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Kunstgewerbeschule: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die Pforzheimer '''Kunstgewerbeschule''' wurde [[1877]] als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt Waag, der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. [[1887]] wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. [[1911]] ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der [[Jahnstraße]] in einen Neubau in der [[Holzgartenstraße]] umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der [[Goldschmiedeschule]] bis zur Zerstörung im Krieg [[1945]] weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors Friedrich Wilhelm Jochem wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer Schmuckmuseums wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet.
Die Pforzheimer '''Kunstgewerbeschule''' wurde [[1877]] gegründet. In der [[Jahnstraße]] bezog sie einen Neubau. Erster Direktor war der Architekt Waag, der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete.


Ideell wie Räumlich ist die Kunstgewerbeschule von Beginn eng mit dem Kunstgewerbeverein verbunden. Der Kunstgewerbeverein hatte in der Holzgartenstraße drei Ausstellungsräume, eine Bibliothek und ein Lesezimmer.
[[Kategorie:Kunst]]



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== Quelle ==

*Christoph Timm,
: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4


[[Kategorie:Kunst]]

Version vom 7. September 2007, 18:32 Uhr

Die Pforzheimer Kunstgewerbeschule wurde 1877 als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt Waag, der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. 1887 wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. 1911 ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der Jahnstraße in einen Neubau in der Holzgartenstraße umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der Goldschmiedeschule bis zur Zerstörung im Krieg 1945 weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors Friedrich Wilhelm Jochem wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer Schmuckmuseums wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet.

Ideell wie Räumlich ist die Kunstgewerbeschule von Beginn eng mit dem Kunstgewerbeverein verbunden. Der Kunstgewerbeverein hatte in der Holzgartenstraße drei Ausstellungsräume, eine Bibliothek und ein Lesezimmer.


Quelle

  • Christoph Timm,
Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4