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Witaly Filenko: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Witaly Filenko''' |
'''Witaly Filenko''' (* [[27. Dezember]] [[1937]] in der Sowjetunion; † [[29. März]] [[1944]]) wurde als Kind von nach [[Pforzheim]] zur Zwangsarbeit Verschleppten Opfer des [[Nationalsozialismus]]. |
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Witaly Filenko wurde mit seinen Eltern, mit seinem Bruder Anatol und seiner Schwester Jeleanne im Jahre 1943 aus der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Die zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktionierte [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]], war das "Zuhause" der Familie Filenko. |
Witaly Filenko wurde mit seinen Eltern, mit seinem Bruder Anatol und seiner Schwester Jeleanne im Jahre 1943 aus der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Die zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktionierte [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]], war das "Zuhause" der Familie Filenko. |
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Im Alter von 6 Jahren starb er an Herz-/Kreislaufversagen. |
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==Schicksal der Eltern== |
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Witalys Eltern mussten nach der Deportation in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz& Weiss GmbH]] arbeiten. |
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Hier mussten Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese Metallstücke wurden jeweils 12 Stunden, in einem 200°C heißen Ofen erhitzt. Die Firma befand sich damals in der [[Kaiser-Friedrich-Straße]], gegenüber der Firma [[Gustav Rau GmbH & Co.]]. |
Hier mussten Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese Metallstücke wurden jeweils 12 Stunden, in einem 200°C heißen Ofen erhitzt. Die Firma befand sich damals in der [[Kaiser-Friedrich-Straße]], gegenüber der Firma [[Gustav Rau GmbH & Co.]]. |
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==Erinnerung== |
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Im Rahmen der Aktion |
Im Rahmen der Aktion „[[Stolpersteine]]“ wurde für Witaly Filenko am [[28.April]] [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kuperferhammer in den Boden eingelassen. |
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==Quellen== |
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* Adressbuch Pforzheim |
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* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0 |
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Version vom 29. Oktober 2010, 10:33 Uhr
Witaly Filenko (* 27. Dezember 1937 in der Sowjetunion; † 29. März 1944) wurde als Kind von nach Pforzheim zur Zwangsarbeit Verschleppten Opfer des Nationalsozialismus.
Leben
Witaly Filenko wurde mit seinen Eltern, mit seinem Bruder Anatol und seiner Schwester Jeleanne im Jahre 1943 aus der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Die zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktionierte Gaststätte Kupferhammer, war das "Zuhause" der Familie Filenko.
Im Alter von 6 Jahren starb er an Herz-/Kreislaufversagen.
Schicksal der Eltern
Witalys Eltern mussten nach der Deportation in der Silberwaren- und Besteckfabrik Lutz& Weiss GmbH arbeiten. Hier mussten Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese Metallstücke wurden jeweils 12 Stunden, in einem 200°C heißen Ofen erhitzt. Die Firma befand sich damals in der Kaiser-Friedrich-Straße, gegenüber der Firma Gustav Rau GmbH & Co..
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Witaly Filenko am 28.April 2010 ein Stein vor der Gaststätte Kuperferhammer in den Boden eingelassen.
Quellen
- Adressbuch Pforzheim
- Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0