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Ferdinand Oechsle: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Christian Ferdinand Oechsle''' oder '''Öchsle''' (* [[Geburtstag::26. Dezember]] [[Geburtsjahr::1774]] in {{Geboren in|Buhlbach}} bei Baiersbronn; † [[Todestag::17. März]] [[Todesjahr::1852]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war ein [[Ist::Kategorie:Mechaniker|Mechaniker]] und Erfinder in [[Tätig in::Pforzheim]]. |
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Er war ab 1800 Kabinettmeister in der Goldwarenfabrik von Dennig. [[Heirat::1803]] heiratete er {{Verheiratet mit|Karoline Gmelin}} (1776-1847), Tochter des Oberamtsarztes [[Gottlob Gmelin]]. 1810 gründete er eine eigene mechanische Werkstätte, in der er vor allem Brücken- und Präzisionswaagen produzierte. 1820 bekam er vom Großherzog das Amt des Großherzoglich-badischen Goldkontrolleurs übertragen. |
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== Öchsle-Waage == |
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Öchsle erfand die nach ihm benannten '''Oechsle-Waage''' oder Mostwaage, ein Dichtemessgerät zur Bestimmung des Zuckergehalts im Traubensaft. Inzwischen kommen ''Refraktometer'' (Prinzip: Der Brechungsgrad des Lichts durch den Zucker wird gemessen) zum Einsatz. |
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Die Einheit '''°Oechsle''' (Grad Oechsle) wurde später nach Ferdinand Oechsle benannt. Im Normalfall hat ein [[Wein]] zwischen 70 und 85 °Oechsle. Je höher der Zuckergehalt (= Grad Oechsle), desto besser ist das für den [[Winzer]], weil sich dadurch mehr Zucker in Alkohol umwandeln kann. |
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==Siehe auch== |
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* [[Oechsle-Fest]] |
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== Literatur == |
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*''Stammbaum der Familie Gmelin'', Karlsruhe 1877, S. 78. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044086153715&view=1up&seq=150 online]) |
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==Weblinks== |
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* {{Wikipedia}} |
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{{GND|101229174X}} |
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* {{LBW-P|113076}} |
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{{DEFAULTSORT:Oechsle, Ferdinand}} |
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[[Kategorie:Mechaniker]] |
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[[Kategorie:Unternehmer]] |
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[[Kategorie:Goldkontrolleur]] |
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[[Kategorie:Wein]] |
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 22:55 Uhr



Christian Ferdinand Oechsle oder Öchsle (* 26. Dezember 1774 in Buhlbach bei Baiersbronn; † 17. März 1852 in Pforzheim) war ein Mechaniker und Erfinder in Pforzheim.
Leben
Er war ab 1800 Kabinettmeister in der Goldwarenfabrik von Dennig. 1803 heiratete er Karoline Gmelin (1776-1847), Tochter des Oberamtsarztes Gottlob Gmelin. 1810 gründete er eine eigene mechanische Werkstätte, in der er vor allem Brücken- und Präzisionswaagen produzierte. 1820 bekam er vom Großherzog das Amt des Großherzoglich-badischen Goldkontrolleurs übertragen.
Öchsle-Waage
Öchsle erfand die nach ihm benannten Oechsle-Waage oder Mostwaage, ein Dichtemessgerät zur Bestimmung des Zuckergehalts im Traubensaft. Inzwischen kommen Refraktometer (Prinzip: Der Brechungsgrad des Lichts durch den Zucker wird gemessen) zum Einsatz.
Die Einheit °Oechsle (Grad Oechsle) wurde später nach Ferdinand Oechsle benannt. Im Normalfall hat ein Wein zwischen 70 und 85 °Oechsle. Je höher der Zuckergehalt (= Grad Oechsle), desto besser ist das für den Winzer, weil sich dadurch mehr Zucker in Alkohol umwandeln kann.
Siehe auch
Literatur
- Stammbaum der Familie Gmelin, Karlsruhe 1877, S. 78. (online)