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Aus dem holzreichen Nordschwarzwald wurde über Nagold, [[Enz]], Neckar und Rhein bis nach Holland geflößt. |
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Aktuelle Version vom 2. Oktober 2019, 23:09 Uhr

Das Flößermuseum ist ein Museum in Unterreichenbach, das über die Flößerei im Nordschwarzwald, vorwiegend an der Nagold, informiert.
Geschichte
Aus dem holzreichen Nordschwarzwald wurde über Nagold, Enz, Neckar und Rhein bis nach Holland geflößt. Der Bau der Nagoldtalbahn 1868 bis 1874 und der Ausbau der Straße von Calw nach Pforzheim bereiteten der Flößerei ein schleichendes Ende. Das letzte Floß auf der Nagold fuhr 1911.
Im Rathaus Unterreichenbach gab es seit 1977 eine öffentlich zugängliche Heimatstube, aus der sich das 1999 eingerichtete Flößermuseum entwickelte. Es wurde 2011 nach Modernisierung wiedereröffnet.
Das Museum im Untergeschoss der Tannbergschule zeigt Heimatgeschichte am Beispiel der ehemals wirtschaftlich für Unterreichenbach sehr bedeutenden Flößerei. Das Thema wird anhand von Floßmodellen anschaulich erläutert. Es werden auch historische Handwerkzeuge von Flößern und Holzfällern gezeigt. Mit alten Dokumenten wird vieles belegt.
Adresse
- Flößermuseum in der Tannbergschule
- Calwer Straße 56
- 75399 Unterreichenbach
- Telefon: (0 72 35) 93 33 11
- Telefax: (0 72 35) 93 33 33
Öffnungszeiten
- Nach telefonischer Vereinbarung.
