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Oskar Burghardt: Unterschied zwischen den Versionen

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Er wurde am 7. November 1954 mit 301 Stimmen gewählt<ref>{{pz|Weitere Bürgermeisterwahlen im Kreis Calw|8. November 1954|4}}</ref> und löste damit seinen Vorgänger [[Rudolf Keppler]] (92 Stimmen) ab.


== Leben ==
== Leben ==
1933 in die Wehrmach eingetreten, kam er im November 1945 nach russischer Kriegsgefangenschaft zurück und ging zur Landespolizei. Dann trat er in die Verwaltungsdienst ein, und war bis zu seiner Wahl als Regierungssekretär beim Landratsamt [[Vaihingen an der Enz]] beschäftigt. Als Motto hatte er gewählt "Tue recht, scheue niemand, aber Sachlichkeit und Höflichkeit auf dem Rathaus"<ref>PZ vom 3. November 1954 Seite 4 "Zwei Bürgermeisterkandidaten in Grunbach"</ref>.
1933 in die Wehrmacht eingetreten, kam er im November 1945 nach russischer Kriegsgefangenschaft zurück und ging zur Landespolizei. Dann trat er in den Verwaltungsdienst ein und war bis zu seiner Wahl als Regierungssekretär beim Landratsamt [[Vaihingen an der Enz]] beschäftigt. Als Motto hatte er gewählt "Tue recht, scheue niemand, aber Sachlichkeit und Höflichkeit auf dem Rathaus".<ref>{{pz|Zwei Bürgermeisterkandidaten in Grunbach|3. November 1954|4}}</ref>

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== Leistungen ==
== Leistungen ==
* Förderung des Wohnungbaus, 636 bearbeitet Bauanträge in der Amtszeit
* Förderung des Wohnungbaus, 636 bearbeitete Bauanträge in der Amtszeit
* Anstieg der Bevölkerungszahl (von 687 auf 1440)
* Anstieg der Bevölkerungszahl (von 687 auf 1440)
* Sicherung der Wasserversorgung durch bemeindeeigenen Brunnenbau
* Sicherung der Wasserversorgung durch bemeindeeigenen Brunnenbau
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* Einrichtung eines Waldsportpfades
* Einrichtung eines Waldsportpfades
* Ausbau des Fuhrparks der Freiwilligen Feuerwehr
* Ausbau des Fuhrparks der Freiwilligen Feuerwehr
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== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 2. Mai 2026, 09:41 Uhr

Oskar Burghardt (* 28. November 1913 in Grunbach; † 18. Juli 1984[1][2][3]) war der letzte Bürgermeister von Grunbach bis zu dessen Eingemeindung nach Engelsbrand.

Er wurde am 7. November 1954 mit 301 Stimmen gewählt[4] und löste damit seinen Vorgänger Rudolf Keppler (92 Stimmen) ab.

Leben

1933 in die Wehrmacht eingetreten, kam er im November 1945 nach russischer Kriegsgefangenschaft zurück und ging zur Landespolizei. Dann trat er in den Verwaltungsdienst ein und war bis zu seiner Wahl als Regierungssekretär beim Landratsamt Vaihingen an der Enz beschäftigt. Als Motto hatte er gewählt "Tue recht, scheue niemand, aber Sachlichkeit und Höflichkeit auf dem Rathaus".[5]

Oskar Burghardt war verheiratet mit Else Burghardt, geb. Schick (1920 - 2005).[3][6]

Leistungen

  • Förderung des Wohnungbaus, 636 bearbeitete Bauanträge in der Amtszeit
  • Anstieg der Bevölkerungszahl (von 687 auf 1440)
  • Sicherung der Wasserversorgung durch bemeindeeigenen Brunnenbau
  • Erschließung von Neubaugebieten
  • Sanierung der Straßenzüge
  • Schulhausrenovierung
  • Umbau des Rathauses
  • Kindergarten mit drei Gruppen
  • Nachhaltige Waldbewirtschaftung
  • Einrichtung eines Waldsportpfades
  • Ausbau des Fuhrparks der Freiwilligen Feuerwehr
  • Anerkennung des Ortes als "Erholungsort"[7]

Einzelnachweise

  1. Grunbacher Bürgermeister übernahm sein Amt, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 14. Januar 1955, S. 4
  2. Alt-Schultes Burghardt starb: Den Strukturwandel mitgeprägt - 20 Jahre war er Grunbachs erster Mann, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 20. Juli 1984, S. 23
  3. 3,0 3,1 Todesanzeigen in der Pforzheimer Zeitung vom 19. Juli 1984, S. 19
  4. Weitere Bürgermeisterwahlen im Kreis Calw, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 8. November 1954, S. 4
  5. Zwei Bürgermeisterkandidaten in Grunbach, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 3. November 1954, S. 4
  6. Grabstein von Oskar und Else Burghardt auf genealogy.net
  7. Ein Bürgermeister der alten Garde muß gehen, Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 20. Januar 1975, S. 5