Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Ferdinand Oechsle: Unterschied zwischen den Versionen
K #REDIRECT Christian Ferdinand Öchsle angelegt |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Bild:Chr. Oechsle.jpg|thumb|Christian Ferdinand Öchsle]] |
|||
[[Bild:Oechslewaage Stadtmuseum .jpg|thumb|Oechslewaage im [[Stadtmuseum]] ]] |
|||
[[Datei:Oechsle-stein.jpg|thumb|Gedenkstein beim Oechsle-Pavillon am Würmtalhang ]] |
|||
'''Christian Ferdinand Oechsle''' oder '''Öchsle''' (* [[Geburtstag::26. Dezember]] [[Geburtsjahr::1774]] in {{Geboren in|Buhlbach}} bei Baiersbronn; † [[Todestag::17. März]] [[Todesjahr::1852]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war ein [[Ist::Kategorie:Mechaniker|Mechaniker]] und Erfinder in [[Tätig in::Pforzheim]]. |
|||
== Leben == |
|||
Er war ab 1800 Kabinettmeister in der Goldwarenfabrik von Dennig. [[Heirat::1803]] heiratete er [[Verheiratet mit::Karoline Gmelin]] (1776-1847), Tochter des Oberamtsarztes [[Gottlob Gmelin]]. 1810 gründete er eine eigene mechanische Werkstätte, in der er vor allem Brücken- und Präzisionswaagen produzierte. 1820 bekam er vom Großherzog das Amt des Großherzoglich-badischen Goldkontrolleurs übertragen. |
|||
== Öchsle-Waage == |
|||
Öchsle erfand die nach ihm benannten '''Oechsle-Waage''' oder Mostwaage, ein Dichtemessgerät zur Bestimmung des Zuckergehalts im Traubensaft. Inzwischen kommen ''Refraktometer'' (Prinzip: Der Brechungsgrad des Lichts durch den Zucker wird gemessen) zum Einsatz. |
|||
Die Einheit '''°Oechsle''' (Grad Oechsle) wurde später nach Ferdinand Oechsle benannt. Im Normalfall hat ein [[Wein]] zwischen 70 und 85 °Oechsle. Je höher der Zuckergehalt (= Grad Oechsle), desto besser ist das für den [[Winzer]], weil sich dadurch mehr Zucker in Alkohol umwandeln kann. |
|||
==Siehe auch== |
|||
* [[Oechsle-Fest]] |
|||
== Literatur == |
|||
*''Stammbaum der Familie Gmelin'', Karlsruhe 1877, S. 78. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044086153715&view=1up&seq=150 online]) |
|||
==Weblinks== |
|||
* {{Wikipedia}} |
|||
{{GND|101229174X}} |
|||
* {{LBW-P|113076}} |
|||
{{DEFAULTSORT:Oechsle, Ferdinand}} |
|||
[[Kategorie:Mann]] |
|||
[[Kategorie:Mechaniker]] |
|||
[[Kategorie:Unternehmer]] |
|||
[[Kategorie:Goldkontrolleur]] |
|||
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]] |
|||
[[Kategorie:Wein]] |
|||
Aktuelle Version vom 14. Dezember 2020, 11:35 Uhr



Christian Ferdinand Oechsle oder Öchsle (* 26. Dezember 1774 in Buhlbach bei Baiersbronn; † 17. März 1852 in Pforzheim) war ein Mechaniker und Erfinder in Pforzheim.
Leben
Er war ab 1800 Kabinettmeister in der Goldwarenfabrik von Dennig. 1803 heiratete er Karoline Gmelin (1776-1847), Tochter des Oberamtsarztes Gottlob Gmelin. 1810 gründete er eine eigene mechanische Werkstätte, in der er vor allem Brücken- und Präzisionswaagen produzierte. 1820 bekam er vom Großherzog das Amt des Großherzoglich-badischen Goldkontrolleurs übertragen.
Öchsle-Waage
Öchsle erfand die nach ihm benannten Oechsle-Waage oder Mostwaage, ein Dichtemessgerät zur Bestimmung des Zuckergehalts im Traubensaft. Inzwischen kommen Refraktometer (Prinzip: Der Brechungsgrad des Lichts durch den Zucker wird gemessen) zum Einsatz.
Die Einheit °Oechsle (Grad Oechsle) wurde später nach Ferdinand Oechsle benannt. Im Normalfall hat ein Wein zwischen 70 und 85 °Oechsle. Je höher der Zuckergehalt (= Grad Oechsle), desto besser ist das für den Winzer, weil sich dadurch mehr Zucker in Alkohol umwandeln kann.
Siehe auch
Literatur
- Stammbaum der Familie Gmelin, Karlsruhe 1877, S. 78. (online)