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Unterreichenbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Zu Unterreichenbach gehören neben dem Kernort die Teilorte [[Dennjächt]] und [[Kapfenhardt]].
Zu Unterreichenbach gehören neben dem Kernort die Teilorte [[Dennjächt]] und [[Kapfenhardt]].

== Geschichte ==
Unterreichenbach wird im Jahre [[1375]], in den Akten des Pfarramtes Schömberg, erstmals erwähnt. Vermutet wird die Entstehung des Orts um 800. In der jetzigen Kirche ist eine Urkunde eingemauert, die den Bau der alten Unterreichenbacher Kirche um [[1250 angibt]]. [[1949]] wurde ein romanisch-germanisches Kapitelchen aus der alten Kirche gefunden, was auch für ein früheres Dorf als urkundlich erwähnt hinweist.

Das Badeleben bescherte Unterreichenbach vom 14. bis 16. Jahrhundert einen Aufschwung. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine mit 21 ° Celsius angegebene Heilquelle (Gutbrunnen), durch einen Erdrutsch verschüttet und beendete das Badeleben im Ort.
Im 14. Jahrhundert entwickelte sich auch die Flößerei ein bedeutender Wirtschaftszweig in Unterreichenbach. Die letzte Floßfahrt auf der Nagold wird [[1911]] vermutet, und der letzte hier lebende Flößer starb 6. April [[1919]]. Durch Bau der [[Nagoldtalbahn]] [[1868]]-[[1874]] und dem Ausbau der Staatsstraße von Calw nach [[Pforzheim]] wurde die Flößerei aufgegeben.

Die beiden Dörfer Dennjächt und Unterreichenbach vereinigten sich [[1914]].

Seit [[1978]] werden auf der Nagold alle 3 Jahre Schau-Floßfahrten beim "Talhubenfest" veranstaltet um an die Geschichte der Flößerei zu erinnern.

In der Tannbergschule werden seit [[1996]] Floßmodelle, Gerätschaften und Handwerkszeuge in einem Flößermuseum gezeigt.


== Verkehr ==
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Version vom 31. Mai 2008, 19:52 Uhr

Blick auf Unterreichenbach
Nagold in Unterreichenbach

Unterreichenbach ist eine Gemeinde an der Nagold im Landkreis Calw. Dort gibt es ein kleines Flößermuseum.

Gliederung

Zu Unterreichenbach gehören neben dem Kernort die Teilorte Dennjächt und Kapfenhardt.

Geschichte

Unterreichenbach wird im Jahre 1375, in den Akten des Pfarramtes Schömberg, erstmals erwähnt. Vermutet wird die Entstehung des Orts um 800. In der jetzigen Kirche ist eine Urkunde eingemauert, die den Bau der alten Unterreichenbacher Kirche um 1250 angibt. 1949 wurde ein romanisch-germanisches Kapitelchen aus der alten Kirche gefunden, was auch für ein früheres Dorf als urkundlich erwähnt hinweist.

Das Badeleben bescherte Unterreichenbach vom 14. bis 16. Jahrhundert einen Aufschwung. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine mit 21 ° Celsius angegebene Heilquelle (Gutbrunnen), durch einen Erdrutsch verschüttet und beendete das Badeleben im Ort. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich auch die Flößerei ein bedeutender Wirtschaftszweig in Unterreichenbach. Die letzte Floßfahrt auf der Nagold wird 1911 vermutet, und der letzte hier lebende Flößer starb 6. April 1919. Durch Bau der Nagoldtalbahn 1868-1874 und dem Ausbau der Staatsstraße von Calw nach Pforzheim wurde die Flößerei aufgegeben.

Die beiden Dörfer Dennjächt und Unterreichenbach vereinigten sich 1914.

Seit 1978 werden auf der Nagold alle 3 Jahre Schau-Floßfahrten beim "Talhubenfest" veranstaltet um an die Geschichte der Flößerei zu erinnern.

In der Tannbergschule werden seit 1996 Floßmodelle, Gerätschaften und Handwerkszeuge in einem Flößermuseum gezeigt.

Verkehr

Unterreichenbach liegt südlich von Pforzheim an der B 463.

Kultur

Luftbilder

Weblinks


Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Landkreis Calw

Altensteig, Althengstett, Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Calw, Dobel, Ebhausen, Egenhausen, Enzklösterle, Gechingen, Haiterbach, Höfen an der Enz, Nagold, Neubulach, Neuweiler, Oberreichenbach, Ostelsheim, Rohrdorf, Schömberg, Simmersfeld, Simmozheim, Unterreichenbach und Wildberg bilden den Landkreis Calw.