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Günter Pfeiffer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Günter Pfeiffer''' (* [[Geburtstag::26. Februar]] [[Geburtsjahr::1915]] in {{Geboren in|Züllichau}}; † [[Todestag::17. Februar]] [[Todesjahr::1982]] in {{Gestorben in|Nagold}}) war von 1963 bis 1980 [[Ist::Kategorie:Landrat (Landkreis Calw)|Landrat]] des [[Landkreis Calw|Landkreises Calw]].
'''Günter Pfeiffer''' (* [[Geburtstag::26. Februar]] [[Geburtsjahr::1915]] in {{Geboren in|Züllichau}}; † [[Todestag::17. Februar]] [[Todesjahr::1982]] in {{Gestorben in|Nagold}}) war von 1963 bis 1980 [[Ist::Kategorie:Landrat (Landkreis Calw)|Landrat]] des [[Landkreis Calw|Landkreises Calw]].


Er wuchs im heute polnischen Züllichau in der Mark Brandenburg auf und studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Königsberg. Nach dem großen Staatsexamen leistete er ab 1942 freiwilligen Kriegsdienst. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft eröffnete er mit der Mutter in Ranguhn ein Textilgeschäft. [[Heirat::1947]] heiratete er {{Verheiratet mit|Gerda Kaufhold}} († 1988). 1950 floh er aus der DDR nach Württemberg. Ab 1955 war er Regierungsassessor beim Landratsamt Reutlingen, von 1957 bis 1961 Oberregierungsrat (Erster Landesbeamter) beim Landratsamt Calw, dann in selber Position am Landratsamt Esslingen. 1963 wurde er zum Landrat des Landratsamts Calw gewählt und bekleidete das Amt nach seiner Wiederwahl 1971 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1980. Pfeiffer war maßgeblich am Erhalt des Landkreises Calw während der Kreisreform der 1970er Jaher beteiligt. Er war ab 1972 Mitglied der [[CDU]] und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihm wurde ein Ehrengrab auf dem Calwer Stadtfriedhof zuteil.
Er wuchs im heute polnischen Züllichau in der Mark Brandenburg auf und studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Königsberg. Nach dem großen Staatsexamen leistete er ab 1942 freiwilligen Kriegsdienst. Im Mai 1943 wurde er aus dem Wehrdienst entlassen und als kommissarisch besteller Landrat im ostpreußischen Kreis Wolkowysk eingesetzt. Ab September 1944 war er wieder zum Wehrdienst einberufen. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft eröffnete er mit der Mutter in Ranguhn ein Textilgeschäft. [[Heirat::1947]] heiratete er {{Verheiratet mit|Gerda Kaufhold}} († 1988). 1950 floh er aus der DDR zu Freunden nach Württemberg, wo er zunächst im Jugendsozialwerk arbeitete. Ab 1955 war er Regierungsassessor beim Landratsamt Reutlingen, von 1957 bis 1961 Oberregierungsrat (Erster Landesbeamter) beim Landratsamt Calw, dann in selber Position am Landratsamt Esslingen. 1963 wurde er zum Landrat des Landratsamts Calw gewählt und bekleidete das Amt nach seiner Wiederwahl 1971 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1980. Pfeiffer war maßgeblich am Erhalt des Landkreises Calw während der Kreisreform der 1970er Jaher beteiligt. Er war ab 1972 Mitglied der [[CDU]] und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihm wurde ein Ehrengrab auf dem Calwer Stadtfriedhof zuteil.

== Literatur ==
*Gregor Swierczyna: Vom Vogt zum Landrat. In: Der Landkreis Calw. Ein Jahrbuch, Bd. 21, 2003, S. 9-31, hier S. 23-24.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
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[[Kategorie:Landrat (Landkreis Calw)]]
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Calw)]]
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]
[[Kategorie:CDU]]

Aktuelle Version vom 1. Mai 2020, 06:58 Uhr

Günter Pfeiffer (* 26. Februar 1915 in Züllichau; † 17. Februar 1982 in Nagold) war von 1963 bis 1980 Landrat des Landkreises Calw.

Er wuchs im heute polnischen Züllichau in der Mark Brandenburg auf und studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Königsberg. Nach dem großen Staatsexamen leistete er ab 1942 freiwilligen Kriegsdienst. Im Mai 1943 wurde er aus dem Wehrdienst entlassen und als kommissarisch besteller Landrat im ostpreußischen Kreis Wolkowysk eingesetzt. Ab September 1944 war er wieder zum Wehrdienst einberufen. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft eröffnete er mit der Mutter in Ranguhn ein Textilgeschäft. 1947 heiratete er Gerda Kaufhold († 1988). 1950 floh er aus der DDR zu Freunden nach Württemberg, wo er zunächst im Jugendsozialwerk arbeitete. Ab 1955 war er Regierungsassessor beim Landratsamt Reutlingen, von 1957 bis 1961 Oberregierungsrat (Erster Landesbeamter) beim Landratsamt Calw, dann in selber Position am Landratsamt Esslingen. 1963 wurde er zum Landrat des Landratsamts Calw gewählt und bekleidete das Amt nach seiner Wiederwahl 1971 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1980. Pfeiffer war maßgeblich am Erhalt des Landkreises Calw während der Kreisreform der 1970er Jaher beteiligt. Er war ab 1972 Mitglied der CDU und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihm wurde ein Ehrengrab auf dem Calwer Stadtfriedhof zuteil.

Literatur

  • Gregor Swierczyna: Vom Vogt zum Landrat. In: Der Landkreis Calw. Ein Jahrbuch, Bd. 21, 2003, S. 9-31, hier S. 23-24.

Weblinks