Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Auerbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
== Geschichte == |
== Geschichte == |
||
=== "Steynin Brucken" === |
=== "Steynin Brucken" === |
||
Das Bauwerk wird erstmals als "Steynin Brucken" [[1356]] urkundlich erwähnt. Mehrmals wurde diese Brücke durch Hochwasser zerstört. Der Grundstein der alten "Steynin Brucken" zeigt folgende eingravierte Inschrift aus dem Jahre 1573 :<br> ''„ ANNO. M.D. LXXXIII (=1573) <br> DAS EYS UND GROS WASSER GUSSEN <br> DIE BRUCK MIT GWALT ZU STUCKN RISSEN <br> DARUMB EIN RAT ZU NUZ DER GMEIND <br> DEN PFEILER SEZT VON STARCKE STEIN <br> DER LANDSFURST MARGGRAF CAROLUS <br> DEN ERSTEN STEIN LEGT SELBST IN FLUS “''<ref name="Timm_283"/> Ein Ausschnitt aus der Stadtansicht des Matthäus Merian, aus dem Jahre 1643, zeigt eine Holzbrücke, die auf gemauerten Pfeilern ruhte. |
Das Bauwerk wird erstmals als "Steynin Brucken" [[1356]] urkundlich erwähnt. Mehrmals wurde diese Brücke durch Hochwasser zerstört. Der Grundstein der alten "Steynin Brucken" zeigt folgende eingravierte Inschrift aus dem Jahre 1573 :<br> ''„ ANNO. M.D. LXXXIII (=1573) <br> DAS EYS UND GROS WASSER GUSSEN <br> DIE BRUCK MIT GWALT ZU STUCKN RISSEN <br> DARUMB EIN RAT ZU NUZ DER GMEIND <br> DEN PFEILER SEZT VON STARCKE STEIN <br> DER LANDSFURST MARGGRAF CAROLUS <br> DEN ERSTEN STEIN LEGT SELBST IN FLUS “''<ref name="Timm_283"/> <br> Ein Ausschnitt aus der Stadtansicht des Matthäus Merian, aus dem Jahre 1643, zeigt eine Holzbrücke, die auf gemauerten Pfeilern ruhte. |
||
=== eiserne Gitterträgerbrücke === |
=== eiserne Gitterträgerbrücke === |
||
Version vom 20. Juni 2018, 19:56 Uhr
Die Auerbrückebefindet sich in Pforzheim. Sie überspannt die Enz und die Nagold an deren Zusammenfluss in Nord-Süd-Richtung und verbindet so die Deimlingstraße über das Ostende des Lindenplatzes mit der Kreuzstraße.
Namensgebung
Die Brücke hat ihren Namen vom Stadtgebiet Au (von Aue = Flusslandschaft).
Geschichte
"Steynin Brucken"
Das Bauwerk wird erstmals als "Steynin Brucken" 1356 urkundlich erwähnt. Mehrmals wurde diese Brücke durch Hochwasser zerstört. Der Grundstein der alten "Steynin Brucken" zeigt folgende eingravierte Inschrift aus dem Jahre 1573 :
„ ANNO. M.D. LXXXIII (=1573)
DAS EYS UND GROS WASSER GUSSEN
DIE BRUCK MIT GWALT ZU STUCKN RISSEN
DARUMB EIN RAT ZU NUZ DER GMEIND
DEN PFEILER SEZT VON STARCKE STEIN
DER LANDSFURST MARGGRAF CAROLUS
DEN ERSTEN STEIN LEGT SELBST IN FLUS “[1]
Ein Ausschnitt aus der Stadtansicht des Matthäus Merian, aus dem Jahre 1643, zeigt eine Holzbrücke, die auf gemauerten Pfeilern ruhte.
eiserne Gitterträgerbrücke
Nachdem die Auerbrücke 1851 durch Hochwasser zerstört worden war entstand eine neue Brücke. Dieses Bauwerk wurde durch das Eisenwerk Benckiser nach Plänen von Julius Naeher konstruiert. Es handelte sich hierbei um eine eiserne Gitterträgerbrücke, die wegen ihrer „neuartigen Technologie in Fachkreisen Aufsehen“[1] erregte. Bis 1880 wurde in einem Zollhaus auf der Brücke ein „Brückengeld“[1] erhoben.
Siehe auch
Einzelnachweise
Literatur
- Auerbrückenstein . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 283.
- Naeher, Julius . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 365.
- Naeher, Julius . Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 283.
|
WikiTour Goldstadtuferweg |

