Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Rotfelden: Unterschied zwischen den Versionen
Anna (Diskussion | Beiträge) ein Anfang |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (9 dazwischenliegende Versionen von 7 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{OpenStreetMap|48.6085|8.6976|13}} |
|||
| ⚫ | |||
[[Datei:Rotfelden.jpg|thumb|Rotfelden]] |
|||
| ⚫ | |||
==siehe auch== |
|||
[[Kamelverein Fatamorgana]] |
|||
== Geschichte == |
|||
=== Vorgeschichte === |
|||
| ⚫ | |||
In den 1960 Jahren wurde in Rotfelden im Steinbruch Krössig zahlreiche Fossilien gefunden. Diese Funde im Oberen [[Buntsandstein]] belegen, dass in der Triaszeit Lurche und Echsen im Gebiet des Ortes lebten. Die bedeutensten Fundstücke sind im Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart untergebracht und machen Rotfelden zu einer der bedeutendsten Saurierfundstätten des frühen Trias in Europa. |
|||
=== Jungsteinzeit === |
|||
Im [[19. Jahrhundert]] wurde bei der Friedhofsverlegung ein, etwa auf 3000 vor Christi datiertes, Skelett und ein Steinbeil gefunden. Diese Funde Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart gebracht. |
|||
=== Römer und Alamannen === |
|||
Aufgrund des Flurnamens „Auf den Mauern“ kann eine Villa rustica vermutet werden. Tatsächlich wurden auf der Gemarkung Rotfelden außer römischen Münzen keine Fund gemacht, daß dieses Gebiet zur Römerzeit besiedelt war. |
|||
=== Hochmittelalter === |
|||
Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Rathfelda stammt vom [[1. Oktober]] [[1005]]. Es wird vermutet, daß diese nur in einer Abschrift erhaltenen Urkunde, von König Heinrich II. stammt. |
|||
Rotfelden gehörte dem 916/917 gegründeten das Herzogtum Schwaben an. Erlawinus de Rathfelda wird [[1090]] in einer Urkunde als Verwalter genannt. Es gab eine Burg, die aber heute nicht mehr zu lokalisieren ist. Die Vorgängerkirche der heutigen Georgskirche ist [[1275]] dokumentiert. Von diesem Bau sind noch Teile in der heutigen Kirche verbaut. |
|||
=== Reformationszeit === |
|||
Rotfelden gehörte zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Hohenberg. Im Jahr 1353 mußten diese Rotfelden verpfänden und dann 1398 endgültig an den [[Markgraf]]en von [[Baden]] verkaufen. Nach der Einführung der Reformation durch Markgraf [[Karl II.]] beendete der letzte katholische Pfarrer 1522 seinen Dienst. |
|||
Der Ort wurde [[19. Juli]] [[1559]] zu großen Teilen von Feuer zerstört. |
|||
=== 17. bis 19. Jahrhundert === |
|||
Die heutige [[Georgskirche]] wurde [[1626]] erbaut. |
|||
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und durch die Pest ging die Bevölkerung 1635 etwa auf die Hälfte zurück. |
|||
1737 sind durch ein Steuerkatasterbuch des Amtes Altensteig 58 Gebäude in Rotfelden belegt. |
|||
Die erste Ziegelhütte wurde im Jahr [[1758]] in Rotfelden eingeweiht. |
|||
[[1783]] wurde ein neues Pfarrhaus gebaut. Die Pfarrscheuer dieses Pfarrhauses ist heute das Gemeindehaus. |
|||
1823 wurde das Bettelhaus erbaut, das [[1997]] mit dem Denkmalschutzpreis des Schwäbischen Heimatbundes ausgezeichnet wurde. |
|||
=== 20. und 21. Jahrhundert === |
|||
Am [[10. Dezember]] [[1951]] erhielt die damals noch selbstständige Gemeinde Rotfelden ihr Wappen verliehen. |
|||
[[1975]] wurde Rotfelden nach Ebhausen eingemeindet. |
|||
[[2005]] wurde das 1000-jährige Jubiläum des Ortes gefeiert. Aus diesem Anlass ist ein Heimatbuch erschienen. |
|||
== Bilder == |
|||
<gallery> |
|||
Datei:Rotfelden-Hauptstrasse.jpg|Die Hauptstraße in Rotfelden |
|||
Datei:Rotfelden-Kirche.jpg|Die Georgskirche von Rotfelden |
|||
Datei:Rotfelden-Backhaus.jpg|Das Backhaus |
|||
Datei:Rotfelden-Kirche-Buchweg.jpg|Die Georgskirche vom Buchenweg aus gesehen |
|||
Datei:Rotfelden-Kirche-Jugendraum.jpg |
|||
</gallery> |
|||
== Weblinks == |
|||
*{{wikipedia}} |
|||
*[http://www.rotfelden.info/Rotfelden-Index-2.html www.rotfelden.info, Private Internetpräsenz über den Ort] |
|||
| ⚫ | |||
[[Kategorie:Ortschaft]] |
|||
{{stub}} |
{{stub}} |
||
{{Navigationsleiste Orte im Landkreis Calw|Ebhausen}} |
|||
Aktuelle Version vom 13. Januar 2019, 23:56 Uhr

Rotfelden ist ein Ortsteil von Ebhausen und hat etwa 1080 Einwohner (Stand: 30.06.2005).
Geschichte
Vorgeschichte
In den 1960 Jahren wurde in Rotfelden im Steinbruch Krössig zahlreiche Fossilien gefunden. Diese Funde im Oberen Buntsandstein belegen, dass in der Triaszeit Lurche und Echsen im Gebiet des Ortes lebten. Die bedeutensten Fundstücke sind im Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart untergebracht und machen Rotfelden zu einer der bedeutendsten Saurierfundstätten des frühen Trias in Europa.
Jungsteinzeit
Im 19. Jahrhundert wurde bei der Friedhofsverlegung ein, etwa auf 3000 vor Christi datiertes, Skelett und ein Steinbeil gefunden. Diese Funde Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart gebracht.
Römer und Alamannen
Aufgrund des Flurnamens „Auf den Mauern“ kann eine Villa rustica vermutet werden. Tatsächlich wurden auf der Gemarkung Rotfelden außer römischen Münzen keine Fund gemacht, daß dieses Gebiet zur Römerzeit besiedelt war.
Hochmittelalter
Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Rathfelda stammt vom 1. Oktober 1005. Es wird vermutet, daß diese nur in einer Abschrift erhaltenen Urkunde, von König Heinrich II. stammt.
Rotfelden gehörte dem 916/917 gegründeten das Herzogtum Schwaben an. Erlawinus de Rathfelda wird 1090 in einer Urkunde als Verwalter genannt. Es gab eine Burg, die aber heute nicht mehr zu lokalisieren ist. Die Vorgängerkirche der heutigen Georgskirche ist 1275 dokumentiert. Von diesem Bau sind noch Teile in der heutigen Kirche verbaut.
Reformationszeit
Rotfelden gehörte zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Hohenberg. Im Jahr 1353 mußten diese Rotfelden verpfänden und dann 1398 endgültig an den Markgrafen von Baden verkaufen. Nach der Einführung der Reformation durch Markgraf Karl II. beendete der letzte katholische Pfarrer 1522 seinen Dienst.
Der Ort wurde 19. Juli 1559 zu großen Teilen von Feuer zerstört.
17. bis 19. Jahrhundert
Die heutige Georgskirche wurde 1626 erbaut.
Im Dreißigjährigen Krieg und durch die Pest ging die Bevölkerung 1635 etwa auf die Hälfte zurück.
1737 sind durch ein Steuerkatasterbuch des Amtes Altensteig 58 Gebäude in Rotfelden belegt.
Die erste Ziegelhütte wurde im Jahr 1758 in Rotfelden eingeweiht.
1783 wurde ein neues Pfarrhaus gebaut. Die Pfarrscheuer dieses Pfarrhauses ist heute das Gemeindehaus.
1823 wurde das Bettelhaus erbaut, das 1997 mit dem Denkmalschutzpreis des Schwäbischen Heimatbundes ausgezeichnet wurde.
20. und 21. Jahrhundert
Am 10. Dezember 1951 erhielt die damals noch selbstständige Gemeinde Rotfelden ihr Wappen verliehen.
1975 wurde Rotfelden nach Ebhausen eingemeindet.
2005 wurde das 1000-jährige Jubiläum des Ortes gefeiert. Aus diesem Anlass ist ein Heimatbuch erschienen.
Bilder
-
Die Hauptstraße in Rotfelden
-
Die Georgskirche von Rotfelden
-
Das Backhaus
-
Die Georgskirche vom Buchenweg aus gesehen
Weblinks
Dieser Artikel ist leider sehr kurz. Also: Sei mutig und mache aus ihm bitte einen guten Artikel, wenn du mehr zum Thema „Rotfelden” weißt.
Altensteig, Althengstett, Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Calw, Dobel, Ebhausen, Egenhausen, Enzklösterle, Gechingen, Haiterbach, Höfen an der Enz, Nagold, Neubulach, Neuweiler, Oberreichenbach, Ostelsheim, Rohrdorf, Schömberg, Simmersfeld, Simmozheim, Unterreichenbach und Wildberg bilden den Landkreis Calw.
