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Krebspfad: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein paar Jahre später genehmigte die Stadt großzügige Anbauten, wobei der Charakter der (Krebspfad-) Siedlung erhalten bleiben musste, das heißt bei einem Doppel- und Einzelhaus durfte das Mittel- oder das Haupthaus nicht ganz abgerissen werden, ebenso waren Dachgauben nicht gestattet. Seit den [[1990]]ziger Jahren ist es so, dass die Stadt beim Um- und Ausbau jede Variante gewährt. |
Ein paar Jahre später genehmigte die Stadt großzügige Anbauten, wobei der Charakter der (Krebspfad-) Siedlung erhalten bleiben musste, das heißt bei einem Doppel- und Einzelhaus durfte das Mittel- oder das Haupthaus nicht ganz abgerissen werden, ebenso waren Dachgauben nicht gestattet. Seit den [[1990]]ziger Jahren ist es so, dass die Stadt beim Um- und Ausbau jede Variante gewährt. |
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==Auszug aus der Festschrift - 75 Jahre Siedlergemeinschaft Pforzheim-Nord - erstellt durch Rudolf Cölsch unter Mitwirkung der Bewohner == |
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Version vom 1. Juni 2009, 19:51 Uhr
Der Krebspfad ist sowohl eine Straße als auch ein Pforzheimer Wohngebiet, die sogenannte Krebspfadsiedlung.
Straße
Der Krebspfad beginnt Unterm Wolfsberg und verläuft in nordöstlicher Richtung zum Alten Göbricher Weg. Den Namen erhielt der Weg am 09. Mai 1961 nach dem Gewann Krebspfad durch einen Gemeinderatsbeschluß.
Wohngebiet
Das Wohngebiet liegt links des Alten Göbricher Wegs.
Geschichte
Das Gebiet um den heutigen Krebspfad war vor 1930 unbesiedelt. Die Kleinstraßen Haferweg, Hängsteigweg, Kornweg und Maisweg gab es ebenso wenig wie die Autobahn (erbaut 1936 –1940). Die Grundstücke hier, Obstbaumwiesen und kleinere Äcker, befanden sich zum Teil in privater Hand oder waren Stadteigentum. 1932 bis 1935 wurden Schotterwege angelegt und 32 einfache Holzhäuser erstellt. Die Grundstücke, auf denen die Häuser standen, wurden auf 66 Jahre in Erbpacht vergeben. In den Wegen wurden von der Stadt an verschiedenen Stellen Trinkwasserhydranten gesetzt, von denen die Menschen bei Wind und Wetter, Sommer wie Winter ihr Trinkwasser besorgen mussten.
Bis weit in die 1950-ziger Jahre waren die Schotterwege unbeleuchtet. Nach mehreren, jahrelangen, massiven Protesten der Bewohner, wurden dann einige Laternen aufgestellt und an das Stromnetz der Stadt Pforzheim angeschlossen. Nach Beschwerden von Briefträgern und Anwohnern bekam im Jahr 1961 jeder Weg seinen eigenen Namen (siehe oben). Bis circa 1965 blieben die Fassaden der Holzhäuser (außer den Farbanstriche) unverändert, dann begann der Aufschwung der Eternitplatten. Fast alle Häuser bekamen von ihren Besitzer eine neue Rundumansicht, denn die Carbonileumfarben verschwanden unter den grauen, asbesthaltigen Eternitplatten.
Ein paar Jahre später genehmigte die Stadt großzügige Anbauten, wobei der Charakter der (Krebspfad-) Siedlung erhalten bleiben musste, das heißt bei einem Doppel- und Einzelhaus durfte das Mittel- oder das Haupthaus nicht ganz abgerissen werden, ebenso waren Dachgauben nicht gestattet. Seit den 1990ziger Jahren ist es so, dass die Stadt beim Um- und Ausbau jede Variante gewährt.