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Michaelskirche (Gräfenhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Evangelische Michaelskirche (St. Michael) |
Die '''Evangelische Michaelskirche''' (St. Michael) wurde im Jahr 1108 eingeweiht und steht in [[Gräfenhausen]], einem Teilort der Gemeinde [[Birkenfeld]]. Sie verfügt über 425 Sitzplätze. Pfarrer der Kirche ist Mathias Kraft. Sein Vorgänger im Amt war von März [[1998]] bis [[20. Juli]] [[2006]] Pfarrer [[Peter Knop]]. |
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== Historie == |
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| ⚫ | In die Mauern der Kirche ist ein römischer Viergötterstein eingebaut. Dies beweißt das Gräfenhausen schon zur [[Römer|römischen Zeit]] vorhanden war. Heute gibt es keine Anhaltspunkte mehr darüber wie groß die Kirche war und wie sie beim Bau im 12. Jahrhundert ausgesehen hat. Einen ersten Umbau gab es circa um das Jahr 1300, es entstand ein gotischer Umbau mit kleinem rechteckigem Chor. Vermutlich wurde das Turm-Erdgeschoss damals zur Sakristei. Etwa um [[1400]] entstand die Wehrmauer. Fünfzig Jahre später entstanden die Wandmalereien. Aus der gleichen Zeit, etwa [[1450]] stammt der Taufstein dessen sehr tiefes Becken [[1987]] mit einem modernen Kunstwerk überdeckt wurde. Im Jahr [[1607]] wurde das Chorgewölbe entfernt. Die erste Orgel wurde [[1724]] eingeweiht. Kurz darauf in den Jahren [[1743]]. [[1745]] wurde die Kirche auf die jetzigen Breite ausgebaut. Dann erhielt sie [[1778]] eine neue Barockorgel. Die Wehrmauer um das Bauwerk wurde [[1790]] wieder abgetragen. Die erste große umfangreiche Sanierung wurde [[1823]] bis [[1824]] durchgeführt. Vermutlich entstanden dabei die Seitenemporen. [[1971]] bis [[1974]] wurde die Kirche erneut saniert, dabei wurden die alten Wandmalereien freigelegt und restauriert. Die Barockorgel wurde [[1989]] bis [[1994]] aufwendig restauriert und gilt heute als klangliche Kostbarkeit. |
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In die Mauern ist ein römischer Viergötterstein eingebaut. |
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Dies beweisst das Gräfenhausen schon zu Römischen Zeit vorhanden war. |
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Die Barockorgel wurde [[1989]] bis [[1994]] aufwendig Restauriert und heute als klangliche Kostbarkeit. |
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== Pfarrer == |
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Pfarrer der Kirche ist Mathias Kraft. |
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Sein Vorgänger im Amt war von März [[1998]] bis 20.07.2006 Pfarrer [[Peter Knop]] |
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== Fakten/Daten == |
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425 Sitzplätze |
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== Anschrift == |
== Anschrift == |
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:Michaelskirche |
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:Kirchstraße 6 |
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:Kirchstr. 6 |
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:75217 Birkenfeld |
:[[Postleitzahl#Gemeine Birkenfeld|75217]] Birkenfeld |
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:Pfarramt Gräfenhausen |
:Pfarramt Gräfenhausen |
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:Pfarrgasse 1 |
:Pfarrgasse 1 |
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: {{Telefon|0 70 28|88 75}} |
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== Bücher == |
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== Literatur == |
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: Ev. Michaelskirche Gräfenhausen von Mathias Köhler |
: Ev. Michaelskirche Gräfenhausen von Mathias Köhler |
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: ISBN 3-7954-6151-0 |
: ISBN 3-7954-6151-0 |
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: Stadtbücherei sowie Bibliothek der HS Pforzheim haben es nicht. |
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: Verfügbar [http://webpac7.bsz-bw.de/webpac-bin/wgbroker Südwestdeutscher Bibliotheksverbund - Katalog] |
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: '''Der Enzkreis''' ''Historisches und Aktuelles 2007'' |
: '''Der Enzkreis''' ''Historisches und Aktuelles 2007'' |
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: Herausgeber, [[Landratsamt]] [[Enzkreis]] [[Kreisarchiv]] |
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: ISBN 978-3-9806682-9-3 Landratsamt Enzkreis |
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: ISBN 978-3-89735-512-5 |
: ISBN 978-3-89735-512-5 Verlag Regionalkultur |
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== Weblink == |
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[[Kategorie:Kirche]] |
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Version vom 30. Dezember 2007, 15:00 Uhr
Die Evangelische Michaelskirche (St. Michael) wurde im Jahr 1108 eingeweiht und steht in Gräfenhausen, einem Teilort der Gemeinde Birkenfeld. Sie verfügt über 425 Sitzplätze. Pfarrer der Kirche ist Mathias Kraft. Sein Vorgänger im Amt war von März 1998 bis 20. Juli 2006 Pfarrer Peter Knop.
Historie
In die Mauern der Kirche ist ein römischer Viergötterstein eingebaut. Dies beweißt das Gräfenhausen schon zur römischen Zeit vorhanden war. Heute gibt es keine Anhaltspunkte mehr darüber wie groß die Kirche war und wie sie beim Bau im 12. Jahrhundert ausgesehen hat. Einen ersten Umbau gab es circa um das Jahr 1300, es entstand ein gotischer Umbau mit kleinem rechteckigem Chor. Vermutlich wurde das Turm-Erdgeschoss damals zur Sakristei. Etwa um 1400 entstand die Wehrmauer. Fünfzig Jahre später entstanden die Wandmalereien. Aus der gleichen Zeit, etwa 1450 stammt der Taufstein dessen sehr tiefes Becken 1987 mit einem modernen Kunstwerk überdeckt wurde. Im Jahr 1607 wurde das Chorgewölbe entfernt. Die erste Orgel wurde 1724 eingeweiht. Kurz darauf in den Jahren 1743. 1745 wurde die Kirche auf die jetzigen Breite ausgebaut. Dann erhielt sie 1778 eine neue Barockorgel. Die Wehrmauer um das Bauwerk wurde 1790 wieder abgetragen. Die erste große umfangreiche Sanierung wurde 1823 bis 1824 durchgeführt. Vermutlich entstanden dabei die Seitenemporen. 1971 bis 1974 wurde die Kirche erneut saniert, dabei wurden die alten Wandmalereien freigelegt und restauriert. Die Barockorgel wurde 1989 bis 1994 aufwendig restauriert und gilt heute als klangliche Kostbarkeit.
Ursprünglich hatte der Turm drei Glocken, die 1693 von französischen Marodeuren geraubt wurden. 1693 kam die erste kleine neue Glocke und im Laufe des 18. Jahrhunderts noch zwei weitere. Für den Krieg musste die Kirche 1943 wieder zwei der Glocken abgeben. Eine der Glocken aus dem Jahr 1767 ist heute noch erhalten und mit drei Neuen von 1949 ergänzt.
Anschrift
- Michaelskirche
- Kirchstraße 6
- 75217 Birkenfeld
Informationen/Kontakt:
- Pfarramt Gräfenhausen
- Pfarrgasse 1
- 75217 Birkenfeld
- Telefon: (0 70 28) 88 75
- Telefax: (0 70 28) 94 04 74
Literatur
- Ev. Michaelskirche Gräfenhausen von Mathias Köhler
- ISBN 3-7954-6151-0
- Der Enzkreis Historisches und Aktuelles 2007
- Herausgeber, Landratsamt Enzkreis Kreisarchiv
- ISBN 978-3-9806682-9-3 Landratsamt Enzkreis
- ISBN 978-3-89735-512-5 Verlag Regionalkultur