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Friedrich Carl Reichmann: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Friedrich Carl Reichmann''' (* [[Geburtstag::24. Juli]] [[Geburtsjahr::1886]] in {{Geboren in|Tübingen}}; † [[Todestag::9. November]] [[Todesjahr::1963]] in {{Gestorben in|Calw}}) war von 1914 bis 1958 [[Ist::Apotheker]] der [[Alte Apotheke Calw|Alten Apotheke]] in [[Tätig in::Calw]].
'''Friedrich Carl Reichmann''' (* [[Geburtstag::24. Juli]] [[Geburtsjahr::1886]] in {{Geboren in|Tübingen}}; † [[Todestag::9. November]] [[Todesjahr::1963]] in {{Gestorben in|Calw}}) war von 1914 bis 1958 [[Ist::Apotheker]] der [[Alte Apotheke Calw|Alten Apotheke]] in [[Tätig in::Calw]].


Er war Sohn des Tübinger Forellenwirts und absolvierte seine Lehrjahre 1904 bis 1907 in Baiersbronn, danach studierte er in Erlangen und war dann an verschiedenen Orten als angestellter Apotheker tätig, bevor er 1914 die Alte Apotheke in Calw von [[Theodor Wieland]] (1864-1933) erwarb. Der Vorbesitzer blieb jedoch noch in der Apotheke tätig, da Reichmann fast die gesamte Dauer des Ersten Weltkriegs im Feld stand. Auch im Zweiten Weltkrieg diente er als Offizier. 1958 verpachtete er die Apotheke an seinen Schwiegersohn [[Helmut Graepel]].
Er war Sohn des Tübinger Forellenwirts und absolvierte seine Lehrjahre 1904 bis 1907 in Baiersbronn, danach studierte er in Erlangen und war dann an verschiedenen Orten als angestellter Apotheker tätig, bevor er [[Heirat::1914]] heiratete und die Alte Apotheke in Calw von [[Theodor Wieland (1864-1933)|Theodor Wieland]] (1864-1933) erwarb. Der Vorbesitzer blieb jedoch noch in der Apotheke tätig, da Reichmann fast die gesamte Dauer des Ersten Weltkriegs im Feld stand. Er war 1. Vorsitzender des Militärvereins Calw und hat später im Schwarzwald den Sttahlhelm gegründet. Auch im Zweiten Weltkrieg diente er als Offizier an verschiedenen Fronten. Im Juni 1945 wurde er aus kurzer Militärgefangenschaft entlassen. 1950 übernahm er den Vorsitz des Apothekervereins Württemberg-Hohenzollern. 1958 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, im Lauf des Jahres verpachtete er die Apotheke an seinen Schwiegersohn [[Helmut Graepel]].


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[[Kategorie:Person (Calw)]]
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Aktuelle Version vom 13. Dezember 2020, 10:32 Uhr

Friedrich Carl Reichmann (* 24. Juli 1886 in Tübingen; † 9. November 1963 in Calw) war von 1914 bis 1958 Apotheker der Alten Apotheke in Calw.

Er war Sohn des Tübinger Forellenwirts und absolvierte seine Lehrjahre 1904 bis 1907 in Baiersbronn, danach studierte er in Erlangen und war dann an verschiedenen Orten als angestellter Apotheker tätig, bevor er 1914 heiratete und die Alte Apotheke in Calw von Theodor Wieland (1864-1933) erwarb. Der Vorbesitzer blieb jedoch noch in der Apotheke tätig, da Reichmann fast die gesamte Dauer des Ersten Weltkriegs im Feld stand. Er war 1. Vorsitzender des Militärvereins Calw und hat später im Schwarzwald den Sttahlhelm gegründet. Auch im Zweiten Weltkrieg diente er als Offizier an verschiedenen Fronten. Im Juni 1945 wurde er aus kurzer Militärgefangenschaft entlassen. 1950 übernahm er den Vorsitz des Apothekervereins Württemberg-Hohenzollern. 1958 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, im Lauf des Jahres verpachtete er die Apotheke an seinen Schwiegersohn Helmut Graepel.

Literatur

  • Ernst Rheinwald: Die Geschichte der Calwer Apotheken, in: Beiträge zur Württembergischen Apothekengeschichte V, 1960-1962, S. 19-22 und 47-52
  • A. Wankmüller: Die Apotheker der Geburtsjahrgänge 1801 bis 1900 im Schwarzwald-Kreis des Königreichs Württemberg, 2. Folge: Baiersbronn bis Dunningen, in: Beiträge zur Württembergischen Apothekengeschichte XIV, 1983, S. 138-145.