Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Kunstgewerbeschule: Unterschied zwischen den Versionen
Ratz (Diskussion | Beiträge) K Zwei Wikilinks und ein r |
Seggel (Diskussion | Beiträge) K später Kunst- und Werkschule genannt |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
Die [[Pforzheim]]er '''Kunstgewerbeschule''' wurde [[1877]] als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt Waag, der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. [[1887]] wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. [[1911]] ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der [[Jahnstraße]] in einen Neubau in der [[Holzgartenstraße]] umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der [[Goldschmiedeschule]] bis zur Zerstörung im Krieg [[1945]] weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors Friedrich Wilhelm Jochem wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterrichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer [[Schmuckmuseum]]s wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet. |
Die [[Pforzheim]]er '''Kunstgewerbeschule''' wurde [[1877]] als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt Waag, der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. [[1887]] wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. [[1911]] ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der [[Jahnstraße]] in einen Neubau in der [[Holzgartenstraße]] umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der [[Goldschmiedeschule]] bis zur Zerstörung im Krieg [[1945]] weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors Friedrich Wilhelm Jochem wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterrichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer [[Schmuckmuseum]]s wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet. |
||
Ideell wie räumlich ist die Kunstgewerbeschule von Beginn eng mit dem Kunstgewerbeverein verbunden. Der Kunstgewerbeverein hatte in der Holzgartenstraße drei Ausstellungsräume, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. |
Ideell wie räumlich ist die Kunstgewerbeschule von Beginn eng mit dem Kunstgewerbeverein verbunden. Der Kunstgewerbeverein hatte in der Holzgartenstraße drei Ausstellungsräume, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. Später wurde die Schule Kunst- und Werkschule genannt. |
||
Version vom 25. August 2008, 17:35 Uhr
Die Pforzheimer Kunstgewerbeschule wurde 1877 als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt Waag, der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. 1887 wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. 1911 ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der Jahnstraße in einen Neubau in der Holzgartenstraße umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der Goldschmiedeschule bis zur Zerstörung im Krieg 1945 weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors Friedrich Wilhelm Jochem wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterrichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer Schmuckmuseums wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet.
Ideell wie räumlich ist die Kunstgewerbeschule von Beginn eng mit dem Kunstgewerbeverein verbunden. Der Kunstgewerbeverein hatte in der Holzgartenstraße drei Ausstellungsräume, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. Später wurde die Schule Kunst- und Werkschule genannt.
Quelle
- Christoph Timm,
- Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4