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St. Maria Magdalena (Tiefenbronn): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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katholisch, nicht evangelisch! div. andere Überarbeitungen
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Die '''Maria-Magdalenen-Kirche''' in [[Tiefenbronn]] ist eine evangelische Pfarrkirche, die um das Jahr [[1400]] erbaut wurde. Durch ihre reiche Ausstattung mit verschiedenen Kunstschätzen ist sie von überregionaler Bedeutung. Die Kirche erhielt im September [[1988]] eine neue Orgel.
Die Kirche '''St. Maria Magdalena''' in [[Tiefenbronn]] ist eine [[katholisch]]e Pfarrkirche, die um das Jahr [[1400]] erbaut wurde. Durch ihre reiche Ausstattung mit verschiedenen Kunstschätzen ist sie von überregionaler Bedeutung. Die Kirche erhielt im September [[1988]] eine neue Orgel.


== Ausstattung ==
== Ausstattung ==
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Die Wände des Langhauses werden von acht oktogonalen Pfeilern getragen.
Die Wände des Langhauses werden von acht oktogonalen Pfeilern getragen.


Die Kirche besitzt einen gotischen Chor (circa [[1350]]) mit hohem Kreuzgrippengewölbe und Glasfenstern (circa [[1370]] in Straßburg gefertigt). Die Fenster wurden 1976 ergänzt.
Die Kirche besitzt einen gotischen Chor (circa [[1350]]) mit hohem Kreuzgrippengewölbe und Glasfenstern (circa [[1370]] in Straßburg gefertigt). Die Fenster wurden [[1976]] ergänzt.


Die Altarwand an der Stirnseite des Langhauses zeigt noch drei Altarwand-Gemälde von circa 1400.
Die Altarwand an der Stirnseite des Langhauses zeigt noch drei Altarwand-Gemälde von circa 1400.
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An der Nordwand ist eine Schutzmantel-Madonna von [[1430]] inmitten eines Wappenfrieses angebracht.
An der Nordwand ist eine Schutzmantel-Madonna von [[1430]] inmitten eines Wappenfrieses angebracht.


Die Kirche verfügt über fünf spätgotische Flügelaltäre, wovon zwei von besonderer Bedeutung sind. Der Hauptaltar von Hans Schüchlin (1469) und der an der Stirnseite des rechten Seitenschiffes angebrachte Magdalenenaltar von Lukas Moser (1432).
Die Kirche verfügt über fünf spätgotische Flügelaltäre, wovon zwei von besonderer Bedeutung sind: Der Hauptaltar des Ulmer Meisters [[Hans Schüchlin]] ([[1469]]) und der an der Stirnseite des rechten Seitenschiffes angebrachte [[Magdalenenaltar]] von [[Lukas Moser]] ([[1432]]).
Die Tiefenbronner Turm-Monstranz im Chorraum stammt von (Jörg Seld, um [[1500]])
Die Tiefenbronner Turm-Monstranz im Chorraum stammt von Jörg Seld (Augsburg, um [[1500]]).


Maria, die Mutter Jesu, und Maria Magdalena, die Patroninnen dieser Kirche, sind als zwei Stein-Skulpturen von etwa 1350 vertreten. Im Chorraum gibt es noch eine holzgeschnitzte Madonna die circa 1370 geschaffen wurde.
Maria, die Mutter Jesu, und Maria Magdalena, die Patroninnen dieser Kirche, sind als zwei Stein-Skulpturen von etwa 1350 vertreten. Im Chorraum gibt es noch eine holzgeschnitzte Madonna, die circa 1370 geschaffen wurde.


Die ehemaligen Tiefenbronner Ortsherren und geistlichen Würdenträger sind an den Seitenwänden und im Chor noch durch einige Grabmäler gegenwärtig.
Die ehemaligen Tiefenbronner Ortsherren und geistlichen Würdenträger sind an den Seitenwänden und im Chor noch durch einige Grabmäler gegenwärtig.

Version vom 21. Dezember 2007, 00:01 Uhr

Die Kirche St. Maria Magdalena in Tiefenbronn ist eine katholische Pfarrkirche, die um das Jahr 1400 erbaut wurde. Durch ihre reiche Ausstattung mit verschiedenen Kunstschätzen ist sie von überregionaler Bedeutung. Die Kirche erhielt im September 1988 eine neue Orgel.

Ausstattung

Das dreischiffige basilikale Langhaus ist etwa 38 Meter lang, 16 Meter breit und 12 Meter hoch. Die Raumgestaltung ist betont einfach mit einer schlichten Balkendecke versehen. Die Wände des Langhauses werden von acht oktogonalen Pfeilern getragen.

Die Kirche besitzt einen gotischen Chor (circa 1350) mit hohem Kreuzgrippengewölbe und Glasfenstern (circa 1370 in Straßburg gefertigt). Die Fenster wurden 1976 ergänzt.

Die Altarwand an der Stirnseite des Langhauses zeigt noch drei Altarwand-Gemälde von circa 1400.

An der Nordwand ist eine Schutzmantel-Madonna von 1430 inmitten eines Wappenfrieses angebracht.

Die Kirche verfügt über fünf spätgotische Flügelaltäre, wovon zwei von besonderer Bedeutung sind: Der Hauptaltar des Ulmer Meisters Hans Schüchlin (1469) und der an der Stirnseite des rechten Seitenschiffes angebrachte Magdalenenaltar von Lukas Moser (1432).

Die Tiefenbronner Turm-Monstranz im Chorraum stammt von Jörg Seld (Augsburg, um 1500).

Maria, die Mutter Jesu, und Maria Magdalena, die Patroninnen dieser Kirche, sind als zwei Stein-Skulpturen von etwa 1350 vertreten. Im Chorraum gibt es noch eine holzgeschnitzte Madonna, die circa 1370 geschaffen wurde.

Die ehemaligen Tiefenbronner Ortsherren und geistlichen Würdenträger sind an den Seitenwänden und im Chor noch durch einige Grabmäler gegenwärtig.

Adresse

Kirche St. Maria Magdalena Tiefenbronn
Gemmingenstraße 3
75233 Tiefenbronn

Öffnungszeiten

  • Ostern bis Allerheiligen: Dienstag bis Sonntag von 13:30 - 16:30 Uhr
  • Allerheiligen bis Ostern: Samstag und Sonntag von 14:00 - 15:30 Uhr

Führung nur nach Vereinbarung mit dem Pfarrbüro unter Telefon: (0 72 34) 42 10