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Das '''Schloss Bauschlott''' in [[Neulingen]], Ortsteil [[Bauschlott]], im [[Enzkreis]] beherbergt das Äthiopienhaus, die Landeskundeschau und die Schlossschänke. |
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Das '''Schloss Bauschlott''' im [[Neulingen|Neulinger]] Ortsteil [[Bauschlott]] im [[Enzkreis]] wurde nach 1805 von [[Friedrich Weinbrenner]] auf den Grundmaiuern von Vorgängerbauten errichtet. Das Schloss war im 20. Jahrhundert längere Zeit Erholungsheim der Stadt [[Pforzheim]], kam dann aber in Privatbesitz und wurde zu verschiedenen kulturellen Zwecken genutzt. Bis 2004 hatte dort die [[Künstlergilde Buslat]] ihren Sitz, seit 2018 befindet sich die [[Galerie Schloss Bauschlott]] in dem Anwesen. |
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== Geschichte == |
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Nach 1500 kam der Ort an die Herren von Wallstein, die den Vorgängerbau des heutigen Bauschlotter Schlosses erbauten. Eglof von Wallstein ( |
Nach [[1500]] kam der Ort Bauschlott an die Herren von Wallstein, die den Vorgängerbau des heutigen Bauschlotter Schlosses erbauten. Eglof von Wallstein (1531–1570) erwarb dazu im Westen des Dorfes sechs Hofstellen und begann [[1532]] mit dem Schlossbau. Das war zunächst ein Wasserschloss mit vier Türmen. |
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| ⚫ | Nach Eglof von Wallsteins Tod kam das Schloss in den Besitz seiner Schwester, die mit einem Hans Wilhelm von Landenberg verheiratet war. Der Sohn dieser Schwester verkaufte das Anwesen 1604 für 16.000 Gulden an den [[Markgraf]]en Georg Friedrich von [[Baden-Durlach]]. 1609 verkaufte dieser es an den Kammerrat Erhardt von Rammingen in Durlach} für 13.000 Gulden. 1692 erwarb es der westfälische Adelige Johann Philipp von Schell, der 1695 zum Edlen von Bauschlott erhoben wurde. Dessen Sohn veräußerte dann [[1726]] das Gut für 20.000 Gulden an den Markgrafen Wilhelm von Baden-Durlach, den Gründer von |
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| ⚫ | Nach Eglof von Wallsteins Tod kam das Schloss in den Besitz seiner Schwester, die mit einem Hans Wilhelm von Landenberg verheiratet war. Der Sohn dieser Schwester verkaufte das Anwesen 1604 für 16.000 Gulden an den [[Markgraf]]en Georg Friedrich von [[Baden-Durlach]]. 1609 verkaufte dieser es an den Kammerrat Erhardt von Rammingen in Durlach} für 13.000 Gulden. 1692 erwarb es der westfälische Adelige Johann Philipp von Schell, der 1695 zum Edlen von Bauschlott erhoben wurde. Dessen Sohn veräußerte dann [[1726]] das Gut für 20.000 Gulden an den Markgrafen Carl Wilhelm von Baden-Durlach, den Gründer von [[Karlsruhe]]. |
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In vielen Jahrzehnten wurden mehrere Um- und Neubauen von verschiedenen Baumeistern durchgeführt: [[1748]] Baumeister J.H. Arnoldt, 1764 bis 1766 Baumeister W.J. Müller und 1805 Friedrich Weinbrenner. |
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[[1805]] lässt Kurfürst [[Karl Friedrich von Baden]] das alte baufällige Schloss abtragen. [[Friedrich Weinbrenner]] errichtet auf den Fundamenten ein neues Landschloss, wobei die Meierei und andere ältere Nebengebäude erhalten wurden. Am [[17. Mai]] [[1871]] heirateten hier Prinz Karl von Baden und [[Rosalie von Beust|Rosalie Luise Freiin von Beust]]. |
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[[1961]] kaufte der Stuttgarter Arzt [[Stefan Sandkühler]] das Schloss und gründete dort die [[Künstlergilde Buslat]]. Die Künstlergilde zog nach Sandkühlers Tod 2004 nach Knittlingen, das Schloss wurde von Sandkühlers Witwe [[Margareta Sandkühler]] noch bis zu ihrem Tod 2020 bewohnt. |
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== Adresse == |
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: Schloss Bauschlott |
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: [[Am Anger(Neulingen)|Am Anger]] 70 |
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:[[Postleitzahl#Gemeinde_Neulingen|75245]] Neulingen-Bauschlott |
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== Weblinks == |
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*[http://www.neulingen.de/index.cfm?fuseaction=sehenswertes&id=27 Informationen zum Schloss Bauschlott auf der Webpräsenz von Neulingen] |
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*[http://www.badischewanderungen.de/Bauschlott-Schloss--k1-20-k2-.htm Informationen über Schloss Bauschlott auf einer privaten Baukunst Website] |
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[[Kategorie:Schloss]] |
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[[Kategorie:Gebäude (Neulingen)]] |
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Aktuelle Version vom 16. November 2020, 09:44 Uhr



Das Schloss Bauschlott im Neulinger Ortsteil Bauschlott im Enzkreis wurde nach 1805 von Friedrich Weinbrenner auf den Grundmaiuern von Vorgängerbauten errichtet. Das Schloss war im 20. Jahrhundert längere Zeit Erholungsheim der Stadt Pforzheim, kam dann aber in Privatbesitz und wurde zu verschiedenen kulturellen Zwecken genutzt. Bis 2004 hatte dort die Künstlergilde Buslat ihren Sitz, seit 2018 befindet sich die Galerie Schloss Bauschlott in dem Anwesen.
Geschichte
Nach 1500 kam der Ort Bauschlott an die Herren von Wallstein, die den Vorgängerbau des heutigen Bauschlotter Schlosses erbauten. Eglof von Wallstein (1531–1570) erwarb dazu im Westen des Dorfes sechs Hofstellen und begann 1532 mit dem Schlossbau. Das war zunächst ein Wasserschloss mit vier Türmen.
Nach Eglof von Wallsteins Tod kam das Schloss in den Besitz seiner Schwester, die mit einem Hans Wilhelm von Landenberg verheiratet war. Der Sohn dieser Schwester verkaufte das Anwesen 1604 für 16.000 Gulden an den Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach. 1609 verkaufte dieser es an den Kammerrat Erhardt von Rammingen in Durlach} für 13.000 Gulden. 1692 erwarb es der westfälische Adelige Johann Philipp von Schell, der 1695 zum Edlen von Bauschlott erhoben wurde. Dessen Sohn veräußerte dann 1726 das Gut für 20.000 Gulden an den Markgrafen Carl Wilhelm von Baden-Durlach, den Gründer von Karlsruhe.
In vielen Jahrzehnten wurden mehrere Um- und Neubauen von verschiedenen Baumeistern durchgeführt: 1748 Baumeister J.H. Arnoldt, 1764 bis 1766 Baumeister W.J. Müller und 1805 Friedrich Weinbrenner.
1805 lässt Kurfürst Karl Friedrich von Baden das alte baufällige Schloss abtragen. Friedrich Weinbrenner errichtet auf den Fundamenten ein neues Landschloss, wobei die Meierei und andere ältere Nebengebäude erhalten wurden. Am 17. Mai 1871 heirateten hier Prinz Karl von Baden und Rosalie Luise Freiin von Beust.
Das Schloß kam 1909 in den Besitz des Markgrafen von Baden und wurde 1919 Erholungsheim für Kinder der Stadt Pforzheim.
1961 kaufte der Stuttgarter Arzt Stefan Sandkühler das Schloss und gründete dort die Künstlergilde Buslat. Die Künstlergilde zog nach Sandkühlers Tod 2004 nach Knittlingen, das Schloss wurde von Sandkühlers Witwe Margareta Sandkühler noch bis zu ihrem Tod 2020 bewohnt.
