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Hansahaus: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Hansahaus am Leopoldsplatz in Pforzheim.jpg|thumb|Das Hansahaus
am Leopoldplatz
um 1920
(Stadtarchiv Pforzheim S1-6-102-1r, Bilderpostkarte) ]]
Das ehemalige [[Hansahaus]], befand sich am [[Leopoldplatz]] bzw. [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 58 in [[Pforzheim]] und bestand von [[Erbaut::1912]] bis [[Zerstört::1945]].
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Lichtspieltheater ein. Das Geschäftshaus erhielt den Namen „Hansahaus“ – Symbol für die
Lichtspieltheater ein. Das Geschäftshaus erhielt den Namen „Hansahaus“ – Symbol für die
weltumspannende Bedeutung der ansässigen
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Schmuck- und Uhrenindustrie. Das Gebäude wurde später um das [[Industriehaus]] erweitert. Von dem
Schmuck- und Uhrenindustrie. Das Gebäude wurde später um das [[Industriehaus]] erweitert. Von dem kaum beschädigten Hansahaus blieben beim Wiederaufbau weder die Jugendstilfassade noch das Portal übrig. Mieter der im ersten Obergeschoss gelegenen Ausstellungsräume wurde eine Vereinigung interessierter einheimischer und auswärtiger Edelmetall- und Luxusindustrien, die hier rund ums Jahr ihre aktuellen Kollektionen präsentieren wollten. Der Fachhandel aus aller Welt
kaum beschädigten Hansahaus blieben beim Wiederaufbau weder
die Jugendstilfassade noch das Portal übrig. Mieter der im ersten Obergeschoss gelegenen
Ausstellungsräume wurde eine Vereinigung
interessierter einheimischer und auswärtiger
Edelmetall- und Luxusindustrien, die hier rund
Das Hansahaus
am Leopoldplatz
um 1920
(Stadtarchiv Pforzheim S1-6-102-1r, Bilderpostkarte)
ums Jahr ihre aktuellen Kollektionen präsentieren wollten. Der Fachhandel aus aller Welt
sollte an die „Goldstadt Pforzheim“ gebunden werden. Eine zentralisierte Darstellung der
sollte an die „Goldstadt Pforzheim“ gebunden werden. Eine zentralisierte Darstellung der
wirtschaftlichen, industriellen und künstlerischen Kräfte Pforzheims war das Ziel.
wirtschaftlichen, industriellen und künstlerischen Kräfte Pforzheims war das Ziel.

Version vom 21. April 2020, 15:15 Uhr

Das Hansahaus am Leopoldplatz um 1920 (Stadtarchiv Pforzheim S1-6-102-1r, Bilderpostkarte)

Das ehemalige Hansahaus, befand sich am Leopoldplatz bzw. Westliche Karl-Friedrich-Straße 58 in Pforzheim und bestand von 1912 bis 1945.

Geschichte

Ratz erwarb das schräg gegenüber dem Hotel Post gelegene Grundstück am Leopoldplatz und reichte gemeinsam mit seinem Nachbarn Johannes Lay Anfang 1912 einen Bauantrag für ein sechsgeschossiges Geschäftshaus mit Lichtspieltheater ein. Das Geschäftshaus erhielt den Namen „Hansahaus“ – Symbol für die weltumspannende Bedeutung der ansässigen Schmuck- und Uhrenindustrie. Das Gebäude wurde später um das Industriehaus erweitert. Von dem kaum beschädigten Hansahaus blieben beim Wiederaufbau weder die Jugendstilfassade noch das Portal übrig. Mieter der im ersten Obergeschoss gelegenen Ausstellungsräume wurde eine Vereinigung interessierter einheimischer und auswärtiger Edelmetall- und Luxusindustrien, die hier rund ums Jahr ihre aktuellen Kollektionen präsentieren wollten. Der Fachhandel aus aller Welt sollte an die „Goldstadt Pforzheim“ gebunden werden. Eine zentralisierte Darstellung der wirtschaftlichen, industriellen und künstlerischen Kräfte Pforzheims war das Ziel. Die „Ständige Musterausstellung der Deutschen Schmuckwarenfabriken und verwandter Industrien“ öffnete ihre Pforten zum ersten Mal am 1. Mai 1914 und musste kriegsbedingt bereits nach drei Monaten schließen. Ein Export von Schmuck war unmöglich geworden.

Weblinks