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Walter Purkl: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Walter Purkl''' (21. 5. 1906 Dresden 12. 12. 1955) war SPD- und ab 1931 [[SAP]]-Mitglied in Pforzheim und Gegner der Nationalsozialisten
'''Walter Purkl''' (* [[Geburtstag::21. Mai]] [[Geburtsjahr::1906]] in {{Geboren in|Dresden}}; [[Todestag::12. Dezember]] [[Todesjahr::1955]]) war [[SPD]]- und ab 1931 [[SAP]]-Mitglied in [[Tätig in::Pforzheim]] und Gegner der [[Nationalsozialist]]en.


== Leben ==
== Leben ==
Als Fünfzehnjähriger während der Berufsausbildung zum Rahmenvergolder trat Walter Purkl in die [[Ist::Gewerkschafter|Gewerkschaft]] der Holzarbeiter ein, 1923 wurde engagierte er sich auch in der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ). Nach Jahren der Wanderschaft kam er 1929 nach Pforzheim und wurde Mitglied der SPD sowie der Naturfreunde. 1931 ging er mit vielen SAJ-Mitgliedern zur neugegründeten SAP, wurde 2. Vorsitzender, wirkte wie [[Werner Reinheimer]] und [[Karl Schroth]] mit im Kabarett „Die Roten Trommler“ und nahm teil an den illegalen Widerstandsarbeit der SAP gegen die Nazi-Diktatur.

Als Fünfzehnjähriger während der Berufsausbildung zum Rahmenvergolder trat Walter Purkl in die Gewerkschaft der Holzarbeiter ein, 1923 wurde engagierte er sich auch in der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ). Nach Jahren der Wanderschaft kam er 1929 nach Pforzheim und wurde Mitglied der SPD sowie der Naturfreunde. 1931 ging er mit vielen SAJ-Mitgliedern zur neugegründeten SAP, wurde 2. Vorsitzender, wirkte wie [[Werner Reinheimer]] und [[Karl Schroth]] mit im Kabarett „Die Roten Trommler“ und nahm teil an den illegalen Widerstandsarbeit der SAP gegen die Nazi-Diktatur.


== In den Fängen der Gestapo ==
== In den Fängen der Gestapo ==


Am 5. 5. 1838 verhaftete ihn die Gestapo. Am 20. 12. 1939 verurteilte ihn das Oberlandesgericht Stuttgart (1. Senat) wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren und vier Monaten Zuchthaus. Er war wie [[Karl Otto Bührer]], [[Otto Habmann]] und [[Wilhelm Künzler]] im Zuchthaus Ludwigsburg eingesperrt.
Am 5. Mai 1938 verhaftete die Gestapo Walter Purkl. Am 20. Dezember 1939 verurteilte ihn das Oberlandesgericht [[Stuttgart]] (1. Senat) wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren und vier Monaten Zuchthaus. Er war wie [[Karl Otto Bührer]], [[Otto Habmann]] und [[Wilhelm Künzler]] im Zuchthaus [[Ludwigsburg]] eingesperrt.

Nach 1945 wurde er wieder Mitglied der SPD.
== Nach 1945 ==
Nach [[1945]] wurde Walter Purkl wieder Mitglied der SPD.


== Literatur ==
== Literatur ==
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
* {{Schroth 1977}}
* Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim),1977

== Weblink / weitere Literatur zur SAP in Pforzheim ==

[[Sozialistische Arbeiterpartei]]


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[[Kategorie:Pforzheimer]]
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[[Kategorie:Rahmenvergolder]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:NS-Gegner]]
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[[Kategorie:SPD]]
[[Kategorie:SPD]]
[[Kategorie:SAP]]
[[Kategorie:Gewerkschafter]]

Aktuelle Version vom 1. März 2020, 16:54 Uhr

Walter Purkl (* 21. Mai 1906 in Dresden; † 12. Dezember 1955) war SPD- und ab 1931 SAP-Mitglied in Pforzheim und Gegner der Nationalsozialisten.

Leben

Als Fünfzehnjähriger während der Berufsausbildung zum Rahmenvergolder trat Walter Purkl in die Gewerkschaft der Holzarbeiter ein, 1923 wurde engagierte er sich auch in der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ). Nach Jahren der Wanderschaft kam er 1929 nach Pforzheim und wurde Mitglied der SPD sowie der Naturfreunde. 1931 ging er mit vielen SAJ-Mitgliedern zur neugegründeten SAP, wurde 2. Vorsitzender, wirkte wie Werner Reinheimer und Karl Schroth mit im Kabarett „Die Roten Trommler“ und nahm teil an den illegalen Widerstandsarbeit der SAP gegen die Nazi-Diktatur.

In den Fängen der Gestapo

Am 5. Mai 1938 verhaftete die Gestapo Walter Purkl. Am 20. Dezember 1939 verurteilte ihn das Oberlandesgericht Stuttgart (1. Senat) wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren und vier Monaten Zuchthaus. Er war wie Karl Otto Bührer, Otto Habmann und Wilhelm Künzler im Zuchthaus Ludwigsburg eingesperrt.

Nach 1945

Nach 1945 wurde Walter Purkl wieder Mitglied der SPD.

Literatur

  • Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
  • Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim) 1977