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Robert Gerwig (Ingenieur): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Robert Gerwig''' (* [[Geburtstag::2. Mai]] [[Geburtsjahr::1820]] in {{Geboren in|Karlsruhe}}; † [[Todestag::6. Dezember]] [[Todesjahr::1885]] in {{Gestorben in|Karlsruhe}}) war [[Ist (unverlinkt)::Bauingenieur]] und für den Wahlkreis Pforzheim-Stadt von [[1875]] bis [[1878]] [[Ist::MdL|Landtagsabgerordneter]]. Nach ihm ist die [[Gerwigstraße]] benannt.
'''Robert Gerwig''' (* [[Geburtstag::2. Mai]] [[Geburtsjahr::1820]] in {{Geboren in|Karlsruhe}}; † [[Todestag::6. Dezember]] [[Todesjahr::1885]] in {{Gestorben in|Karlsruhe}}) war [[Ist (unverlinkt)::Bauingenieur]] und für den Wahlkreis Pforzheim-Stadt von [[1875]] bis [[1878]] [[Ist::MdL|Landtagsabgeordneter]]. Nach ihm ist die [[Gerwigstraße]] benannt.


Er entstammte der bereits im späten Mittelalter in Pforzheim genannten Familie Gerwig. Er war Ingenieur im badischen Staatsdienst. Als sein Hauptwerk gelten Planung und Bau der Schwarzwaldbahn Offenburg-Singen von 1863 bis 1873. Von 1872 bis 1875 war er leitender Ingenieur beim Bau der Nordrampe der Gotthardbahn. 1875 kehrte er als Vorstand der technischen Abteilung der Generaldirektion der Staatseisenbahnen in den badischen Staatsdienst zurück. Sein letztes Projekt war die 1884 begonnene Höllentalbahn, deren Vollendung er nicht mehr erlebte. Er war von 1855 von 1871 Mitglied des Landtages für den Wahlkreis Hornberg-Wolfach-Triberg und von 1875 bois 1878 Mitglied des Landtages für den Wahlkreis Pforzheim. 1875 war er außerdem Mitglied des Reichstages für den Wahlkreis Villingen-Donaueschingen.
Er entstammte der bereits im späten Mittelalter in Pforzheim genannten Familie Gerwig und war Ingenieur im [[Baden|badischen]] Staatsdienst. Als sein Hauptwerk gelten Planung und Bau der Schwarzwaldbahn Offenburg–Singen von 1863 bis 1873. Von 1872 bis 1875 war er leitender Ingenieur beim Bau der Nordrampe der Gotthardbahn. 1875 kehrte er als Vorstand der technischen Abteilung der Generaldirektion der Staatseisenbahnen in den badischen Staatsdienst zurück. Sein letztes Projekt war die 1884 begonnene Höllentalbahn, deren Vollendung er nicht mehr erlebte. Er war von 1855 von 1871 Mitglied des Landtages für den Wahlkreis Hornberg-Wolfach-Triberg und von 1875 bis 1878 Mitglied des Landtages für den Wahlkreis Pforzheim. 1875 war er außerdem Mitglied des Reichstages für den Wahlkreis Villingen-Donaueschingen.


== Literatur ==
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== Quellen ==
== Quellen ==
*Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-G-029
*Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-G-029

== Weblinks ==
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Version vom 19. September 2026, 13:34 Uhr

Dieser Artikel beschreibt den Ingenieur und Landtagsabgeordneten Robert Gerwig. Für den gleichnamigen Bijouteriefabrikanten und Heimatforscher siehe Robert Gerwig (Schmuckfabrikant).


Robert Gerwig (* 2. Mai 1820 in Karlsruhe; † 6. Dezember 1885 in Karlsruhe) war Bauingenieur und für den Wahlkreis Pforzheim-Stadt von 1875 bis 1878 Landtagsabgeordneter. Nach ihm ist die Gerwigstraße benannt.

Er entstammte der bereits im späten Mittelalter in Pforzheim genannten Familie Gerwig und war Ingenieur im badischen Staatsdienst. Als sein Hauptwerk gelten Planung und Bau der Schwarzwaldbahn Offenburg–Singen von 1863 bis 1873. Von 1872 bis 1875 war er leitender Ingenieur beim Bau der Nordrampe der Gotthardbahn. 1875 kehrte er als Vorstand der technischen Abteilung der Generaldirektion der Staatseisenbahnen in den badischen Staatsdienst zurück. Sein letztes Projekt war die 1884 begonnene Höllentalbahn, deren Vollendung er nicht mehr erlebte. Er war von 1855 von 1871 Mitglied des Landtages für den Wahlkreis Hornberg-Wolfach-Triberg und von 1875 bis 1878 Mitglied des Landtages für den Wahlkreis Pforzheim. 1875 war er außerdem Mitglied des Reichstages für den Wahlkreis Villingen-Donaueschingen.

Literatur

  • Aloys Stolz: Geschichte der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1901, S. 385-386 („Die Familie Gerwig“).

Quellen

  • Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-G-029

Weblinks