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'''Karl Wilhelm Doll''' (* [[Geburtstag::10. September]] [[Geburtsjahr::1827]] in {{Geboren in|Niefern}}; † [[Todestag::25. Februar]] [[Todesjahr::1905]] in {{Gestorben in|Achern}}) war ein evangelischer Theologe und Prälat der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche in Baden]]. |
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==Leben und Wirken== |
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Als Sohn des Dorfpfarrers wurde Karl Wilhelm Doll in Niefern geboren. Er ist in [[Ellmendingen]] und [[Ludwigsburg]] aufgewachsen. [[1844]] machte er am Lyceum in [[Karlsruhe]] sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Heidelberg]] und Berlin Theologie und Philosophie. Im Anschluß daran besuchte er noch das Predigerseminar in Heidelberg. [[1848]] trat er seine erste Vikarstelle an, und wurde [[1850]] Pfarrer in Schmieheim. In seiner Zeit dort heiratete er |
Als Sohn des Dorfpfarrers wurde Karl Wilhelm Doll in Niefern geboren. Er ist in [[Ellmendingen]] und [[Ludwigsburg]] aufgewachsen. [[1844]] machte er am Lyceum in [[Karlsruhe]] sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Heidelberg]] und Berlin Theologie und Philosophie. Im Anschluß daran besuchte er noch das Predigerseminar in Heidelberg. [[1848]] trat er seine erste Vikarstelle an, und wurde [[1850]] Pfarrer in Schmieheim. In seiner Zeit dort heiratete er [[Heirat::1852]] [[Verheiratet mit::Jenny Christine Rupp]] (1831-1901), eine Pfarrerstochter. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor. |
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[[1854]] zogen sie nach Lahr, wo er die Leitung der höheren Töchterschule übernahm. Ab [[1958]] wurde er wieder Pfarrer in Sand bei Kehl. |
[[1854]] zogen sie nach Lahr, wo er die Leitung der höheren Töchterschule übernahm. Ab [[1958]] wurde er wieder Pfarrer in Sand bei Kehl. |
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Karl Wilhelm Doll war Mitglied von zahlreichen Vereinen und Einrichtungen. Unter anderem war er im Evangelischen Kirchenausschuss. Er bekam von der theologischen Fakultät der Universität Heidelberg die Ehrendoktorwürde verliehen. |
Karl Wilhelm Doll war Mitglied von zahlreichen Vereinen und Einrichtungen. Unter anderem war er im Evangelischen Kirchenausschuss. Er bekam von der theologischen Fakultät der Universität Heidelberg die Ehrendoktorwürde verliehen. |
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== Weblinks == |
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*[https://www.deutsche-biographie.de/sfz23232.html#ndbcontent Doll, Karl] in Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 60 f. [Online-Version] |
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Version vom 8. Februar 2019, 00:50 Uhr
Karl Wilhelm Doll (* 10. September 1827 in Niefern; † 25. Februar 1905 in Achern) war ein evangelischer Theologe und Prälat der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Leben und Wirken
Als Sohn des Dorfpfarrers wurde Karl Wilhelm Doll in Niefern geboren. Er ist in Ellmendingen und Ludwigsburg aufgewachsen. 1844 machte er am Lyceum in Karlsruhe sein Abitur. Anschließend studierte er in Heidelberg und Berlin Theologie und Philosophie. Im Anschluß daran besuchte er noch das Predigerseminar in Heidelberg. 1848 trat er seine erste Vikarstelle an, und wurde 1850 Pfarrer in Schmieheim. In seiner Zeit dort heiratete er 1852 Jenny Christine Rupp (1831-1901), eine Pfarrerstochter. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor.
1854 zogen sie nach Lahr, wo er die Leitung der höheren Töchterschule übernahm. Ab 1958 wurde er wieder Pfarrer in Sand bei Kehl.
1860 wurde er vom Oberkirchenrat in Karlsruhe zum geistlichen Assessor berufen.
1862 wurde er, erst für zwei Jahre, Hofprediger in Karlsruhe. 1864 bekam er die Stelle endgültig und schied aus dem Oberkirchenrat aus. Ab da war er Seelsorger der großherzoglichen Familie. Diese Position erfüllte er vier Jahrzehnte. 1874 erhielt er von Großherzog Friedrich I. den Titel Oberhofprediger. Er hatte einen guten Ruf als Prediger und Seelsorger, wodurch seine Gemeinde in der Stadt stetig anwuchs. 1877 wurde Doll, als Nachfolger von Karl Julius Holtzmann, Prälat. Damit war er zusammen mit dem Präsidenten des Oberkirchenrats und dem Großherzog an der Spitze der badischen Landeskirche. Gleichzeitig wurde er auch Hofdekan und Seelsorger des großherzoglichen Hauses. In dieser Position verbrachte Doll viel Zeit im Schloss Baden-Baden und auf der Insel Mainau.
Von 1876 bis 1894 war er Vizepräsident der Synode.
Doll gab sein Prälatenamt 1895 auf.
Karl Wilhelm Doll war Mitglied von zahlreichen Vereinen und Einrichtungen. Unter anderem war er im Evangelischen Kirchenausschuss. Er bekam von der theologischen Fakultät der Universität Heidelberg die Ehrendoktorwürde verliehen.
Weblinks
- Doll, Karl in Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 60 f. [Online-Version]
- Wikipedia zum Thema „Karl Wilhelm Doll”