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Kentheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Der Ort liegt als einziger Ortsteil der Stadt im [[Nagold (Fluss)|Nagoldtal]] auf 340 Metern Höhe an der [[B 463]].
Der Ort liegt als einziger Ortsteil der Stadt im [[Nagold (Fluss)|Nagoldtal]] auf 340 Metern Höhe an der [[B 463]].

==Geschichte==
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus den Jahr 1075 in einer Aufzählung des [[Kloster Hirsau|Klosters Hirsau]]. Geschätzt war hier etwa 150 Jahre lang ein Frauenkloster für das Kloster Hirsau. Der Ort erhielt seinen Namen nach dem Schutzheiligen der Kirche, dem heiligen Candidud, woraus im Laufe der Jahre Kentheim wurde.
Kentheim ist ein Weiler, der seinen Namen von der Kirche St. Candidus übernahm. [[1075]] wird der Ort als dem damals neu errichtetem Kloster [[Hirsau]] zugeordnet Die Candidusverehrung wird mit einem Verwandten der Grafen von Calw in Verbindung gebracht, Poppo, der bis [[1047]] Bischof von Säben-Brixen war und [[1048]] als Papst Damasus II. starb. In dessen Diözese wurde der [[Erzbischof]] Candidus von [[Reims]] in mehreren Kapellen verehrt. Vielleicht war St. Georg, der neben St. Candidus in dem Kirchlein abgebildet ist, schon vorher Patron der Kentheimer Kirche. Von [[1080]] an waren Nonnen, vorwiegend adliger Abstammung, in Kentheim. [[1185]] werden sie noch einmal urkundlich erwähnt. Im [[13. Jahrhundert]] wird die Kirche Pfarrei, aber später von der Kentheimer Filiale in [[Zavelstein]] abgelöst. Fresken von [[1230]] sind heute noch teilweise erhalten. Der Chorturm mit einem Tonnengewölbe wurde im [[14.]] und [[15]]. Jahrhundert erstellt.

Kentheim hat eine der ältesten Kirchen Süddeutschlands. Die [[St. Candiduskirche]] wurde vermutlich zwischen 950 und 1075 erbaut.


Oberhalb von Kentheim gibt es einen beliebten Kletterfelsen.
Oberhalb von Kentheim gibt es einen beliebten Kletterfelsen.

Version vom 7. Dezember 2009, 20:16 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Die Kirche in Kentheim von Süden
Die Kirche in Kentheim von Nordost
Die Kirche mit dem Ort im Hintergrund

Kentheim ist ein Ortsteil der Stadt Bad Teinach-Zavelstein im Landkreis Calw.

Mit etwa 170 Einwohner ist Kenthein der kleinste Ortsteil.

Der Ort liegt als einziger Ortsteil der Stadt im Nagoldtal auf 340 Metern Höhe an der B 463.

Geschichte

Kentheim ist ein Weiler, der seinen Namen von der Kirche St. Candidus übernahm. 1075 wird der Ort als dem damals neu errichtetem Kloster Hirsau zugeordnet Die Candidusverehrung wird mit einem Verwandten der Grafen von Calw in Verbindung gebracht, Poppo, der bis 1047 Bischof von Säben-Brixen war und 1048 als Papst Damasus II. starb. In dessen Diözese wurde der Erzbischof Candidus von Reims in mehreren Kapellen verehrt. Vielleicht war St. Georg, der neben St. Candidus in dem Kirchlein abgebildet ist, schon vorher Patron der Kentheimer Kirche. Von 1080 an waren Nonnen, vorwiegend adliger Abstammung, in Kentheim. 1185 werden sie noch einmal urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wird die Kirche Pfarrei, aber später von der Kentheimer Filiale in Zavelstein abgelöst. Fresken von 1230 sind heute noch teilweise erhalten. Der Chorturm mit einem Tonnengewölbe wurde im 14. und 15. Jahrhundert erstellt.

Oberhalb von Kentheim gibt es einen beliebten Kletterfelsen.


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