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Wilhelm Knodel: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
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'''Wilhelm Knodel'''
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Wilhelm Knodel (1894 – 1974) war Kriegsdienstverweigerer aus [[Kieselbronn]] (bei [[Pforzheim]])
== Wilhelm Knodel (1894 – 1974) war Kriegsdienstverweigerer aus [[Kieselbronn]] (bei [[Pforzheim]]) ==



Am 1. September 1939 zieht die Wehrmacht den Blechnermeister Wilhelm Knodel aus Kieselbronn zum Kriegsdienst ein. Als überzeugten Christ weigert er sich, den Fahneneid auf Adolf Hitler zu leisten und eine Waffe in die Hand zu nehmen. Als die Truppen in den Eroberungskrieg nach Polen ziehen, bleibt er in der Buckenberg-Kaserne in Pforzheim zurück und wird im Pforzheimer Gefängnis eingesperrt. Er kommt zur Untersuchung in die Universitätsklinik Tübingen, wird ohne Befund entlassen und muss in einer Kaserne in Stuttgart in der Küche arbeiten. Wann und warum er heimgeschickt wird, ist unbekannt.
Am 1. September 1939 zieht die Wehrmacht den Blechnermeister Wilhelm Knodel aus Kieselbronn zum Kriegsdienst ein. Als überzeugten Christ weigert er sich, den Fahneneid auf Adolf Hitler zu leisten und eine Waffe in die Hand zu nehmen. Als die Truppen in den Eroberungskrieg nach Polen ziehen, bleibt er in der Buckenberg-Kaserne in Pforzheim zurück und wird im Pforzheimer Gefängnis eingesperrt. Er kommt zur Untersuchung in die Universitätsklinik Tübingen, wird ohne Befund entlassen und muss in einer Kaserne in Stuttgart in der Küche arbeiten. Wann und warum er heimgeschickt wird, ist unbekannt.

Version vom 10. Juni 2007, 18:48 Uhr

Wilhelm Knodel

Wilhelm Knodel (1894 – 1974) war Kriegsdienstverweigerer aus Kieselbronn (bei Pforzheim)

Am 1. September 1939 zieht die Wehrmacht den Blechnermeister Wilhelm Knodel aus Kieselbronn zum Kriegsdienst ein. Als überzeugten Christ weigert er sich, den Fahneneid auf Adolf Hitler zu leisten und eine Waffe in die Hand zu nehmen. Als die Truppen in den Eroberungskrieg nach Polen ziehen, bleibt er in der Buckenberg-Kaserne in Pforzheim zurück und wird im Pforzheimer Gefängnis eingesperrt. Er kommt zur Untersuchung in die Universitätsklinik Tübingen, wird ohne Befund entlassen und muss in einer Kaserne in Stuttgart in der Küche arbeiten. Wann und warum er heimgeschickt wird, ist unbekannt. Mithilfe Gleichgesinnter übersteht der die Schikanen bis zur Befreiung 1945.

Literatur:

Ausstellung: Mut zum Widerstehen – Pforzheim 1933 – 1945, Dokumentation der Ausstellungstafeln,

Hrsg.: Stadtjugendring Pforzheim und Volkshochschule, Redaktion: Gerhard Brändle, Pforzheim, 1995