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Rotfelden: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Rotfelden''' ist ein Ortsteil von [[Ebhausen]] und hat ca. 1080 Einwohner (Stand: 30.06.2005).


'''Rotfelden''' ist ein Ortsteil von [[Ebhausen]] und hat etwa 1080 Einwohner (Stand: 30.06.2005).
==siehe auch==

[[Kamelverein Fatamorgana]]
== Geschichte ==

=== Vorgeschichte ===
In den 1960 Jahren wurde in Rotfelden im Steinbruch Krössig zahlreiche Fossilien gefunden. Diese Funde im Oberen [[Buntsandstein]] belegen, dass in der Triaszeit Lurche und Echsen im Gebiet des Ortes lebten. Die bedeutensten Fundstücke sind im Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart untergebracht und machen Rotfelden zu einer der bedeutendsten Saurierfundstätten des frühen Trias in Europa.

=== Jungsteinzeit ===
Im [[19. Jahrhundert]] wurde bei der Friedhofsverlegung ein, etwa auf 3000 vor Christi datiertes, Skelett und ein Steinbeil gefunden. Diese Funde Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart gebracht.

=== Römer und Alamannen ===
Aufgrund des Flurnamens „Auf den Mauern“ kann eine Villa rustica vermutet werden. Tatsächlich wurden auf der Gemarkung Rotfelden außer römischen Münzen keine Fund gemacht, daß dieses Gebiet zur Römerzeit besiedelt war.

=== Hochmittelalter ===
Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Rathfelda stammt vom [[1. Oktober]] [[1005]]. Es wird vermutet, daß diese nur in einer Abschrift erhaltenen Urkunde, von König Heinrich II. stammt.

Rotfelden gehörte dem 916/917 gegründeten das Herzogtum Schwaben an. Erlawinus de Rathfelda wird [[1090]] in einer Urkunde als Verwalter genannt. Es gab eine Burg, die aber heute nicht mehr zu lokalisieren ist. Die Vorgängerkirche der heutigen Georgskirche ist [[1275]] dokumentiert. Von diesem Bau sind noch Teile in der heutigen Kirche verbaut.

=== Reformationszeit ===

Rotfelden gehörte zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Hohenberg. Im Jahr 1353 mußten diese Rotfelden verpfänden und dann 1398 endgültig an den [[Markgraf]]en von [[Baden]] verkaufen. Nach der Einführung der Reformation durch Markgraf [[Karl II.]] beendete der letzte katholische Pfarrer 1522 seinen Dienst.

Der Ort wurde [[19. Juli]] [[1559]] zu großen Teilen von Feuer zerstört.

=== 17. bis 19. Jahrhundert ===
Die heutige [[Georgskirche]] wurde [[1626]] erbaut.

Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und durch die Pest ging die Bevölkerung 1635 etwa auf die Hälfte zurück.

1737 sind durch ein Steuerkatasterbuch des Amtes Altensteig 58 Gebäude in Rotfelden belegt.

Die erste Ziegelhütte wurde im Jahr [[1758]] in Rotfelden eingeweiht.

[[1783]] wurde ein neues Pfarrhaus gebaut. Die Pfarrscheuer dieses Pfarrhauses ist heute das Gemeindehaus.

1823 wurde das Bettelhaus erbaut, das [[1997]] mit dem Denkmalschutzpreis des Schwäbischen Heimatbundes ausgezeichnet wurde.

=== 20. und 21. Jahrhundert ===

Am [[10. Dezember]] [[1951]] erhielt die damals noch selbstständige Gemeinde Rotfelden ihr Wappen verliehen.

[[1975]] wurde Rotfelden nach Ebhausen eingemeindet.

[[2005]] wurde das 1000-jährige Jubiläum des Ortes gefeiert. Aus diesem Anlass ist ein Heimatbuch erschienen.

== Bilder ==
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Datei:Rotfelden-Hauptstrasse.jpg|Die Hauptstraße in Rotfelden
Datei:Rotfelden-Kirche.jpg|Die Georgskirche von Rotfelden
Datei:Rotfelden-Backhaus.jpg|Das Backhaus
Datei:Rotfelden-Kirche-Buchweg.jpg|Die Georgskirche vom Buchenweg aus gesehen
Datei:Rotfelden-Kirche-Jugendraum.jpg
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
*{{wikipedia}}
[http://www.rotfelden.info/Rotfelden-Index-2.html www.rotfelden.info, Private Internetpräsenz über den Ort]
*[http://www.rotfelden.info/Rotfelden-Index-2.html www.rotfelden.info, Private Internetpräsenz über den Ort]




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[[Kategorie:Ebhausen]]
[[Kategorie:Ortschaft]]

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Aktuelle Version vom 13. Januar 2019, 23:56 Uhr

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Rotfelden

Rotfelden ist ein Ortsteil von Ebhausen und hat etwa 1080 Einwohner (Stand: 30.06.2005).

Geschichte

Vorgeschichte

In den 1960 Jahren wurde in Rotfelden im Steinbruch Krössig zahlreiche Fossilien gefunden. Diese Funde im Oberen Buntsandstein belegen, dass in der Triaszeit Lurche und Echsen im Gebiet des Ortes lebten. Die bedeutensten Fundstücke sind im Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart untergebracht und machen Rotfelden zu einer der bedeutendsten Saurierfundstätten des frühen Trias in Europa.

Jungsteinzeit

Im 19. Jahrhundert wurde bei der Friedhofsverlegung ein, etwa auf 3000 vor Christi datiertes, Skelett und ein Steinbeil gefunden. Diese Funde Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart gebracht.

Römer und Alamannen

Aufgrund des Flurnamens „Auf den Mauern“ kann eine Villa rustica vermutet werden. Tatsächlich wurden auf der Gemarkung Rotfelden außer römischen Münzen keine Fund gemacht, daß dieses Gebiet zur Römerzeit besiedelt war.

Hochmittelalter

Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Rathfelda stammt vom 1. Oktober 1005. Es wird vermutet, daß diese nur in einer Abschrift erhaltenen Urkunde, von König Heinrich II. stammt.

Rotfelden gehörte dem 916/917 gegründeten das Herzogtum Schwaben an. Erlawinus de Rathfelda wird 1090 in einer Urkunde als Verwalter genannt. Es gab eine Burg, die aber heute nicht mehr zu lokalisieren ist. Die Vorgängerkirche der heutigen Georgskirche ist 1275 dokumentiert. Von diesem Bau sind noch Teile in der heutigen Kirche verbaut.

Reformationszeit

Rotfelden gehörte zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Hohenberg. Im Jahr 1353 mußten diese Rotfelden verpfänden und dann 1398 endgültig an den Markgrafen von Baden verkaufen. Nach der Einführung der Reformation durch Markgraf Karl II. beendete der letzte katholische Pfarrer 1522 seinen Dienst.

Der Ort wurde 19. Juli 1559 zu großen Teilen von Feuer zerstört.

17. bis 19. Jahrhundert

Die heutige Georgskirche wurde 1626 erbaut.

Im Dreißigjährigen Krieg und durch die Pest ging die Bevölkerung 1635 etwa auf die Hälfte zurück.

1737 sind durch ein Steuerkatasterbuch des Amtes Altensteig 58 Gebäude in Rotfelden belegt.

Die erste Ziegelhütte wurde im Jahr 1758 in Rotfelden eingeweiht.

1783 wurde ein neues Pfarrhaus gebaut. Die Pfarrscheuer dieses Pfarrhauses ist heute das Gemeindehaus.

1823 wurde das Bettelhaus erbaut, das 1997 mit dem Denkmalschutzpreis des Schwäbischen Heimatbundes ausgezeichnet wurde.

20. und 21. Jahrhundert

Am 10. Dezember 1951 erhielt die damals noch selbstständige Gemeinde Rotfelden ihr Wappen verliehen.

1975 wurde Rotfelden nach Ebhausen eingemeindet.

2005 wurde das 1000-jährige Jubiläum des Ortes gefeiert. Aus diesem Anlass ist ein Heimatbuch erschienen.

Bilder

Weblinks


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