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Isidor Lazarus Jeremias: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:LazarusJeremiasGrab.jpg|thumb|Grabstein von Lazarus Jeremias auf dem Friedhof in Gurs]]
'''Isidor Lazarus Jeremias'''
'''Isidor Lazarus Jeremias''' (* [[Geburtstag::26. Januar]] [[Geburtsjahr::1879]], [[Todestag::31. August]] [[Todesjahr::1941]] in {{gestorben in|Gurs}}/Südfrankreich) war [[Ist::Graveur|Stahlgraveur]] und [[Ist::Kategorie:NS-Opfer|Opfer der Nationalsozialisten]].

Isidor Lazarus Jeremias (geb. [[26. Januar]] [[1879]], gest. [[31. August]] [[1941]] in Gurs/Südfrankreich) war Stahlgraveur und Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].


==Verfolgung==
==Verfolgung==
Isidor Lazarus Jeremias stammte aus Walldorf und wohnte zuletzt in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen Karl-Friedrich-Straße]] 103 in Pforzheim, als die Nationalsozialisten ihn wie das Ehepaar [[Babette Nussbaum]] und [[Leopold Nussbaum]] aus demselben Haus und weitere 192 jüdische BürgerInnen aus Pforzheim am 22. Oktober [[1940]] ins [[Internierungslager Gurs]] in Südfrankreich deportierten. Er starb dort am 31. August [[1941]].

Isidor Lazarus Jeremias wohnte zuletzt in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen Karl-Friedrich-Straße]] 103, als die Nationalsozialisten ihn wie das Ehepaar Babette und Leopold Nussbaum aus demselben Haus und weitere 192 jüdische BürgerInnen aus Pforzheim am 22. Oktober [[1940]] ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich deportierten. Er starb dort am 31. August [[1941]].


==Schicksal der Nachbarn==
==Schicksal der Nachbarn==

Das Schicksal des Ehepaars Nussbaum nach der Deportation ins Lager Gurs ist ungeklärt.
Das Schicksal des Ehepaars Nussbaum nach der Deportation ins Lager Gurs ist ungeklärt.


==Erinnerung==
==Erinnerung==

Im Rahmen der Aktion "[[Stolperstein]]e" wurde für Isidor Lazarus Jeremias am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße 103 in den Boden eingelassen.
Im Rahmen der Aktion "[[Stolperstein]]e" wurde für Isidor Lazarus Jeremias am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße 103 in den Boden eingelassen.


==Quellen==
==Quellen==
* Adressbuch Pforzheim
* [[Adressbuch Pforzheim]]
* {{Brändle 1985}}
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0

== Weblinks ==
* {{Gedenkverzeichnis|J/Jeremias,_Lazarus|Isidor Lazarus Jeremias}}

{{SORTIERUNG:Jeremias, Isidor Lazarus}}
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Graveur]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]

Aktuelle Version vom 1. Dezember 2020, 21:00 Uhr

Grabstein von Lazarus Jeremias auf dem Friedhof in Gurs

Isidor Lazarus Jeremias (* 26. Januar 1879, † 31. August 1941 in Gurs/Südfrankreich) war Stahlgraveur und Opfer der Nationalsozialisten.

Verfolgung

Isidor Lazarus Jeremias stammte aus Walldorf und wohnte zuletzt in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße 103 in Pforzheim, als die Nationalsozialisten ihn wie das Ehepaar Babette Nussbaum und Leopold Nussbaum aus demselben Haus und weitere 192 jüdische BürgerInnen aus Pforzheim am 22. Oktober 1940 ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich deportierten. Er starb dort am 31. August 1941.

Schicksal der Nachbarn

Das Schicksal des Ehepaars Nussbaum nach der Deportation ins Lager Gurs ist ungeklärt.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Isidor Lazarus Jeremias am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße 103 in den Boden eingelassen.

Quellen

Weblinks