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Wintergeislingen: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Heimatforscher Uli Hausmann und Erwin Müller gehen davon aus, dass Wintergeislingen im Dreißig-jährigen Krieg ([[1618]]-[[1648]]) zerstört wurde, da im Auricher Fleckenbuch von [[1598]] lediglich eine "Wentergyselswyß" erwähnt wird und noch nicht die Äcker Wintergeislingen.<ref>Müller/Hausmann (2005): Aurich - Bildband und Ortsgeschichte, S.12</ref> |
Die Heimatforscher Uli Hausmann und Erwin Müller gehen davon aus, dass Wintergeislingen im Dreißig-jährigen Krieg ([[1618]]-[[1648]]) zerstört wurde, da im Auricher Fleckenbuch von [[1598]] lediglich eine "Wentergyselswyß" erwähnt wird und noch nicht die Äcker Wintergeislingen.<ref>Müller/Hausmann (2005): Aurich - Bildband und Ortsgeschichte, S.12</ref> |
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Aktuelle Version vom 1. Mai 2019, 12:00 Uhr
Wintergeislingen ist eine Wüstung nordwestlich von Riet.
Lage
Die Flur Winter-Geislingen liegt auf der Gemarkung Riet nahe der Markungsgrenzen von Aurich und Nußdorf. An der Stelle wurden Gebäudereste, römische Ziegel, Bronzegegenstände und ein runder ausgemauerter Brunnen gefunden.[1] Damit dürfte der Ort schon zu Römerzeit eine Wohnstätte gewesen sein.
Munigisilinga
Im Lorscher Codex wird in einer Urkunde mit dem Datum 14. Juli 869 ein "villa Munigisilinga" erwähnt. Einige Historiker gehen davon aus, dass es sich hierbei um das Wintergeislingen bei Riet handelt. So argumentiert Gustav Bossert, dass Winter "volkstümliche Umlautung von "Münnen" sein" dürfte und betrachtet "die Deutung [Christoph Friedrich von] Stälins [...] auf Münklingen O.A. Leonberg [als] sprachlich unmöglich". [2]
Abgang
Die Heimatforscher Uli Hausmann und Erwin Müller gehen davon aus, dass Wintergeislingen im Dreißig-jährigen Krieg (1618-1648) zerstört wurde, da im Auricher Fleckenbuch von 1598 lediglich eine "Wentergyselswyß" erwähnt wird und noch nicht die Äcker Wintergeislingen.[3]