Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzDatei:At sign.svgmail.de
Otto Knöller: Unterschied zwischen den Versionen
K div. Kleinigkeiten |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (7 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Otto Knöller''' (* [[20. Februar]] [[1895]] in Untermberg |
'''Otto Knöller''' (* [[Geburtstag::20. Februar]] [[Geburtsjahr::1895]] in {{Geboren in|Untermberg}}, heute Stadtteil von Bietigheim-Bissingen<!--, † unbekannt-->) war [[Ist::Graveur|Stahlgraveur]], [[SPD]]-[[Ist::Gemeinderat|Stadtverordneter]] in [[Tätig in::Pforzheim]] und Gegner des [[Nationalsozialismus]]. |
||
== Leben == |
== Leben == |
||
Otto Knöller kam schon als Schüler nach Pforzheim. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] engagierte er sich in der SPD, im Metallarbeiterverband (heute: Industriegewerkschaft Metall), im „Reichsbanner Schwarz Rot Gold“ und der „Eisernen Front“. [[1930]] wurde er auf der Liste der SPD zum Stadtverordneten gewählt. Wie [[August Weik]] gehörte er zum Vorstand des Arbeitersängerbundes „Volkschor“, der [[1933]] von den Nationalsozialisten verboten wurde. |
Otto Knöller kam schon als Schüler nach Pforzheim. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] engagierte er sich in der SPD, im Metallarbeiterverband (heute: [[IG Metall|Industriegewerkschaft Metall]]), im „Reichsbanner Schwarz Rot Gold“ und der „Eisernen Front“. [[1930]] wurde er auf der Liste der SPD zum Stadtverordneten gewählt. Wie [[August Weik]] gehörte er zum Vorstand des Arbeitersängerbundes „Volkschor“, der [[1933]] von den Nationalsozialisten verboten wurde. |
||
== Im Widerstand == |
== Im Widerstand == |
||
| Zeile 12: | Zeile 12: | ||
* {{Schroth 1977}} |
* {{Schroth 1977}} |
||
{{DEFAULTSORT: |
{{DEFAULTSORT:Knoller, Otto}} |
||
[[Kategorie: |
[[Kategorie:Mann]] |
||
[[Kategorie:Graveur]] |
|||
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]] |
|||
[[Kategorie:Gemeinderat (Pforzheim)]] |
|||
[[Kategorie:NS-Gegner]] |
[[Kategorie:NS-Gegner]] |
||
[[Kategorie:Gewerkschafter]] |
|||
[[Kategorie:SPD]] |
[[Kategorie:SPD]] |
||
[[Kategorie:SAP]] |
|||
Aktuelle Version vom 12. Januar 2020, 11:05 Uhr
Otto Knöller (* 20. Februar 1895 in Untermberg, heute Stadtteil von Bietigheim-Bissingen) war Stahlgraveur, SPD-Stadtverordneter in Pforzheim und Gegner des Nationalsozialismus.
Leben
Otto Knöller kam schon als Schüler nach Pforzheim. Nach dem Ersten Weltkrieg engagierte er sich in der SPD, im Metallarbeiterverband (heute: Industriegewerkschaft Metall), im „Reichsbanner Schwarz Rot Gold“ und der „Eisernen Front“. 1930 wurde er auf der Liste der SPD zum Stadtverordneten gewählt. Wie August Weik gehörte er zum Vorstand des Arbeitersängerbundes „Volkschor“, der 1933 von den Nationalsozialisten verboten wurde.
Im Widerstand
Nach der Zerschlagung der SPD durch die Nazi-Diktatur im Juni 1933 arbeitete Otto Knöller bei der illegalen Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) mit. Im Juni 1938 verhaftet, verurteilte ihn der zweite Senat des Oberlandesgerichts Stuttgart am 14. März 1939 zu zwei Jahren Gefängnis.
Literatur
- Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
- Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim) 1977