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Julius Müller-Salem: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
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Julius Müller wurde [[1865]] in Salem am Bodensee geboren, später hängte er seinen Geburtsort an seinen Namen. Seine künstlerische Ausbildung machte er an einer privaten Kunstschule in München. [[1899]] wurde er Lehrer für Akt- und figürliches Zeichnen an der [[Kunstgewerbeschule]] Pforzheim. Dort lehrte er 31 Jahre bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1931. Ab 1906 als Professor. Er leitete lange eine der künstlerischen Klassen der Kunst- und Kunstgewerbeschule, in denen viele Pforzheimer Künstler ihre erste Ausbildung erhielten, die sie dann oft an Kunstakademien fortsetzten. [[1903]] heiratete er die Tochter des Pforzheimer Arzt Carl Adolph Wenzel. [[1910]] bezogen sie ihren Neubau in der [[Eutingen|Eutinger]] [[Künstlerkolonie]].
Julius Müller wurde [[1865]] in Salem am Bodensee geboren, später hängte er seinen Geburtsort an seinen Namen. Seine künstlerische Ausbildung machte er an einer privaten Kunstschule in München. [[1899]] wurde er Lehrer für Akt- und figürliches Zeichnen an der [[Kunstgewerbeschule]] Pforzheim. Dort lehrte er 31 Jahre bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1931. Ab 1906 als Professor. Er leitete lange eine der künstlerischen Klassen der Kunst- und Kunstgewerbeschule, in denen viele Pforzheimer Künstler ihre erste Ausbildung erhielten, die sie dann oft an Kunstakademien fortsetzten.

[[1903]] heiratete er Johanna Wentzel (* 18. Februar 1877, † 21. Mai 1923),<ref>Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-W-068.</ref> die Tochter des Pforzheimer Arztes [[Carl Adolph Wentzel]]. [[1910]] bezogen sie ihren Neubau in der [[Eutingen|Eutinger]] [[Künstlerkolonie]].


== Werke ==
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* ''' Müller-Salem, Julius '''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 364.
* ''' Müller-Salem, Julius '''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 364.
*Karl Hofmann, Alfred Hübner: ''In und aus Pforzheim'', 63 KünstlerInnen, [[Stadt Pforzheim]], [[Stadtarchiv]], ISBN 3-9802822-5-2
*Karl Hofmann, Alfred Hübner: ''In und aus Pforzheim'', 63 KünstlerInnen, [[Stadt Pforzheim]], [[Stadtarchiv]], ISBN 3-9802822-5-2

== Einzelnachweise ==
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== Weblink ==
== Weblink ==

Version vom 10. Dezember 2018, 00:21 Uhr

Julius Müller-Salem (geb. 9.2.1865 in Salem, gest. 20.11.1946 in Pforzheim) war Maler und Schmuckdesigner.

Bildergalerie: weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich auf Julius Müller-Salem (Galerie)

Leben

Julius Müller wurde 1865 in Salem am Bodensee geboren, später hängte er seinen Geburtsort an seinen Namen. Seine künstlerische Ausbildung machte er an einer privaten Kunstschule in München. 1899 wurde er Lehrer für Akt- und figürliches Zeichnen an der Kunstgewerbeschule Pforzheim. Dort lehrte er 31 Jahre bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1931. Ab 1906 als Professor. Er leitete lange eine der künstlerischen Klassen der Kunst- und Kunstgewerbeschule, in denen viele Pforzheimer Künstler ihre erste Ausbildung erhielten, die sie dann oft an Kunstakademien fortsetzten.

1903 heiratete er Johanna Wentzel (* 18. Februar 1877, † 21. Mai 1923),[1] die Tochter des Pforzheimer Arztes Carl Adolph Wentzel. 1910 bezogen sie ihren Neubau in der Eutinger Künstlerkolonie.

Werke

  • Glasfenster im Trauzimmer des Alten Rathauses, 1910, kriegszerstört.
  • Mosaik, mit um einen Brunnen tanzenden Putten, in der Eingangshalle Emma-Jaeger-Bad, 1910.
  • Sgraffitobild, Lameystraße 41, 1912.
  • Gefallenendenkmal Eutingen des Ersten Weltkriegs im alten Eutinger Friedhof, 1934.

Literatur

  • Müller-Salem, Julius . In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 364.
  • Karl Hofmann, Alfred Hübner: In und aus Pforzheim, 63 KünstlerInnen, Stadt Pforzheim, Stadtarchiv, ISBN 3-9802822-5-2

Einzelnachweise

  1. Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-W-068.

Weblink

Die Künstlerkolonie in Eutingen, Vortrag von Christina Klittich bei der Löblichen Singergesellschaft