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Wolfgang Kappis: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1945]] konnte Wolfgang Kappis aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er [[1946]] mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler [[Rolf Gröger]] begann [[1948]].
[[1945]] konnte Wolfgang Kappis aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er [[1946]] mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler [[Rolf Gröger]] begann [[1948]].


Das Atelier von Wolfgang Kappis befand sich lange Zeit in der Pforzheimer [[Weiherbergschule]].
Das Atelier von Wolfgang Kappis befand sich lange Zeit in der Pforzheimer [[Weiherbergschule]]. Die Sonnenuhr an der Südfassade der [[Alfons-Kern-Schule]] gestaltete er im Jahr [[1956]], worauf einige öffentliche Aufträge folgten. [[1959]] entstanden die Glasfenster der Kapelle des [[Klinikum Pforzheim|Klinikums Pforzheim]]. Auch im [[Krankenhaus Siloah]] in der Kapelle (gesamte Ausgestaltung) und in der Eingangshalle (Alu-Relief) sind [[1966]] geschaffene Werke von ihm vertreten. Für die neue [[Stadtkirche]] fertigte er [[1967]] sein größtes Glasfenster, für dessen Fertigung er in Südspanien eine leerstehende Zuckerfabrik mietete.


Wolfgang Kappis arbeitete zwischen Mitte der [[1960er]] und Mitte der [[1980er]] auch viel in Spanien und der Türkei. Sein Werk ''Die vier Jahreszeiten'', das den Eingangsbereich der [[Stadthalle]] schmückt, entstand [[1987]]. Ab [[1997]] verlegte er sein Atelier nach [[Schömberg]]. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.
Wolfgang Kappis arbeitete zwischen Mitte der [[1960er]] und Mitte der [[1980er]] auch viel in Spanien und der Türkei. Ab [[1997]] verlegte er sein Atelier nach [[Schömberg]]. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.


== Werke in Pforzheim ==
== Werke in Pforzheim ==
* Wandfries für die Turnhalle des [[Altes Hilda-Gymnasium|Alten Hilda-Gymnasiums]] (1955)
* Wandfries für die Turnhalle des [[Altes Hilda-Gymnasium|Alten Hilda-Gymnasiums]] (1955)
* Glasfenster in der [[Altstadtkirche]] (1966-67)
* Glasfenster in der [[Altstadtkirche]] (1966-67)
* Betonglasfenster in der [[Stadtkirche]] (1967-68)
* Betonglasfenster in der [[Stadtkirche]] (1967-68). Es war sein größtes Glasfenster, für dessen Fertigung Kappis in Südspanien eine leerstehende Zuckerfabrik mietete.
* Betonreliefwandstruktur des [[Reuchlin-Gymnasium]]s (1968)
* Betonreliefwandstruktur des [[Reuchlin-Gymnasium]]s (1968)
* Betonreliefwandstruktur des [[Neues Rathaus|Neuen Rathauses]] (1973)
* Betonreliefwandstruktur des [[Neues Rathaus|Neuen Rathauses]] (1973)
* Wandbild "Die vier Jahreszeiten" in der Stadthalle (1987)
* Wandbild ''Die vier Jahreszeiten'', Eingangsbereich der [[Stadthalle]] (1987)
* Sonnenuhr an der Südfassade der [[Alfons-Kern-Schule]] (1956])
* Glasfenster der Kapelle des [[Klinikum Pforzheim|Klinikums Pforzheim]] (1959)
* Gesamte Ausgestaltung der Kapelle des [[Krankenhaus Siloah]] (1966)
* Alu-Relief in der Eingangshalle des [[Krankenhaus Siloah]] (1966)



== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 9. Juni 2018, 02:43 Uhr

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Porträt des Künstlers Wolfgang Kappis (geb. 27.10.1927 in Berlin, gest. 31.12.2004 in Schömberg)

Wolfgang Kappis (geb. 27.10.1927 in Berlin, gest. 31.12.2004 in Schömberg) war ein Pforzheimer Künstler. Die Betonstrukturreliefs von Wolfgang Kappis am Neuen Rathaus ist ein spätes Beispiel für die Kunst am Bau.

Leben und Wirken

Wolfgang Kappis wurde 1927 in Berlin als Sohn eines Kunsthändlerpaares aus Pforzheim geboren. Nach häufigen Umzügen seiner Familie von Berlin über Prag, Wien, Venedig, Mailand und Paris kam er 1939 beim Kriegsausbruch nach Pforzheim. Ab 1942 besuchte er die Kunstakademie in Karlsruhe. Bei der deutschen Wehrmacht wurde er 1944 als Gebirgsjäger verpflichtet und kam dann in Kriegsgefangenschaft.

1945 konnte Wolfgang Kappis aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er 1946 mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler Rolf Gröger begann 1948.

Das Atelier von Wolfgang Kappis befand sich lange Zeit in der Pforzheimer Weiherbergschule.

Wolfgang Kappis arbeitete zwischen Mitte der 1960er und Mitte der 1980er auch viel in Spanien und der Türkei. Ab 1997 verlegte er sein Atelier nach Schömberg. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.

Werke in Pforzheim


Literatur

  • Kappis, Wolfgang . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 357.