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Regine-Jolberg-Straße: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die '''Regine-Jolberg-Straße''' befindet sich im Pforzheimer Wohngebiet [[Maihälden]]. Sie wurde [[1985]] nach Regina Jolberg benannt, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf "Erzieherin" gab.
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= Regina Jolberg =
'''Regine Jolberg''' (* [[30. Juni]] [[1800]] als ''Regine Zimern''; + [[5. März]] [[1870]]) war Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und von Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz.
'''Regine Jolberg''' (* [[30. Juni]] [[1800]] als ''Regine Zimern''; + [[5. März]] [[1870]]) war Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und von Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz.


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== Lebenswerk ==
== Lebenswerk ==
Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen.
Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen.

Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in [[Baden]], der Pfalz, in [[Württemberg]], in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.
Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in [[Baden]], der Pfalz, in [[Württemberg]], in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.

== Erinnerung ==
In Pforzheim erinnert seit [[1985]] die [[Regine-Jolberg-Straße]] im Wohngebiet [[Maihälden]] an die Frau, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf Erzieherin gab.


== Weblink ==
== Weblink ==
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* {{Wikipedia|Regine_Jolberg|Regine Jolberg}}


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[[Kategorie:Frau]]

Version vom 2. November 2008, 14:55 Uhr

Die Regine-Jolberg-Straße befindet sich im Pforzheimer Wohngebiet Maihälden. Sie wurde 1985 nach Regina Jolberg benannt, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf "Erzieherin" gab.

Regina Jolberg

Regine Jolberg (* 30. Juni 1800 als Regine Zimern; + 5. März 1870) war Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und von Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz.

Herkunft

Regine Zimmern kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt am Main zur Welt. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer wurde sie als Zehnjährige von ihren jüdischen Eltern in ein christliches Internat gegeben, nach fünf Jahren kehrte sie zu ihrer Familie nach Frankfurt zurück.

Familie

Bei einem musikalischen Abend lernte Regine Zimmern den Juristen Dr. Joseph Neustetel kennen. Sie heirateten 1821 nach dem jüdischen Ritual. Sie bekamen zwei Kinder, Emma und Mathilde. Nach jahrelanger schweren Krankheit starb ihr Mann. Als junge Witwe lebte sie mit ihren beiden Kindern zunächst wieder in Heidelberg. Nach zwei Jahren begegnete sie ihrem früheren Hauslehrer Salomon Jolberg. Sie heirateten und traten beide zum evangelischen Glauben über. Zwei Kinder aus dieser Ehe starben kurz nach der Geburt. Salomon Jolberg verstarb 1829.

Lebenswerk

Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen.

Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in Baden, der Pfalz, in Württemberg, in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.

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