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Burgruine Löffelstelz: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die '''Burgruine Löffelstelz''' ist die Ruine einer [[Burg]] im Stadtteil [[Dürrmenz]] von [[Mühlacker]] im [[Enzkreis]]. Sie stammt aus der Zeit um [[1180]] und wurde um [[1220]] erweitert.
Die '''Burgruine Löffelstelz''' ist die Ruine einer [[Burg]] im Stadtteil [[Dürrmenz]] von [[Mühlacker]] im [[Enzkreis]]. Sie stammt aus der Zeit um [[1180]] und wurde um [[1220]] erweitert.


Auf der Burg residierten die [[Herren von Dürrmenz]].
Auf der Burg residierten die [[Herren von Dürrmenz]].


Der Name Löffelstelz kommt von einem ehemals unterhalb der Burg liegenden Weiler.
Der Name Löffelstelz kommt von einem ehemals unterhalb der Burg liegenden Weiler [[Untermberg]], der etwa auf Höhe der Kreuzung der heutigen Enzbrücke mit der [[Enzstraße (Mühlacker)|Enzstraße]] und der Straße [[Unterm Berg (Mühlacker)|Unterm Berg]] lag.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[1482]] verkauften die Herren von Dürrmenz ihren Stammsitz an das [[Kloster Maulbronn]], doch da das Kloster keine richtige Verwendung für die Burganlage hatte, verfiel sie zunehmend. Nach einem Brand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde sie endgültig zur Ruine. [[1803]] verkaufte die Klosterverwaltung [[Maulbronn]] sie zum Abbruch an die Gemeinde Dürrmenz und sie wurde als Steinbruch für den Bau der umliegenden Häuser genutzt. Die Reste der Burganlagen wurden zwischen [[1902]] und [[1911]] restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr [[2004]] wurde erneut mit Ausgrabungen begonnen, die im Zusammenhang mit grundlegenden Sanierungsarbeiten standen. Diese wurden im Sommer 2006 abgeschlossen. Aus Gründen des Schutzes der Anlage ist das Burginnere meist für Besucher gesperrt. Das Stadtmuseum vermittelt auf Anfrage Führungen.
[[1482]] verkauften die Herren von Dürrmenz ihren Stammsitz an das [[Kloster Maulbronn]], doch da das Kloster keine richtige Verwendung für die Burganlage hatte, verfiel sie zunehmend. Nach einem Brand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde sie endgültig zur Ruine. [[1803]] verkaufte die Klosterverwaltung [[Maulbronn]] sie zum Abbruch an die Gemeinde Dürrmenz und sie wurde als Steinbruch für den Bau der umliegenden Häuser genutzt. Die Reste der Burganlagen wurden zwischen [[1902]] und [[1911]] restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr [[2004]] wurde erneut mit Ausgrabungen begonnen, die im Zusammenhang mit grundlegenden Sanierungsarbeiten standen. Diese wurden im Sommer 2006 abgeschlossen. Aus Gründen des Schutzes der Anlage ist das Burginnere meist für Besucher gesperrt. Das Stadtmuseum vermittelt auf Anfrage Führungen.
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Bild:Burgruine Löffelstelz.jpg
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Dürrmenz_Löffelstelz.jpg|Die Burg am Rand des [[Sendeanlage Mühlacker|Senderberg]]es
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[[Kategorie:Bauwerk]]
== Literatur ==
[[Kategorie:Mühlacker]]
*Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale, in: Flächennutzungsplan „Verwaltungsgemeinschaft Mühlacker/Ötisheim“ 2020, Vorentwurf 2006, S. 168-186. ([https://www.yumpu.com/de/document/view/5406932/flachennutzungsplan-2020-treffpunkt-muhlacker online])

== Weblinks ==
{{Commonscat|Burg Löffelstelz}}
*{{Wikipedia|Ruine Löffelstelz}}

[[Kategorie:Burg]]
[[Kategorie:Burg]]
[[Kategorie:Ruine]]
[[Kategorie:Ruine]]
[[Kategorie:Gebäude (Mühlacker)]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]
[[Kategorie:Baudenkmal]]

Aktuelle Version vom 11. März 2026, 10:27 Uhr

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Burgruine Löffelstelz
Zeichnungen der Burg

Die Burgruine Löffelstelz ist die Ruine einer Burg im Stadtteil Dürrmenz von Mühlacker im Enzkreis. Sie stammt aus der Zeit um 1180 und wurde um 1220 erweitert.

Auf der Burg residierten die Herren von Dürrmenz.

Der Name Löffelstelz kommt von einem ehemals unterhalb der Burg liegenden Weiler Untermberg, der etwa auf Höhe der Kreuzung der heutigen Enzbrücke mit der Enzstraße und der Straße Unterm Berg lag.

Geschichte

1482 verkauften die Herren von Dürrmenz ihren Stammsitz an das Kloster Maulbronn, doch da das Kloster keine richtige Verwendung für die Burganlage hatte, verfiel sie zunehmend. Nach einem Brand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde sie endgültig zur Ruine. 1803 verkaufte die Klosterverwaltung Maulbronn sie zum Abbruch an die Gemeinde Dürrmenz und sie wurde als Steinbruch für den Bau der umliegenden Häuser genutzt. Die Reste der Burganlagen wurden zwischen 1902 und 1911 restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr 2004 wurde erneut mit Ausgrabungen begonnen, die im Zusammenhang mit grundlegenden Sanierungsarbeiten standen. Diese wurden im Sommer 2006 abgeschlossen. Aus Gründen des Schutzes der Anlage ist das Burginnere meist für Besucher gesperrt. Das Stadtmuseum vermittelt auf Anfrage Führungen.

Modell der Burg im Heimatmuseum Mühlacker

Literatur

  • Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale, in: Flächennutzungsplan „Verwaltungsgemeinschaft Mühlacker/Ötisheim“ 2020, Vorentwurf 2006, S. 168-186. (online)

Weblinks

Datei:Commons-logo.svg Commons: Burg Löffelstelz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien