Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Fritz Gottschalk: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
Die Seite wurde neu angelegt: „'''Fritz Gottschalk''' Fritz Gottschalk (geb. 6. Mai 1895 Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz) war Opfer der Nationalsozialisten. ==Leben== Frit...“
 
Schmelzle (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(7 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Fritz Gottschalk''' (* [[Geburtstag::6. Mai]] [[Geburtsjahr::1895]] in {{geboren in|Berlin}}, ermordet [[Todesjahr::1943]] in {{gestorben in|Auschwitz}}) war [[Ist::Ingenieur|Diplom-Ingenieur]] in [[Tätig in::Pforzheim]] und [[Ist::NS-Opfer|Opfer der Nationalsozialisten]].
'''Fritz Gottschalk'''

Fritz Gottschalk (geb. [[6. Mai]] [[1895]] Berlin, ermordet [[1943]] in Auschwitz) war Opfer der [[Nationalsozialisten]].


==Leben==
==Leben==


Fritz Gottschalk war Mitglied der jüdischen Gemeinde. Im ersten Weltkrieg war er Frontkämpfer. Als Diplomingenieur kam er nach 1934 zur Firma SEL. Er wohnte mit seiner Ehefrau Hertha Gottschalk, geb. Wolff, in der Scharnhorststraße 11, 1940 zwangsweise in dem gettoisierten Haus in der Bertholdstrasse 4.
Fritz Gottschalk war Mitglied der [[Juden|jüdischen]] Gemeinde. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914 bis 1918) war er Frontkämpfer. Als Diplomingenieur kam er nach [[1934]] zur Firma [[SEL]]. Er wohnte mit seiner Ehefrau {{Verheiratet mit|Hertha Gottschalk}}, geborene Wolff, in der [[Scharnhorststraße]] 11; [[1940]] zwangsweise in dem ghettoisierten Haus in der [[Bertholdstraße]] 4, dem sogenannten „[[Bertholdstraße 4: "Judenhaus"|Judenhaus]]“.


==Deportation==
=== Deportation ===
Das Ehepaar wurde am 22. Oktober 1940 ins südfranzösische [[Internierungslager Gurs]] deportiert. Am 16. September [[1942]] verschleppten die Nazis Fritz Gottschalk ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie ihn [[1943]] ermordeten. Seine Frau ermordeten die Nazis 1942 im Vernichtungslager Auschwitz.

Das Ehepaar wurde am 22. Oktober 1940 ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. Am 16. September 1942 verschleppten die Nazis Fritz Gottschalk ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie ihn 1943 ermordeten. Seine Frau ermordeten die Nazis 1942 im Vernichtungslager Auschwitz.

Zu den Schicksalen der anderen BewohnerInnen des „Judenhauses“ in der Bertholdstr. 4 siehe den Artikel „Bertholdstr. 4: ’Judenhaus’“


==Erinnerung==
==Erinnerung==
Im Rahmen der Aktion „[[Stolpersteine]]“ wurde für Dipl.-Ing. Fritz Gottschalk am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Fritz Gottschalk am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Scharnhorststr. 11 in den Boden eingelassen.


==Quellen==
==Quellen==
* Adressbuch Pforzheim
* {{Brändle 1985}}


== Weblink ==
* Adressbuch Pforzheim
* {{Gedenkverzeichnis|G/Gottschalk,_Fritz}}
* Gerhard Brändle: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0

{{SORTIERUNG:Gottschalk, Fritz}}
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]

Aktuelle Version vom 25. Juli 2019, 08:49 Uhr

Fritz Gottschalk (* 6. Mai 1895 in Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz) war Diplom-Ingenieur in Pforzheim und Opfer der Nationalsozialisten.

Leben

Fritz Gottschalk war Mitglied der jüdischen Gemeinde. Im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) war er Frontkämpfer. Als Diplomingenieur kam er nach 1934 zur Firma SEL. Er wohnte mit seiner Ehefrau Hertha Gottschalk, geborene Wolff, in der Scharnhorststraße 11; 1940 zwangsweise in dem ghettoisierten Haus in der Bertholdstraße 4, dem sogenannten „Judenhaus“.

Deportation

Das Ehepaar wurde am 22. Oktober 1940 ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. Am 16. September 1942 verschleppten die Nazis Fritz Gottschalk ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie ihn 1943 ermordeten. Seine Frau ermordeten die Nazis 1942 im Vernichtungslager Auschwitz.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Dipl.-Ing. Fritz Gottschalk am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim
  • Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0

Weblink