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Wilhelm Wienenberger: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Wilhelm Wienenberger''' (* [[Geburtstag::9. Juni]] [[Geburtsjahr::1857]], † [[Todestag::2. Dezember]] [[Todesjahr::1930]]) war [[Ist::Schmuckfabrikant]] und [[Ist::Gemeinderat|Stadtrat]] in [[Tätig in::Pforzheim]].
Wilhelm Wienenberger war ein Pforzheimer Schmuckfabrikant. 1885 gründete er zusammen mit Eugen Rodi die '''ROWI GmbH'''. 1889 erfolgte eine Umwandlung der Rechtsform: aus der ROWI GmbH wurde die ROWI AG, eine Aktiengesellschaft. 1910 zog die ROWI AG in einen Neubau an der Bleichstraße. Ab den 1920er Jahren wurde die Produktpalette erweitert. Zur der Schmuckfabrikation wurden auch noch Taschenuhrgehäuse, Armbanduhrgehäuse und Metallarmbänder gefertigt. 1944 wurde das Firmengebäude in der Bleichstraße bei einem Luftangriff zerstört.

[[Kategorie:Pforzheim]]
== Leben ==
1885 gründete er zusammen mit [[Eugen Rodi]] die Firma ''[[Rodi & Wienenberger|Rodi & Wienenberger (Rowi)]]'', eine bedeutende Bijouterie- und Kettenfabrik. 1889 erfolgte eine Umwandlung der Rechtsform: aus der GmbH wurde eine Aktiengesellschaft. 1910 zog die ROWI AG in einen Neubau an der Bleichstraße 60-68, der nach Entwürfen von [[Ernst Maler]] erbaut wurde.<ref name="Timm_362">''Maler, Ernst''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 362.</ref>

Er wurde am 28. Juni 1890 von der dritten Wählerklasse in den Bürgerausschuss gewählt, 1896 in den Stadtrat. Er war tätig im Saalbauausschuss und im Elektrizitätswerkauschuss, dessen Vorsitz er später übernommen hat.

Er war viele Jahre Vorstand der Freireligiösen Gemeinde, längere Zeit erster Vorsitzender des Gesangvereins "Liedertafel", Mitbegründer des 1890 gegründeten Freisinnig-demokratischen Wählervereins und mehrere Jahre dessen Vorsitzender sowie mehrere Jahre Vorsitzender der Fortschrittlichen Volkspartei.

Im Jahre 1924 trat Wilhelm Wienenberger aus gesundheitlichen Gründen von der aktiven Leitung der Firma zurück und in den Aufsichtsrat ein. Am 2. Dezember 1930 ist er im Alter von 72 Jahren gestorben. Er wurde in Pforzheim begraben.

== Quellen ==
*Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-W-082

== Einzelnachweise ==
<references/>

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Aktuelle Version vom 23. Februar 2019, 23:21 Uhr

Wilhelm Wienenberger (* 9. Juni 1857, † 2. Dezember 1930) war Schmuckfabrikant und Stadtrat in Pforzheim.

Leben

1885 gründete er zusammen mit Eugen Rodi die Firma Rodi & Wienenberger (Rowi), eine bedeutende Bijouterie- und Kettenfabrik. 1889 erfolgte eine Umwandlung der Rechtsform: aus der GmbH wurde eine Aktiengesellschaft. 1910 zog die ROWI AG in einen Neubau an der Bleichstraße 60-68, der nach Entwürfen von Ernst Maler erbaut wurde.[1]

Er wurde am 28. Juni 1890 von der dritten Wählerklasse in den Bürgerausschuss gewählt, 1896 in den Stadtrat. Er war tätig im Saalbauausschuss und im Elektrizitätswerkauschuss, dessen Vorsitz er später übernommen hat.

Er war viele Jahre Vorstand der Freireligiösen Gemeinde, längere Zeit erster Vorsitzender des Gesangvereins "Liedertafel", Mitbegründer des 1890 gegründeten Freisinnig-demokratischen Wählervereins und mehrere Jahre dessen Vorsitzender sowie mehrere Jahre Vorsitzender der Fortschrittlichen Volkspartei.

Im Jahre 1924 trat Wilhelm Wienenberger aus gesundheitlichen Gründen von der aktiven Leitung der Firma zurück und in den Aufsichtsrat ein. Am 2. Dezember 1930 ist er im Alter von 72 Jahren gestorben. Er wurde in Pforzheim begraben.

Quellen

  • Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-W-082

Einzelnachweise

  1. Maler, Ernst. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 362.