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=== "Steynin Brucken" === |
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Das Bauwerk wird erstmals als "Steynin Brucken" [[1356]] urkundlich erwähnt. Mehrmals wurde diese Brücke durch Hochwasser zerstört. Ein Ausschnitt aus der Stadtansicht des Matthäus Merian, aus dem Jahre 1643, zeigt eine Holzbrücke, die auf gemauerten Pfeilern ruhte. |
Das Bauwerk wird erstmals als "Steynin Brucken" [[1356]] urkundlich erwähnt. Mehrmals wurde diese Brücke durch Hochwasser zerstört. Ein Ausschnitt aus der Stadtansicht des Matthäus Merian, aus dem Jahre 1643, zeigt eine Holzbrücke, die auf gemauerten Pfeilern ruhte. |
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Der Grundstein der alten "Steynin Brucken" zeigt folgende eingravierte Inschrift : ''„ D.O.M.S / SI QVIS FVERIM QVERIS, LEGENDO CERTIOR ERIS. / ECCE FVIPRIMVS. A NIEFERNBURGO MARTINVS. AMELIVS, VEL ACHTSYNIT DICTVS / PER PESSVS VVLNERA ET ICTVS. / EHEV. PECCATORVM, MORBORVM, ATQUE LABORVM. / AVLICVS PLVS QVADREGENOS, DVLCES DVROSQUE PER ANNOS / PRINCIPVM SENIORVM, MARCHIONVM, ET IVNIORVM / ANISQUE DISTINCTIS TRIGINTA CANCELLARIVS ILLIS / TVNC AVLAE VALE DIXI, PLACIDAQUE TEMPERIRE VIXI. / INGRESSVS NIEFERNBVRGVM, NIDVM SENECTVTIS AMOENVM / QVOD ILLVSTRIS CAROLI SVBSIDIO ANTIDORALI, / AD ENTIVM FLVVIVM ILLVM DEO DANTE AD VSVM / OPIBVS COLLECTIS LAPSIS CONSTRVXERAM ANNIS / IBI ARGRICVLTVRA NEC NON ET ARCHITECTVRA./ ET DVNCE NATVRA ANTIQVARVM RERVM LECTVRA / MVLTVM DELECTATVS DESIDIAQUE VALDE LEVATVS / INTER DVM AMICOS MIHI IN VICINA CHAROS / PRO TEMPORE VISITANS, ITERVMQUE AD NIDVLVM ROTANS./ SIC VXORE CVM CHARA, FORMA ET VIRTVTIBVSCLARA / TEMPORA CONTRIVI SENEXQUE SEQVENTES PRAEIVI / IAM HAC IN FOSSA TEGVNTVR MEA FRIGIDA OSSA / EXPECTANT PLACIDVM CHRISTI REDEMPTORIS ADVENTVM. / NATVS FRIBVRGI BRISGOAE PEN VLTIMA OCTOB: ANO MDXXVI PARE / TIBVS DONO GEORGIO AMELIO MORAVO I.V.D IBIDEMQUE PROFESSORE / ORDINARIO ET MAGDALENA NITLIN A TREPPACH MORITVR ANNO/ (Lücke) DIE (Lücke) MENSIS (Lücke) AETATIS SVE. “''<ref name="Timm_283"/> |
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=== eiserne Gitterträgerbrücke === |
=== eiserne Gitterträgerbrücke === |
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Nachdem die Auerbrücke 1851 durch Hochwasser zerstört worden war entstand eine neue Brücke. Dieses Bauwerk wurde durch das Eisenwerk [[Benckiser]] nach Plänen von [[Julius Naeher]] konstruiert. Es handelte sich hierbei um eine eiserne Gitterträgerbrücke, die wegen ihrer ''„neuartigen Technologie in Fachkreisen Aufsehen“''<ref name="Timm_283"> ''' Auerbrückenstein '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 283.</ref> erregte. Bis 1880 wurde in einem Zollhaus auf der Brücke ein ''„Brückengeld“''<ref name="Timm_283"/> erhoben. |
Nachdem die Auerbrücke 1851 durch Hochwasser zerstört worden war entstand eine neue Brücke. Dieses Bauwerk wurde durch das Eisenwerk [[Benckiser]] nach Plänen von [[Julius Naeher]] konstruiert. Es handelte sich hierbei um eine eiserne Gitterträgerbrücke, die wegen ihrer ''„neuartigen Technologie in Fachkreisen Aufsehen“''<ref name="Timm_283"> ''' Auerbrückenstein '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 283.</ref> erregte. Bis 1880 wurde in einem Zollhaus auf der Brücke ein ''„Brückengeld“''<ref name="Timm_283"/> erhoben. |
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Version vom 20. Juni 2018, 19:52 Uhr
Die Auerbrückebefindet sich in Pforzheim. Sie überspannt die Enz und die Nagold an deren Zusammenfluss in Nord-Süd-Richtung und verbindet so die Deimlingstraße über das Ostende des Lindenplatzes mit der Kreuzstraße.
Namensgebung
Die Brücke hat ihren Namen vom Stadtgebiet Au (von Aue = Flusslandschaft).
Geschichte
"Steynin Brucken"
Das Bauwerk wird erstmals als "Steynin Brucken" 1356 urkundlich erwähnt. Mehrmals wurde diese Brücke durch Hochwasser zerstört. Ein Ausschnitt aus der Stadtansicht des Matthäus Merian, aus dem Jahre 1643, zeigt eine Holzbrücke, die auf gemauerten Pfeilern ruhte. Der Grundstein der alten "Steynin Brucken" zeigt folgende eingravierte Inschrift : „ D.O.M.S / SI QVIS FVERIM QVERIS, LEGENDO CERTIOR ERIS. / ECCE FVIPRIMVS. A NIEFERNBURGO MARTINVS. AMELIVS, VEL ACHTSYNIT DICTVS / PER PESSVS VVLNERA ET ICTVS. / EHEV. PECCATORVM, MORBORVM, ATQUE LABORVM. / AVLICVS PLVS QVADREGENOS, DVLCES DVROSQUE PER ANNOS / PRINCIPVM SENIORVM, MARCHIONVM, ET IVNIORVM / ANISQUE DISTINCTIS TRIGINTA CANCELLARIVS ILLIS / TVNC AVLAE VALE DIXI, PLACIDAQUE TEMPERIRE VIXI. / INGRESSVS NIEFERNBVRGVM, NIDVM SENECTVTIS AMOENVM / QVOD ILLVSTRIS CAROLI SVBSIDIO ANTIDORALI, / AD ENTIVM FLVVIVM ILLVM DEO DANTE AD VSVM / OPIBVS COLLECTIS LAPSIS CONSTRVXERAM ANNIS / IBI ARGRICVLTVRA NEC NON ET ARCHITECTVRA./ ET DVNCE NATVRA ANTIQVARVM RERVM LECTVRA / MVLTVM DELECTATVS DESIDIAQUE VALDE LEVATVS / INTER DVM AMICOS MIHI IN VICINA CHAROS / PRO TEMPORE VISITANS, ITERVMQUE AD NIDVLVM ROTANS./ SIC VXORE CVM CHARA, FORMA ET VIRTVTIBVSCLARA / TEMPORA CONTRIVI SENEXQUE SEQVENTES PRAEIVI / IAM HAC IN FOSSA TEGVNTVR MEA FRIGIDA OSSA / EXPECTANT PLACIDVM CHRISTI REDEMPTORIS ADVENTVM. / NATVS FRIBVRGI BRISGOAE PEN VLTIMA OCTOB: ANO MDXXVI PARE / TIBVS DONO GEORGIO AMELIO MORAVO I.V.D IBIDEMQUE PROFESSORE / ORDINARIO ET MAGDALENA NITLIN A TREPPACH MORITVR ANNO/ (Lücke) DIE (Lücke) MENSIS (Lücke) AETATIS SVE. “[1]
eiserne Gitterträgerbrücke
Nachdem die Auerbrücke 1851 durch Hochwasser zerstört worden war entstand eine neue Brücke. Dieses Bauwerk wurde durch das Eisenwerk Benckiser nach Plänen von Julius Naeher konstruiert. Es handelte sich hierbei um eine eiserne Gitterträgerbrücke, die wegen ihrer „neuartigen Technologie in Fachkreisen Aufsehen“[1] erregte. Bis 1880 wurde in einem Zollhaus auf der Brücke ein „Brückengeld“[1] erhoben.
Siehe auch
Einzelnachweise
Literatur
- Auerbrückenstein . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 283.
- Naeher, Julius . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 365.
- Naeher, Julius . Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 283.
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