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Theodor Fahrner (jun.): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Theodor Fahrner sen. (1823-1883), Pauline Fahrner, geb. Schweikert (1828-1886), Emma Fahrner (1859-1934), Berta Fahrner (1870-1948), Martha Fahrner geb. Faber (1869-1940), Theodor Fahrner jun. (1859-1919).jpg|thumb|250px|Grabdenkmal [[Fahrner]].]] |
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Theodor Fahrner (jun.) geb. 1859; gest. 1919 war ein Pforzheimer Schmuckfabrikant, der durch seine künstlerisch anspruchsvolle Schmuckherstellung bekannt wurde. Er beauftragte Künstler der Pforzheimer Kunstgewerbeschule und des Darmstädter Jugendstilzentrums Mathildenhöhe mit Entwürfen. Er etablierte den „Fahrner-Schmuck“ weltweit. Seine Tochter Vera (1895-1987) entwarf Schmuck für die väterliche Firma. |
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'''Paul Alfred Theodor Fahrner''', wie sein Vater Theodor gerufen (* [[Geburtstag::4. August]] [[Geburtsjahr::1859]] in {{geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::22. Juli]] [[Todesjahr::1919]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}), war ein [[Tätig in::Pforzheim]]er [[Ist::Schmuckfabrikant]]. |
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Theodor Fahrner junior übernahm die von seinem Vater und Georg Seeger 1855 gegründete, vorrangig auf Ringe spezialisierte Firma nach dem Tod des Vaters 1883 als vierundzwanzigjähriger junger Mann. Er war als Stahlgraveur ausgebildet, hatte an der Badisch-Großherzoglichen Kunstgewerbeschule Pforzheim studiert und erweiterte schon bald die Produktpalette wesentlich. |
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Er wurde durch seine künstlerisch anspruchsvolle Schmuckherstellung bekannt und beauftragte Künstler der Pforzheimer Kunstgewerbeschule und des Darmstädter Jugendstilzentrums Mathildenhöhe mit Entwürfen. Mit seinem „Künstlerschmuck“ wurde Theodor Fahrner bekannt und international erfolgreich, nicht zuletzt durch die Teilnahme an der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900, wo der Firma Fahrner eine Silbermedaille verliehen wurde. Auch die Beteiligungen an vielen weiteren Messen und Ausstellungen, beispielsweise in Brüssel, Dresden, Köln, Kopenhagen, der Auftritt auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis in den Vereinigten Staaten von Amerika, trug ebenso wie moderne Werbekampagnen dazu bei, dass der „Künstlerschmuck“ mit dem markanten Markenzeichen (ligiertes TF im Kreis) immer beliebter und bekannter wurde. Er etablierte den „Fahrner-Schmuck“ weltweit. Im Ersten Weltkrieg stellte Fahrner die Produktion auf Kriegsschmuck mit vaterländischen Motiven um. |
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Seine Witwe verkaufte das Unternehmen wenige Monate nach seinem Tod an [[Gustav Braendle]]. |
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*[https://www.pz-news.de/kultur_artikel,-Seiner-Zeit-weit-voraus-Eine-Wuerdigung-zum-100-Todestag-von-Theodor-Fahrner-_arid,1306623.html Seiner Zeit weit voraus - Eine Würdigung zum 100. Todestag von Theodor Fahrner], PZ-News, 19. Juli 2019 |
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Aktuelle Version vom 19. Februar 2020, 07:34 Uhr

Paul Alfred Theodor Fahrner, wie sein Vater Theodor gerufen (* 4. August 1859 in Pforzheim; † 22. Juli 1919 in Pforzheim), war ein Pforzheimer Schmuckfabrikant.
Familie
Er wurde als Sohn von Theodor Fahrner (sen.) und Pauline Fahrner, geb. Schweikert (1828-1886)[1] geboren. Er war mit Martha Fahrner, geb. Faber (1869-1940)[1] verheiratet. Sie hatten die Töchter Vera (1895-1987),[1] die später Bert Joho (1877-1963)[1] heiratete und Schmuck für die väterliche Firma entwarf, und Gabriele (* 1897).
Beruf
Theodor Fahrner junior übernahm die von seinem Vater und Georg Seeger 1855 gegründete, vorrangig auf Ringe spezialisierte Firma nach dem Tod des Vaters 1883 als vierundzwanzigjähriger junger Mann. Er war als Stahlgraveur ausgebildet, hatte an der Badisch-Großherzoglichen Kunstgewerbeschule Pforzheim studiert und erweiterte schon bald die Produktpalette wesentlich.
Er wurde durch seine künstlerisch anspruchsvolle Schmuckherstellung bekannt und beauftragte Künstler der Pforzheimer Kunstgewerbeschule und des Darmstädter Jugendstilzentrums Mathildenhöhe mit Entwürfen. Mit seinem „Künstlerschmuck“ wurde Theodor Fahrner bekannt und international erfolgreich, nicht zuletzt durch die Teilnahme an der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900, wo der Firma Fahrner eine Silbermedaille verliehen wurde. Auch die Beteiligungen an vielen weiteren Messen und Ausstellungen, beispielsweise in Brüssel, Dresden, Köln, Kopenhagen, der Auftritt auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis in den Vereinigten Staaten von Amerika, trug ebenso wie moderne Werbekampagnen dazu bei, dass der „Künstlerschmuck“ mit dem markanten Markenzeichen (ligiertes TF im Kreis) immer beliebter und bekannter wurde. Er etablierte den „Fahrner-Schmuck“ weltweit. Im Ersten Weltkrieg stellte Fahrner die Produktion auf Kriegsschmuck mit vaterländischen Motiven um.
Seine Witwe verkaufte das Unternehmen wenige Monate nach seinem Tod an Gustav Braendle.
Literatur
- Fahrner (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 9, 50, 52, 85, 88, 508.
Einzelnachweise
Weblinks
- leo-bw.de
- Seiner Zeit weit voraus - Eine Würdigung zum 100. Todestag von Theodor Fahrner, PZ-News, 19. Juli 2019