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Christuskirche (Brötzingen): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Luftbild Museumsareal Brötzingen.jpg|thumb|Luftbild Museumsareal Brötzingen, hinten links die Christuskirche.]]
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[[Datei:Christuskirche, Pforzheim-Brötzingen, innen.jpg|thumb|Inneres]]
[[Bild:Brötzinger Kirchen.jpg|thumb|Die Brötzinger Kirchen, die Christuskirche im Vordergrund, dahinter St. Martin.]]

[[Bild:Christuskirche.jpg|thumb|Die Christuskirche von der Rückseite]]
[[Datei:Hans Schrödter (geb. 14.7.1872 in Karlsruhe; gest. 8.12.1957 in Hausen vor Wald bei Donaueschingen), Gemälde „Christus mit Maria Magdalena im Hause der Martha“ in der Christuskirche in Pforzheim-Brötzingen.jpg|thumb|„Christus mit Maria Magdalena im Hause der Martha“ in der Christuskirche]]
Die unter Denkmalschutz stehende '''Christuskirche''' gilt als Wahrzeichen von [[Brötzingen]]. Die gesamte Anlage, bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und dem Garten, wurden [[1909]]-[[1912]] vom Karlsruher Architekten Heinrich Henz für die evangelische Kirchengemeinde Brötzingen gebaut.
Die '''Christuskirche''' in [[Pforzheim]]-[[Brötzingen]] befindet sich an der [[Westliche|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] 237.

== Beschreibung ==
Die unter [[Denkmalschutz]] stehende '''Christuskirche''' gilt als Wahrzeichen von [[Brötzingen]]. Die gesamte Anlage, bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und dem Garten, wurden [[Erbaut::1909]]-[[1912]] von [[Heinrich Henz]] für die evangelische Kirchengemeinde Brötzingen gebaut.


Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind.
Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind.
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Am [[2. Mai]] [[1946]] predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Persönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart.
Am [[2. Mai]] [[1946]] predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Persönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart.
[[1985]]-[[1987]] wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von Hans Schrödter wurde bei einer Renovierung [[1951]] übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche [[St. Martin]] stammt noch das geschnitzte spätgotische Altarkrutzifix. Die Orgel der Kirche wurde [[1986]]-[[1987]] erneuert.
[[1985]]-[[1987]] wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von [[Hans Schrödter]] wurde bei einer Renovierung [[1951]] übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche [[St. Martin]] stammt noch das geschnitzte spätgotische Altarkruzifix. Die Orgel der Kirche wurde [[1986]]-[[1987]] erneuert.

Das vierstimmige Glockengeläut stammt von [[1952]].



Das vierstimmige Glockengeläut stammt von [[1952]].


== Adresse Pfarramt ==
== Adresse Pfarramt ==
: Pfarrer Dr. Hendrik Stössel
: Evangelisches Pfarrbüro der Christusgemeinde Pforzheim
: Evangelisches Pfarrbüro der Christusgemeinde Pforzheim
: [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 237
: [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 237
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: Telefax: (0 72 31) 46 75 09
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==Quelle==
==Quelle==
*Christoph Timm,
*[[Christoph Timm]],
: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
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*Zier, Hans-Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1982, S. 279
*Zier, Hans-Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1982, S. 279
*Groh, Christian, Das war das 20.Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000, S. 50
*Groh, Christian, Das war das 20.Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000, S. 50



== Weblink ==
== Weblink ==
* {{Homepage|www.christuskirche-pforzheim.de/}}
* {{Homepage|www.christuskirche-pforzheim.de/}}


[[Kategorie:Kirche]]
[[Kategorie:Kirche (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Kirchengebäude]]
[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]
[[Kategorie:Brötzingen]]
[[Kategorie:Baudenkmal]]

Aktuelle Version vom 4. April 2020, 11:31 Uhr

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Die Christuskirche
Inneres
„Christus mit Maria Magdalena im Hause der Martha“ in der Christuskirche

Die Christuskirche in Pforzheim-Brötzingen befindet sich an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 237.

Beschreibung

Die unter Denkmalschutz stehende Christuskirche gilt als Wahrzeichen von Brötzingen. Die gesamte Anlage, bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und dem Garten, wurden 1909-1912 von Heinrich Henz für die evangelische Kirchengemeinde Brötzingen gebaut.

Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind.

1917 wurden die Glocken vom Turm geholt, um das Metall für die Rüstungsproduktion zu verwenden.

Am 2. Mai 1946 predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Persönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart.

1985-1987 wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von Hans Schrödter wurde bei einer Renovierung 1951 übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche St. Martin stammt noch das geschnitzte spätgotische Altarkruzifix. Die Orgel der Kirche wurde 1986-1987 erneuert.

Das vierstimmige Glockengeläut stammt von 1952.

Adresse Pfarramt

Evangelisches Pfarrbüro der Christusgemeinde Pforzheim
Westliche Karl-Friedrich-Straße 237
75172 Pforzheim
(Direkt neben der Christuskirche)
Telefon: (0 72 31) 44 14 90
Telefax: (0 72 31) 46 75 09
E-Mail: pfarramtev-christusgemeinde-pf.de

Quelle

Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
Verlag Regionalkultur
  • Zier, Hans-Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1982, S. 279
  • Groh, Christian, Das war das 20.Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000, S. 50

Weblink