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Friedrich Stanger: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Friedrich Stanger''' (* [[Geburtstag::15. Februar]] [[Geburtsjahr::1855]] in {{Geboren in|Bad Liebenzell}}-[[Möttlingen]]; † [[Todestag::13. März]] [[Todesjahr::1934]] in {{Gestorben in|Bad Liebenzell}}-[[Möttlingen]]) war [[Ist::Goldschmied]] und Gründer der [[Gründer von::Rettungsarche]] in [[Möttlingen]].
'''Friedrich Stanger''' (* [[Geburtstag::15. Februar]] [[Geburtsjahr::1855]] in {{Geboren in|Bad Liebenzell}}-[[Möttlingen]]; † [[Todestag::13. März]] [[Todesjahr::1934]] in {{Gestorben in|Bad Liebenzell}}-[[Möttlingen]]) war [[Ist::Goldschmied]] und Gründer der [[Gründer von::Rettungsarche Möttlingen|Rettungsarche]] in [[Möttlingen]].

== Leben ==
Friedrich Stanger wurde als uneheliches Kind der Barbara Stanger geboren und wuchs zunächst bis zum Alter von acht Jahren bei den Großeltern, später bei Mutter und Stiefvater in Bad Liebenzell auf. Eine Lehre in einer Goldwarenfabrik in Pforzheim musste er wegen eines Lungenleidens abbrechen. Er kehrte nach Möttlingen zurück, wo er in der Landwirtschaft arbeitete. Dort hatte er sein erstes Erlebnis mit inneren Stimmen. Durch den Stiefvater und einen Lehrer verleitet, begann er zu trinken. Dadurch geriet er an verschiedenen Arbeitsstätten in Schwierigkeiten, unter anderem wäre er als Pferdeknecht bei einem Stallmeister Fritz in Stuttgart beinahe durch einen Sturz unter ein Pferd zu Tode gekommen.

Am 17. April [[Heirat::1881]] heiratete er {{Verheiratet mit|Karoline Metzger}} aus Ochsenburg. Danach arbeitete er in der Etuifabrik Bachmann in Stuttgart; später versuchte er sich erfolglos als selbstständiger Etuimacher. Er trank auch in der Ehe weiter, hörte Stimmen und und hatte zahlreiche Visionen. Eine gewisse Wandlung trat durch zwei schwere Erkrankungen seiner Frau und den Tod einer seiner Töchter ein. Nachdem er sein Heil vergeblich bei den Sozialdemokraten gesucht und sich dann der Altpietistischen Gemeinschaft angeschlossen hatte, konnte er schließlich seinen Alkoholismus überwinden. Einige Zeit lebte er vom Verkauf einer Heilsalbe, deren Rezeptur ihm seine inneren Stimmen offenbart hatten. Diese veranlassten ihn schließlich auch 1907, als er bereits an Gicht erkrankt war, zur Rückkehr nach Möttlingen, wo er zunächst die Ziegelhütte anmietete und 1909 das Erholungsheim „Rettungsarche“ gründete, das ihm in einer Vision als Haus im Ährenfeld erschienen war.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
*{{Wikipedia}}
*[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/126979146/person leo-bw.de]
*[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/126979146/person leo-bw.de]


{{DEFAULTSORT:Stanger, Friedrich}}
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[[Kategorie:Mann]]
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[[Kategorie:Gold- oder Silberschmied]]
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[[Kategorie:Person (Bad Liebenzell)]]
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2020, 11:04 Uhr

Friedrich Stanger (* 15. Februar 1855 in Bad Liebenzell-Möttlingen; † 13. März 1934 in Bad Liebenzell-Möttlingen) war Goldschmied und Gründer der Rettungsarche in Möttlingen.

Leben

Friedrich Stanger wurde als uneheliches Kind der Barbara Stanger geboren und wuchs zunächst bis zum Alter von acht Jahren bei den Großeltern, später bei Mutter und Stiefvater in Bad Liebenzell auf. Eine Lehre in einer Goldwarenfabrik in Pforzheim musste er wegen eines Lungenleidens abbrechen. Er kehrte nach Möttlingen zurück, wo er in der Landwirtschaft arbeitete. Dort hatte er sein erstes Erlebnis mit inneren Stimmen. Durch den Stiefvater und einen Lehrer verleitet, begann er zu trinken. Dadurch geriet er an verschiedenen Arbeitsstätten in Schwierigkeiten, unter anderem wäre er als Pferdeknecht bei einem Stallmeister Fritz in Stuttgart beinahe durch einen Sturz unter ein Pferd zu Tode gekommen.

Am 17. April 1881 heiratete er Karoline Metzger aus Ochsenburg. Danach arbeitete er in der Etuifabrik Bachmann in Stuttgart; später versuchte er sich erfolglos als selbstständiger Etuimacher. Er trank auch in der Ehe weiter, hörte Stimmen und und hatte zahlreiche Visionen. Eine gewisse Wandlung trat durch zwei schwere Erkrankungen seiner Frau und den Tod einer seiner Töchter ein. Nachdem er sein Heil vergeblich bei den Sozialdemokraten gesucht und sich dann der Altpietistischen Gemeinschaft angeschlossen hatte, konnte er schließlich seinen Alkoholismus überwinden. Einige Zeit lebte er vom Verkauf einer Heilsalbe, deren Rezeptur ihm seine inneren Stimmen offenbart hatten. Diese veranlassten ihn schließlich auch 1907, als er bereits an Gicht erkrankt war, zur Rückkehr nach Möttlingen, wo er zunächst die Ziegelhütte anmietete und 1909 das Erholungsheim „Rettungsarche“ gründete, das ihm in einer Vision als Haus im Ährenfeld erschienen war.

Weblinks