jahre 1943 aus der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Die zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktionierte [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]], war das "Zuhause" der Familie Filenko.

Im Alter von 6 Jahren starb er an Herz-/Kreislaufversagen.


==Schicksal der Eltern==
==Schicksal der Eltern==


Ihre Eltern mussten nach der Deportation in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz& Weiss GmbH]] arbeiten.
Witalys Eltern mussten nach der Deportation in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz& Weiss GmbH]] arbeiten.
Hier mussten Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese Metallstücke wurden jeweils 12 Stunden, in einem 200°C heißen Ofen erhitzt. Die Firma befand sich damals in der [[Kaiser-Friedrich-Straße]], gegenüber der Firma [[Gustav Rau GmbH & Co.]].
Hier mussten Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese Metallstücke wurden jeweils 12 Stunden, in einem 200°C heißen Ofen erhitzt. Die Firma befand sich damals in der [[Kaiser-Friedrich-Straße]], gegenüber der Firma [[Gustav Rau GmbH & Co.]].


==Erinnerung==
==Erinnerung==


Im Rahmen der Aktion "[[Stolperstein]]e" wurde für Witaly Filenko am [[28.April]] [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kuperferhammer in den Boden eingelassen.
Im Rahmen der Aktion [[Stolpersteine]] wurde für Witaly Filenko am [[28.April]] [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kuperferhammer in den Boden eingelassen.


==Quellen==
==Quellen==
* Adressbuch Pforzheim
* [[Adressbuch Pforzheim]]
* {{Brändle 1985}}
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0


{{DEFAULTSORT:Filenko,Witaly}}
{{SORTIERUNG:Filenko, Witaly}}
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]

Version vom 29. Oktober 2010, 10:33 Uhr

Witaly Filenko (* 27. Dezember 1937 in der Sowjetunion; † 29. März 1944) wurde als Kind von nach Pforzheim zur Zwangsarbeit Verschleppten Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Witaly Filenko wurde mit seinen Eltern, mit seinem Bruder Anatol und seiner Schwester Jeleanne im Jahre 1943 aus der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Die zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktionierte Gaststätte Kupferhammer, war das "Zuhause" der Familie Filenko.

Im Alter von 6 Jahren starb er an Herz-/Kreislaufversagen.

Schicksal der Eltern

Witalys Eltern mussten nach der Deportation in der Silberwaren- und Besteckfabrik Lutz& Weiss GmbH arbeiten. Hier mussten Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese Metallstücke wurden jeweils 12 Stunden, in einem 200°C heißen Ofen erhitzt. Die Firma befand sich damals in der Kaiser-Friedrich-Straße, gegenüber der Firma Gustav Rau GmbH & Co..

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Witaly Filenko am 28.April 2010 ein Stein vor der Gaststätte Kuperferhammer in den Boden eingelassen.

Quellen