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Bürger-Initiative gegen Chemie-Einlagerung: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die am [[25. Juni]] [[1991]] gegründete '''Bürger-Initiative gegen Chemie-Einlagerung im Militär-Depot Pforzheim e.V.''' organisiert den Protest
Die '''Bürger-Initiative gegen Chemie-Einlagerung im Militär-Depot Pforzheim e.V.''' war eine [[Bürgerinitiative]] in [[Pforzheim]].
Sie wurde am [[25. Juni]] [[1991]] mit dem Ziel gegründet, ''"die Lagerung von Giftstoffen im Bundeswehr-Depot in Pforzheim-Huchenfeld zum Schutz von Mensch und Umwelt rückgängig zu machen"'' (§ 2 der Satzung) und im Jahr [[2007]] aufgelöst.
gegen die schon erfolgte Einlagerung von 700 Tonen der Chemikalie Perchloräthylen und die drohende Einlagerung von zusätzlichen 1400 Tonnen Calciumhypochlorit im Bundeswehr-Depot nördlich der Verbindungsstrasse zwischen [[Huchenfeld]] und [[Würm (Pforzheim)|Würm]] am Rand des Waldgebiets [[Erzkopf]].


== Zweck ==
== Tätigkeit ==
Die Bürgerinitiative organisierte den Protest
In § 2 der Satzung heißt es:
gegen die bereits erfolgte Einlagerung von 700 Tonen der Chemikalie Perchloräthylen und die drohende Einlagerung von zusätzlichen 1400 Tonnen Calciumhypochlorit im [[Bundeswehrdepot]] nördlich der Verbindungsstraße zwischen [[Huchenfeld]] und [[Würm (Pforzheim)|Würm]] am Rand des Waldgebiets [[Erzkopf]].

''"Zweck des Vereins ist es, die Lagerung von Giftstoffen im Bundeswehr-Depot in Pforzheim-Huchenfeld zum Schutz von Mensch und Umwelt rückgängig zu machen".''


== Vorstand und Aktive ==
== Vorstand und Aktive ==
Im Vorstand des Vereins sind Bewohner der drei im Ernstfall hauptbetroffenen Ortsteile [[Hohenwart]] (Fröhlich), Huchenfeld (Plass) und Würm (Brändle) gleichberechtigt vertreten, die zwei Ortsvorsteher von Huchenfeld (Bayer) und Würm (Nestler) sind im Vorstand bzw. Beirat vertreten, Vertreter der in den drei Ortsteilen vertretenen Parteien, sind - um die Überparteilichkeit der Bürger-Initiative zu unterstreichen - nicht im Vorstand vertreten.
Im Vorstand des Vereins waren Bewohner der drei im Ernstfall hauptbetroffenen Ortsteile [[Hohenwart]] (Fröhlich), Huchenfeld (Plass) und Würm (Brändle) gleichberechtigt vertreten, die zwei Ortsvorsteher von Huchenfeld (Bayer) und Würm (Nestler) waren im Vorstand bzw. Beirat vertreten, Vertreter der in den drei Ortsteilen vertretenen Parteien, waren - um die Überparteilichkeit der Bürgerinitiative zu unterstreichen - nicht im Vorstand vertreten.
Das Berufsspektrum umfasst u.a. Angestellte, Architekt, Arzt, geistliche Berufe, Kunstschaffende und Lehrkräfte.
Das Berufsspektrum umfasste u.a. Angestellte, einen Architekten, einen Arzt, geistliche Berufe, Kunstschaffende und Lehrkräfte.


Aktionen der Bürger-Initiative und Unterstützer in Ortschaftsräten, Gemeinderat und Verwaltung sind in dem Artikel "Bundeswehrdepot" skizziert, ebenso die mit den Chemikalien verbundene Gefährdung.
Aktionen der Bürger-Initiative und Unterstützer in Ortschaftsräten, Gemeinderat und Verwaltung sind in dem Artikel "Bundeswehrdepot" skizziert, ebenso die mit den Chemikalien verbundene Gefährdung.


== Auflösung ==
== Auflösung ==
Nach dem Abschluß aller juristischen Möglichkeiten, der Einflusslosigkeit der aus der Region stammenden Bundestagsabgeordneten aller Parteien, nach vergeblichen Erwartungen an verschiedene Regierungs- und damit Politikwechsel löst sich der Verein "Bürger-Initiative gegen Chemie-Einlagerung im Militär-Depot Pforzheim e.V." im Jahr [[2007]] auf.
Nach dem Abschluss aller juristischen Möglichkeiten, der Einflusslosigkeit der aus der Region stammenden Bundestagsabgeordneten aller Parteien, nach vergeblichen Erwartungen an verschiedene Regierungs- und damit Politikwechsel löste sich der Verein "Bürger-Initiative gegen Chemie-Einlagerung im Militär-Depot Pforzheim e.V." im Jahr [[2007]] auf.


Das Vereinsvermögen geht entsprechend der Satzung an die Ortsverwaltungen von Hohenwart, Huchenfeld und Würm mit der Auflage, die Gelder für ökologische Zwecke, insbesondere zur Sensibilsierung der jungen Generation, einzusetzen.
Das Vereinsvermögen ging entsprechend der Satzung an die Ortsverwaltungen von Hohenwart, Huchenfeld und Würm mit der Auflage, die Gelder für ökologische Zwecke, insbesondere zur Sensibilisierung der jungen Generation, einzusetzen.


== Quellen ==
== Quellen ==

Version vom 14. April 2008, 19:33 Uhr

Die Bürger-Initiative gegen Chemie-Einlagerung im Militär-Depot Pforzheim e.V. war eine Bürgerinitiative in Pforzheim. Sie wurde am 25. Juni 1991 mit dem Ziel gegründet, "die Lagerung von Giftstoffen im Bundeswehr-Depot in Pforzheim-Huchenfeld zum Schutz von Mensch und Umwelt rückgängig zu machen" (§ 2 der Satzung) und im Jahr 2007 aufgelöst.

Tätigkeit

Die Bürgerinitiative organisierte den Protest gegen die bereits erfolgte Einlagerung von 700 Tonen der Chemikalie Perchloräthylen und die drohende Einlagerung von zusätzlichen 1400 Tonnen Calciumhypochlorit im Bundeswehrdepot nördlich der Verbindungsstraße zwischen Huchenfeld und Würm am Rand des Waldgebiets Erzkopf.

Vorstand und Aktive

Im Vorstand des Vereins waren Bewohner der drei im Ernstfall hauptbetroffenen Ortsteile Hohenwart (Fröhlich), Huchenfeld (Plass) und Würm (Brändle) gleichberechtigt vertreten, die zwei Ortsvorsteher von Huchenfeld (Bayer) und Würm (Nestler) waren im Vorstand bzw. Beirat vertreten, Vertreter der in den drei Ortsteilen vertretenen Parteien, waren - um die Überparteilichkeit der Bürgerinitiative zu unterstreichen - nicht im Vorstand vertreten. Das Berufsspektrum umfasste u.a. Angestellte, einen Architekten, einen Arzt, geistliche Berufe, Kunstschaffende und Lehrkräfte.

Aktionen der Bürger-Initiative und Unterstützer in Ortschaftsräten, Gemeinderat und Verwaltung sind in dem Artikel "Bundeswehrdepot" skizziert, ebenso die mit den Chemikalien verbundene Gefährdung.

Auflösung

Nach dem Abschluss aller juristischen Möglichkeiten, der Einflusslosigkeit der aus der Region stammenden Bundestagsabgeordneten aller Parteien, nach vergeblichen Erwartungen an verschiedene Regierungs- und damit Politikwechsel löste sich der Verein "Bürger-Initiative gegen Chemie-Einlagerung im Militär-Depot Pforzheim e.V." im Jahr 2007 auf.

Das Vereinsvermögen ging entsprechend der Satzung an die Ortsverwaltungen von Hohenwart, Huchenfeld und Würm mit der Auflage, die Gelder für ökologische Zwecke, insbesondere zur Sensibilisierung der jungen Generation, einzusetzen.

Quellen

siehe Artikel "Bundeswehrdepot"