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Remchingen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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K Luca Wilhelm Prayon
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|Website = [http://www.remchingen.de www.remchingen.de]
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|Bürgermeistertitel = Bürgermeister
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== Ortsgliederung ==
== Ortsgliederung ==

Version vom 10. Februar 2010, 17:18 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Remchingen ist eine Gemeinde im Enzkreis mit etwa 11.800 Einwohnern (Stand September 2007).

Remchingen
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 95′ N, 8° 58′ O
Höhe: 171 m ü. NN
Fläche: 24,06 km²
Einwohner: 11.846 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 492 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75196
Vorwahl: 0 72 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 5
75196 Remchingen
Webpräsenz: www.remchingen.de
Bürgermeister: Luca Wilhelm Prayon

Ortsgliederung

Remchingen besteht aus vier Teilorten:

Remchingen gehört dem Zweckverband für die Wasserversorgung des Hügellandes zwischen Alb und Pfinz an.

Das einstige Dorf Remchingen

Das Dorf Remchingen scheint ganz allmählich abgegangen zu sein. Auf einer Karte von 1710 ist das Pfarrdorf noch eingezeichnet. Das Dorf lag da, wo heute der Bahnhof von Wilferdingen steht, die Burg 500 m westlich davon in einem Wiesengelände in der Nähe des Waldrandes. Als 1860 die Eisenbahn gebaut wurde, stieß man an der Stelle des Bahnhofs, auf die Grundmauern der Kirche von Remchingen und dabei wurde auch der Kirchhof des Dorfes mit aufgedeckt. Die Remchinger Kirche, sie wird schon 1295 erwähnt, war die Mutterkirche für die benachbarten Dörfer Wilferdingen, Singen und Kleinsteinbach. Je mehr sich Remchingen verkleinerte, desto weniger geschah für die Kirche und das Pfarrhaus, sodass beide baufällig wurden. In einem Bericht des Remchinger Pfarrers von 1725 heißt es: „Alles Fenster und Wände sind so durchlöchert, dass ich bisher zu nicht geringem Skandal der Vorbeireisenden und um mich etwas zu schützen, die Löcher mit Papier und Werg zu verkleiden und zu verstopfen genötigt worden bin“. Spätere Berichte lauten ähnlich. Um der Sache ein Ende zu machen, wurde die Pfarrei Remchingen 1785 aufgelöst und die Kirche samt Pfarrhaus abgebrochen. Die Kirchengeräte kamen nach Wilferdingen und Singen.

Wie die Kirche so war auch das Schulhaus von Remchingen für die umliegenden Orte zuständig. Nach einer Aufzeichnung 1737 musste Wilferdingen zum Heizen der Winterschule in Remchingen 2 Klafter, Singen ebenfalls 2 Klafter und Kleinsteinbach 1 Klafter Holz stellen. Die Schule wird 1737 als baufällig bezeichnet und scheint das selbe Schicksal gehabt zu haben wie Kirche und Pfarrhaus, also Ablösung und Zerfall. Schon früher als das Dorf Remchingen war die Burg abgegangen. Sie wurde 1692 von den Franzosen niedergebrannt worden. Nur die Wirtschaftgebäude blieben damals stehen. Die ganze Anlage wurde nach dem im 18. Jahrhundert üblichen Brauch in eine Meierei umgewandelt. 1749 wurden die Schlossmauern vollends niedergerissen und die Steine zur Ausbesserung des Wirtschaftsgebäudes verwendet. Auch diese Gebäude zerfielen im 19. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunders wurde in der Nähe des Bahnhofs Wilferdingen eine Gaststätte erbaut, die dann zur letzten Erinnerung an Dorf, Burg und Adelsgeschlecht Remchingen, den Namen Remchinger Hof erhielt.

Quelle Der Enz- und Pfinzgau aus dem Jahr 1925

Wappen

Am 23. September 1976 hat der Gemeinderat von Remchingen beschlossen, das frühere Wappen von Wilferdingen als Remchinger Wappen weiterzunutzen.

Das Wappen zeigt auf rotem Grund zwei gekreuzte silberne Lilienstäbe, mittig in einem silbernen Herzschild eine rote Rose mit grünen Kelchblättern und blauen Samen.

Die Lilienstäbe und die Rose waren in allen Teilorten der Gemeinde vorhanden. Die Lilienstäbe gehen auf das Wappen der Herren von Remchingen (15. Jahrhundert) zurück und die Rose war früher in Wappen der Herren von Roßwag vorhanden, die im 14. Jahrhundert die Remchinger Gegend beherrschten.

Bahnhof

Der zwischen den Teilorten gelegene Bahnhof wird durch die Deutsche Bahn AG als Wilferdingen-Singen bezeichnet. Die Gemeinde Remchingen wünscht sich eine Umbenennung des Bahnhofs, der allerdings bisher an Kostenforderungen der Bahn scheiterte. Von Seiten der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) und des Karlsruher Verkehrsverbundes wird der Bahnhof allerdings Remchingen genannt. Dies führt zu der Kuriosität, dass im Bahnhof zweierlei Bahnhofsschilder aufgehängt sind: die von der Deutschen Bahn AG angebrachten tragen die Bezeichnung „Wilferdingen-Singen“, die von der AVG angebrachten die Bezeichnung „Remchingen" mit kleinerer Unterzeile „Wilferdingen-Singen“, was bei ortsfremden Reisenden immer wieder für Verwirrung sorgt.

Gemeindepartnerschaft

  • San Biagio Platani - Seit 1986 besteht die Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde auf Sizilien in der Provinz Agrigento

Siehe auch

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Teilorte Wilferdingen, Singen, Nöttingen und Darmsbach bilden die Gemeinde Remchingen.



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