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Emil Kühner: Unterschied zwischen den Versionen
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Was er genau in seiner Firma gemacht hat, ist den Akten nicht zu entnehmen, doch wird er wegen Sabotage am 11.6. 1942 in Pforzheim verhaftet und bis zum Prozess am 17. 12. 1942 in Karlsruhe eingesperrt. |
Was er genau in seiner Firma gemacht hat, ist den Akten nicht zu entnehmen, doch wird er wegen Sabotage am 11.6. 1942 in Pforzheim verhaftet und bis zum Prozess am 17. 12. 1942 in Karlsruhe eingesperrt. |
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Er wird wegen „Wehrmittelbeschädigung“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. |
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Ein Exemplar der Flakzünder ist heute im [[Technischen Museum]] im Gebäude der früheren Firma Kollmar und Jourdan ausgestellt, jegliche Hinweise auf Zweck und Umfang der Zünderproduktion sowie auf Kriegsgegner in Pforzheim fehlen. |
Ein Exemplar der Flakzünder ist heute im [[Technisches Museum|Technischen Museum]] im Gebäude der früheren Firma Kollmar und Jourdan ausgestellt, jegliche Hinweise auf Zweck und Umfang der Zünderproduktion sowie auf Kriegsgegner in Pforzheim fehlen. |
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Version vom 16. Juli 2007, 19:18 Uhr
Emil Kühner (* 1904, † 13. Januar 1943) war Kriegsgegner-Gegner und Opfer des NS-Regimes
Emil Kühner, Goldschmied aus Niefern-Öschelbronn bei Pforzheim, arbeitet während des 2. Weltkrieges bei der Firma Kollmar und Jourdan in Pforzheim in der Bleichstraße. Dort werden u.a. feinmechanische Teile für die Rüstungsindustrie (Flakzünder) hergestellt. Emil Kühner gehört keiner politischen Gruppierung an, ist aber erklärter Gegner des Nationalsozialismus. Was er genau in seiner Firma gemacht hat, ist den Akten nicht zu entnehmen, doch wird er wegen Sabotage am 11.6. 1942 in Pforzheim verhaftet und bis zum Prozess am 17. 12. 1942 in Karlsruhe eingesperrt. Er wird wegen „Wehrmittelbeschädigung“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
Am 13.Januar 1943 stirbt er im Zuchthaus in Butzbach (Hessen) unter ungeklärten Umständen.
Ein Exemplar der Flakzünder ist heute im Technischen Museum im Gebäude der früheren Firma Kollmar und Jourdan ausgestellt, jegliche Hinweise auf Zweck und Umfang der Zünderproduktion sowie auf Kriegsgegner in Pforzheim fehlen.
Literatur
Ausstellung: Mut zum Widerstehen – Pforzheim 1933 – 1945, Dokumentation der Ausstellungstafeln, Hrsg.: Stadtjugendring Pforzheim und Volkshochschule, Redaktion: Gerhard Brändle, Pforzheim, 1995