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Zu den Schicksalen der anderen BewohnerInnen des „Judenhauses“ in der Bertholdstraße 4 siehe den Artikel „Bertholdstraße 4: ’Judenhaus’“ |
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* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt [[Pforzheim]], Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0 |
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Aktuelle Version vom 25. Juli 2019, 08:49 Uhr
Fritz Gottschalk (* 6. Mai 1895 in Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz) war Diplom-Ingenieur in Pforzheim und Opfer der Nationalsozialisten.
Leben
Fritz Gottschalk war Mitglied der jüdischen Gemeinde. Im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) war er Frontkämpfer. Als Diplomingenieur kam er nach 1934 zur Firma SEL. Er wohnte mit seiner Ehefrau Hertha Gottschalk, geborene Wolff, in der Scharnhorststraße 11; 1940 zwangsweise in dem ghettoisierten Haus in der Bertholdstraße 4, dem sogenannten „Judenhaus“.
Deportation
Das Ehepaar wurde am 22. Oktober 1940 ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. Am 16. September 1942 verschleppten die Nazis Fritz Gottschalk ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie ihn 1943 ermordeten. Seine Frau ermordeten die Nazis 1942 im Vernichtungslager Auschwitz.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Dipl.-Ing. Fritz Gottschalk am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.
Quellen
- Adressbuch Pforzheim
- Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
Weblink
- Gedenkseite für ehemalige jüdische Mitbürger auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim