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Betty Knopf (geb. 13.2.1887 in Pforzheim; gest. 22.10.1940 in Grafeneck) |
[[Datei:Konzertplakat mit Betty Knopf (geb. 13.2.1887 in Pforzheim; gest. 22.10.1940 in Grafeneck).png|thumb|Konzertplakat]] |
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[[Datei:Betty Knopf-Stolperstein.jpg|thumb|Stolperstein für Betty Knopf in Freiburg]] |
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'''Betty Knopf''' (* [[Geburtstag::13. Februar]] [[Geburtsjahr::1887]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::22. Oktober]] [[Todesjahr::1940]] in {{Gestorben in|Grafeneck}}) war [[Ist::Musiker|Konzertsängerin]] und wurde [[Ist::NS-Opfer|Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung]]. |
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Sie war die Schwester von Flora Schwarz, Antonie Toni Herz, Arthur Knopf, Elsa Jacobson, Jeanette Jenny Friesner und Irma Rügländer (Levy). Der einzige Bruder, [[Arthur Knopf]] (geb. 25. November 1879 in Birnbaum; gest. 29. Oktober 1963 in Basel), leitete als Erbe des Vaters die Knopf AG in der Schweiz. Er konnte zusammen mit den übrigen Geschwistern in die Schweiz flüchten, wo die Knopf-Warenhäuser weiterhin bestanden. |
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== Geschichte == |
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| ⚫ | Betty Knopf machte Karriere als Konzertsängerin. Sie nahm Unterricht beim Freiburger Gesangslehrer Carl Beines, bei dem auch Richard Tauber, König des Belcanto, in den Jahren 1911 und 1912 seine Gesangsausbildung hatte. Sie lebte bei ihren Eltern in Freiburg, zuletzt bei der Mutter Rebekka Knopf. Seit 1927 lebte sie wegen psychischer Probleme in der Heilanstalt Illenau. Sie besaß zwar ein Haus in Freiburg in der Ludwigstraße, jedoch hat sie es nie bewohnt, da es erst 1927 fertiggestellt wurde, als sie bereits in der Heilanstalt Illenau war. Ende Juli 1940 erfolgte ihre Verlegung in die Badische Heil- und Pflegeanstalt Konstanz. Von dort wurde sie am am 10. Oktober 1940 nach Grafeneck gebracht und dort am 22. Oktober 1940 in der Gaskammer ermordet. Sie war ein Opfer der dortigen "Euthanasie"-Morde. |
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== Einzelnachweise == |
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* http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=1266&tomb=240&b=&lang=de |
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Aktuelle Version vom 1. Mai 2026, 15:07 Uhr


Betty Knopf (* 13. Februar 1887 in Pforzheim; † 22. Oktober 1940 in Grafeneck) war Konzertsängerin und wurde Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung.
Familie
Betty Knopf wurde als eines der sechs Kinder von Sally Simon Knopf (geb. 10. November 1845 in Birnbaum, Provinz Posen [heute Międzychód, Polen]; gest. 2. Mai 1922 in Freiburg)[1] und Rebekka Knopf, geb. Steilberger (geb. 27. Oktober 1851 in Hardenberg; gest. 1. Mai 1935 in Freiburg)[2] in Pforzheim geboren. Damit entstammte sie der jüdischen Kaufmannsfamilie Knopf, aus der heraus mehrere im südwestdeutschen Raum und dem angrenzenden Ausland tätige Warenhausketten gegründet wurden.
Sie war die Schwester von Flora Schwarz, Antonie Toni Herz, Arthur Knopf, Elsa Jacobson, Jeanette Jenny Friesner und Irma Rügländer (Levy). Der einzige Bruder, Arthur Knopf (geb. 25. November 1879 in Birnbaum; gest. 29. Oktober 1963 in Basel), leitete als Erbe des Vaters die Knopf AG in der Schweiz. Er konnte zusammen mit den übrigen Geschwistern in die Schweiz flüchten, wo die Knopf-Warenhäuser weiterhin bestanden.
Geschichte
Betty Knopf machte Karriere als Konzertsängerin. Sie nahm Unterricht beim Freiburger Gesangslehrer Carl Beines, bei dem auch Richard Tauber, König des Belcanto, in den Jahren 1911 und 1912 seine Gesangsausbildung hatte. Sie lebte bei ihren Eltern in Freiburg, zuletzt bei der Mutter Rebekka Knopf. Seit 1927 lebte sie wegen psychischer Probleme in der Heilanstalt Illenau. Sie besaß zwar ein Haus in Freiburg in der Ludwigstraße, jedoch hat sie es nie bewohnt, da es erst 1927 fertiggestellt wurde, als sie bereits in der Heilanstalt Illenau war. Ende Juli 1940 erfolgte ihre Verlegung in die Badische Heil- und Pflegeanstalt Konstanz. Von dort wurde sie am am 10. Oktober 1940 nach Grafeneck gebracht und dort am 22. Oktober 1940 in der Gaskammer ermordet. Sie war ein Opfer der dortigen "Euthanasie"-Morde.
Einzelnachweise
Weblinks
- Eintrag Betty Knopf in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim
- http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=1266&tomb=240&b=&lang=de
- https://www.geni.com/people/Betty/6000000072606461958
Literatur
- Bernd Serger : Betty Knopf (1887-22.10.1940). In: Über Mutter wird nicht gesprochen ...: "Euthanasie"-Morde an Freiburger Menschen', Mabuse-Verlag, S.103-105.