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Ernst Bäuerle: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Ernst Bäuerle''' (* [[Geburtstag::2. August]] [[Geburtsjahr::1918]] in [[Geburtsort::Engelsbrand]]) - (+) war von 1946 bis 1964 [[Ist::Bürgermeister]] in [[Tätig in::Engelsbrand]].
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== Leben ==
== Leben ==
1925 - 1932 Volksschule Engelsbrand. Nach einem Jahr in einer Fortbildungsschule trat er in einer Pforzheimer Schmuckwarenfabrik bis 1937 in die Lehre ein. Er absolvierte seine Arbeitsdienstpflicht von 1938 bis 1939, im selben Jahr wurde er zur Wehrmacht in Potsdam einberufen. 1944 verlor er in der Normandie das linke Bein, weshalb der aus der Wehrmacht entlassen wurde.
1925 - 1932 Volksschule Engelsbrand. Nach einem Jahr in einer Fortbildungsschule trat er in einer Pforzheimer Schmuckwarenfabrik bis 1937 in die Lehre ein. Er absolvierte seine Arbeitsdienstpflicht von 1938 bis 1939, im selben Jahr wurde er zur Wehrmacht in Potsdam einberufen. 1944 verlor er in der Normandie das linke Bein, weshalb der aus der Wehrmacht entlassen wurde.
Im August 1945 übernahm er eine Schreibgehilfenstelle im Rathaus Engelsbrand.
Im August 1945 übernahm er eine Schreibgehilfenstelle im Rathaus Engelsbrand.
Da der Bürgermeister-Vorgänger [[Erwin Rottner]] krankheitsbedingt sein Amt aufgab, wurde Bäuerle vom Landratsamt Calw zum kommissarischen Bürgermeister ernannt. 1946 wurde er zunächst für zwei Jahre, 1948 für weitere 6 Jahre wiedergewählt. 1953 erhielt er bei einer Wahlbeteiligung von 85% 470 von 471 gültigen Stimmen<ref>PZ vom 8. November 1954 Seite 4 "Weitere Bürgermeisterwahlen im Kreis Calw</ref>.
Da der Bürgermeister-Vorgänger [[Erwin Rottner]] krankheitsbedingt sein Amt aufgab, wurde Bäuerle vom Landratsamt Calw zum kommissarischen Bürgermeister ernannt. 1946 wurde er zunächst für zwei Jahre, 1948 für weitere 6 Jahre wiedergewählt. 1953 erhielt er bei einer Wahlbeteiligung von 85% 470 von 471 gültigen Stimmen<ref>
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Er mußte 1964 als Folge seiner Kriegsverletzung gesundheitshalber aus dem Amt ausscheiden<ref>PZ vom 30. Juli 1965 Seite 9 "Bürgermeister Bäuerle scheidet aus dem Amt"</ref>.
Er mußte 1964 als Folge seiner Kriegsverletzung gesundheitshalber aus dem Amt ausscheiden<ref>
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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 11. April 2026, 09:30 Uhr

Ernst Gottlob Bäuerle (* 2. August 1918 in Engelsbrand; † 13. August 2001[1]) war von 1946 bis 1964 Bürgermeister in Engelsbrand.

Leben

1925 - 1932 Volksschule Engelsbrand. Nach einem Jahr in einer Fortbildungsschule trat er in einer Pforzheimer Schmuckwarenfabrik bis 1937 in die Lehre ein. Er absolvierte seine Arbeitsdienstpflicht von 1938 bis 1939, im selben Jahr wurde er zur Wehrmacht in Potsdam einberufen. 1944 verlor er in der Normandie das linke Bein, weshalb der aus der Wehrmacht entlassen wurde. Im August 1945 übernahm er eine Schreibgehilfenstelle im Rathaus Engelsbrand. Da der Bürgermeister-Vorgänger Erwin Rottner krankheitsbedingt sein Amt aufgab, wurde Bäuerle vom Landratsamt Calw zum kommissarischen Bürgermeister ernannt. 1946 wurde er zunächst für zwei Jahre, 1948 für weitere 6 Jahre wiedergewählt. 1953 erhielt er bei einer Wahlbeteiligung von 85% 470 von 471 gültigen Stimmen[2]. Er mußte 1964 als Folge seiner Kriegsverletzung gesundheitshalber aus dem Amt ausscheiden[3].

Einzelnachweise

  1. Viel für Engelsbrand getan, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 15. August 2001, S. 20
  2. Weitere Bürgermeisterwahlen im Kreis Calw, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 8. November 1954, S. 4
  3. Bürgermeister Bäuerle scheidet aus dem Amt, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 30. Juli 1964, S. 9