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Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.<ref name="Timm_83">Timm 2004, S. 83.</ref> Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.<ref name="Timm_83"/> Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.<ref name="Timm_83"/> Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: [[Carl Hamm]],<ref>Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.</ref> [[Alexander Geist junior]],<ref>Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.</ref> Christian Hering, [[Otto Klein]],<ref>Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.</ref> [[Hermann Neutz]],<ref>Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.</ref> [[Albert Rau]]<ref>Timm, 83, 306, 395, 396, 561.</ref> und Josef Roos.<ref name="Timm_83"/> So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“<ref name="Timm_85"/> Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“<ref name="Timm_85">Timm 2004, S. 85.</ref> |
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== Einzelnachweise == |
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Version vom 25. April 2018, 10:46 Uhr


Oskar Berger war ein Pforzheimer Architekt des Historismus.[1]
Werke
- 1898, Hirsauerstraße 160: gartenseitig ein Saal für das Gasthaus „Stadt Pforzheim“, Entwurf Oskar Berger.[2]
- 1899, Bichlerstraße 17, Entwurf Oskar Berger (Pforzheim) für Albert Huber.[3]
- 1899 bis 1900, Westliche Karl-Friedrich-Straße Nr. 94-90, Entwurf Architekt Oskar Berger.[4]
- 1902, Nebeniusstraße 7/9, Entwurf Oskar Berger (Pforzheim) für Gottlieb Krauß.[5]
- 1902, Schulze-Delitzsch-Straße 52/54, Entwurf Oskar Berger (Pforzheim) für Gottlieb Krauß.[6]
Geschichte
Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[7] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[7] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[7] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[8] Alexander Geist junior,[9] Christian Hering, Otto Klein,[10] Hermann Neutz,[11] Albert Rau[12] und Josef Roos.[7] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[13] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[13]
Einzelnachweise
- ↑ Timm, S. 84, 290, 378, 394.
- ↑ https://www.löbliche-singer-pforzheim.de/hohenwartbegehung2008-2/
- ↑ Timm, S. 290.
- ↑ Timm, 84, 290, 378, 394.
- ↑ Timm, S. 378.
- ↑ Timm, S. 393-394.
- ↑ 7,0 7,1 7,2 7,3 Timm 2004, S. 83.
- ↑ Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
- ↑ Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
- ↑ Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
- ↑ Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
- ↑ Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
- ↑ 13,0 13,1 Timm 2004, S. 85.
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.