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Wolfgang Kappis: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Porträt des Künstlers Wolfgang Kappis (geb. 27.10.1927 in Berlin, gest. 31.12.2004 in Schömberg).jpg|thumb|Porträt des Künstlers Wolfgang Kappis (geb. 27.10.1927 in Berlin, gest. 31.12.2004 in Schömberg) ]]


'''Wolfgang Kappis''' (* [[Geburtstag::27. Oktober]] [[1927]] in Berlin, † [[Todestag::31. Dezember]] [[Todesjahr::2004]] in [[Schömberg]]) war ein [[Ist:Kunstmaler|Maler]], Glasmaler und [[Ist::Bildhauer]]. Die Betonstrukturreliefs von Wolfgang Kappis am Neuen Rathaus sind ein spätes Beispiel für die Kunst am Bau.
'''Wolfgang Kappis''' (* [[Geburtstag::27. Oktober]] [[Geburtsjahr::1927]] in Berlin, † [[Todestag::31. Dezember]] [[Todesjahr::2004]] in [[Schömberg]]) war ein [[Ist:Kunstmaler|Maler]], Glasmaler und [[Ist::Bildhauer]]. Die Betonstrukturreliefs von Wolfgang Kappis am Neuen Rathaus sind ein spätes Beispiel für die Kunst am Bau.


== Leben und Wirken ==
== Leben und Wirken ==
Wolfgang Kappis wurde [[1927]] in Berlin als Sohn eines Kunsthändlerpaares aus Pforzheim geboren. Nach häufigen Umzügen seiner Familie von Berlin über Prag, Wien, Venedig, Mailand und Paris kam er [[1939]] beim Kriegsausbruch nach Pforzheim. Ab [[1942]] besuchte er die Kunstakademie in [[Karlsruhe]]. Bei der deutschen Wehrmacht wurde er [[1944]] als Gebirgsjäger verpflichtet und kam dann in Kriegsgefangenschaft.
Wolfgang Kappis wurde [[1927]] in Berlin als Sohn eines Kunsthändlerpaares aus Pforzheim geboren. Nach häufigen Umzügen seiner Familie von Berlin über Prag, Wien, Venedig, Mailand und Paris kam er [[1939]] beim Kriegsausbruch nach [[Tätig in::Pforzheim]]. Ab [[1942]] besuchte er die Kunstakademie in [[Karlsruhe]]. Bei der deutschen Wehrmacht wurde er [[1944]] als Gebirgsjäger verpflichtet und kam dann in Kriegsgefangenschaft.


[[1945]] konnte Wolfgang Kappis aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er [[1946]] mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler [[Rolf Gröger]] begann [[1948]].
[[1945]] konnte Wolfgang Kappis aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er [[1946]] mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler [[Rolf Gröger]] begann [[1948]].
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Das Atelier von Wolfgang Kappis befand sich lange Zeit in der Pforzheimer [[Weiherbergschule]].
Das Atelier von Wolfgang Kappis befand sich lange Zeit in der Pforzheimer [[Weiherbergschule]].


Wolfgang Kappis arbeitete zwischen Mitte der [[1960er]] und Mitte der [[1980er]] auch viel in Spanien und der Türkei. Ab [[1997]] verlegte er sein Atelier nach [[Schömberg]]. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.
Wolfgang Kappis arbeitete zwischen Mitte der [[1960er]] und Mitte der [[1980er]] auch viel in Spanien und der Türkei. Ab [[1997]] verlegte er sein Atelier nach [[Tätig in::Schömberg]]. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.


== Werke in Pforzheim ==
== Werke in Pforzheim ==

Version vom 11. März 2019, 22:37 Uhr

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Porträt des Künstlers Wolfgang Kappis (geb. 27.10.1927 in Berlin, gest. 31.12.2004 in Schömberg)

Wolfgang Kappis (* 27. Oktober 1927 in Berlin, † 31. Dezember 2004 in Schömberg) war ein Maler, Glasmaler und Bildhauer. Die Betonstrukturreliefs von Wolfgang Kappis am Neuen Rathaus sind ein spätes Beispiel für die Kunst am Bau.

Leben und Wirken

Wolfgang Kappis wurde 1927 in Berlin als Sohn eines Kunsthändlerpaares aus Pforzheim geboren. Nach häufigen Umzügen seiner Familie von Berlin über Prag, Wien, Venedig, Mailand und Paris kam er 1939 beim Kriegsausbruch nach Pforzheim. Ab 1942 besuchte er die Kunstakademie in Karlsruhe. Bei der deutschen Wehrmacht wurde er 1944 als Gebirgsjäger verpflichtet und kam dann in Kriegsgefangenschaft.

1945 konnte Wolfgang Kappis aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er 1946 mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler Rolf Gröger begann 1948.

Das Atelier von Wolfgang Kappis befand sich lange Zeit in der Pforzheimer Weiherbergschule.

Wolfgang Kappis arbeitete zwischen Mitte der 1960er und Mitte der 1980er auch viel in Spanien und der Türkei. Ab 1997 verlegte er sein Atelier nach Schömberg. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.

Werke in Pforzheim

Literatur

  • Kappis, Wolfgang. In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 357.