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Regine-Jolberg-Straße: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die '''Regine-Jolberg-Straße''' befindet sich in der [[Pforzheim]]er [[Nordweststadt]] im Wohngebiet [[Maihälden]].
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== Verlauf ==
Die Regine-Jolberg-Straße verbindet die [[Kelterstraße]] mit der [[Henhöferstraße]] in nordlicher Richtung vorbei an der [[Hermann-Stöhr-Straße]]


== Hausnummer ==
'''Regine Jolberg''' (* [[30. Juni]] [[1800]] als ''Regine Zi'''m'''ern''; + [[5. März]] [[1870]]) war Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und von Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz.
;9 : [[4 You Modevertieb GmbH]]


== Herkunft ==
== Name ==
Sie wurde [[1985]] nach '''Regine Jolberg''' (* [[30. Juni]] [[1800]] als ''Regine Zimmern''; [[5. März]] [[1870]]), einer Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf "Erzieherin" gab, benannt.
Regine Zi'''mm'''ern kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt am Main zur Welt. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer wurde sie als Zehnjährige von ihren jüdischen Eltern in ein christliches Internat gegeben, nach fünf Jahren kehrte sie zu ihrer Familie nach Frankfurt zurück.


=== Biografie Regine Jolberg ===
== Familie ==
==== Leben ====
Bei einem musikalischen Abend lernte Regine Zimmern den Juristen Dr. Joseph Neustetel kennen. Sie heirateten 1821 nach dem jüdischen Ritual. Sie bekamen zwei Kinder, Emma und Mathilde. Nach jahrelanger schweren Krankheit starb ihr Mann. Als junge Witwe lebte sie mit ihren beiden Kindern zunächst wieder in Heidelberg. Nach zwei Jahren begegnete sie ihrem früheren Hauslehrer Salomon Jolberg. Sie heirateten und traten beide zum evangelischen Glauben über. Zwei Kinder aus dieser Ehe starben kurz nach der Geburt. Salomon Jolberg verstarb 1829.
Regine Zimmern kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt am Main zur Welt. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer wurde sie als Zehnjährige von ihren [[jüdisch]]en Eltern in ein christliches Internat gegeben, nach fünf Jahren kehrte sie zu ihrer Familie nach Frankfurt zurück.


Bei einem musikalischen Abend lernte Regine Zimmern den Juristen Dr. Joseph Neustetel kennen. Sie heirateten 1821 nach dem jüdischen Ritual. Sie bekamen zwei Kinder, Emma und Mathilde. Nach jahrelanger schweren Krankheit starb ihr Mann. Als junge Witwe lebte sie mit ihren beiden Kindern zunächst wieder in [[Heidelberg]]. Nach zwei Jahren begegnete sie ihrem früheren Hauslehrer Salomon Jolberg. Sie heirateten und traten beide zum evangelischen Glauben über. Zwei Kinder aus dieser Ehe starben kurz nach der Geburt. Salomon Jolberg verstarb 1829.
== Lebenswerk ==
==== Wirken ====
Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen.
Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen.
Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in [[Baden]], der Pfalz, in [[Württemberg]], in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.


Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in [[Baden]], der [[Pfalz]], in [[Württemberg]], in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.
== Erinnerung ==
In Pforzheim erinnert seit [[1985]] die [[Regine-Jolberg-Straße]] im Wohngebiet [[Maihälden]] an die Frau, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf Erzieherin gab.


== Weblink ==
=== Weblink ===
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* {{Wikipedia|Regine_Jolberg|Regine Jolberg}}


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[[Kategorie:Frau]]

Aktuelle Version vom 21. Januar 2011, 07:43 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Die Regine-Jolberg-Straße befindet sich in der Pforzheimer Nordweststadt im Wohngebiet Maihälden.

Verlauf

Die Regine-Jolberg-Straße verbindet die Kelterstraße mit der Henhöferstraße in nordlicher Richtung vorbei an der Hermann-Stöhr-Straße

Hausnummer

9
4 You Modevertieb GmbH

Name

Sie wurde 1985 nach Regine Jolberg (* 30. Juni 1800 als Regine Zimmern; † 5. März 1870), einer Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf "Erzieherin" gab, benannt.

Biografie Regine Jolberg

Leben

Regine Zimmern kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt am Main zur Welt. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer wurde sie als Zehnjährige von ihren jüdischen Eltern in ein christliches Internat gegeben, nach fünf Jahren kehrte sie zu ihrer Familie nach Frankfurt zurück.

Bei einem musikalischen Abend lernte Regine Zimmern den Juristen Dr. Joseph Neustetel kennen. Sie heirateten 1821 nach dem jüdischen Ritual. Sie bekamen zwei Kinder, Emma und Mathilde. Nach jahrelanger schweren Krankheit starb ihr Mann. Als junge Witwe lebte sie mit ihren beiden Kindern zunächst wieder in Heidelberg. Nach zwei Jahren begegnete sie ihrem früheren Hauslehrer Salomon Jolberg. Sie heirateten und traten beide zum evangelischen Glauben über. Zwei Kinder aus dieser Ehe starben kurz nach der Geburt. Salomon Jolberg verstarb 1829.

Wirken

Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen.

Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in Baden, der Pfalz, in Württemberg, in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.

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