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Hermann Billing: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Baischstrasze3.jpg|thumb|Torbau zur [[Baischstraße]] (Giebelgeschosse von 2001)]]{{Bilder fehlen|Person}} |
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'''Hermann Billing''' (* [[Geburtstag::7. Februar]] [[Geburtsjahr::1867]] in {{Geboren in|Karlsruhe}}; † [[Todestag::2. März]] [[Todesjahr::1946]] in {{Gestorben in|Karlsruhe}}), Professor Dr. phil. h.c., war [[Ist::Architekt]], Oberbaurat und 1. [[Ist (unverlinkt)::Vorsitzender des Badischen Kunstgewerbevereins]]. Hermann Billing gehörte zu den bekanntesten Erscheinungen der deutschen Architektenwelt. Seine Leidenschaft bedeutete ein Programm im Sinne der Entwicklung der modernen Architektur. Sein Name hatte Geltung nicht nur in fast allen europäischen Ländern, auch in Amerika war er als Repräsentant deutscher künstlerischer Gestaltungarbeit erfolgreich tätig. |
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== Kriegszerstörte Werke in Pforzheim == |
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'''Hermann Billing''' (* [[7. Februar]] [[1867]] in [[Karlsruhe]]; † [[2. März]] [[1946]] ebenda) war ein [[Architekt]]. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des [[Jugendstil]]s in Südwestdeutschland. |
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* Farbglasfenster im [[Ehemaliges großherzoglich-badisches Bezirksamtsgebäude Pforzheim|ehemaligen Bezirksamt]], 1901-1903 |
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* Fassadengestaltung im [[Haus Beckh, Marktplatz 4, Pforzheim|Haus Beckh]], Marktplatz 4, 1903 (mit [[Ernst Maler]]) |
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== Leben == |
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* Haus des Goldwarenfabrikanten [[Hermann Fühner sen.]], 1903-1904 |
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[[Bild:Hofapotheke ganz.jpg|thumb|upright|Hofapotheke]] |
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* [[Goethebrücke]], 1904 |
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[[Datei:Grab Hermann Billing.jpg|thumb|Grab auf dem Hauptfriedhof]] |
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* [[Auerbrücke]], 1912-1913 |
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Hermann Billing wird als drittes von dreizehn Kindern des Maurers Christian Billing und seiner Frau Lisette, geborene Zoller, geboren. Die Familie ist seit dem [[18. Jahrhundert]] im [[Dörfle]] ansässig. Hermann Billings Großvater kann sich als kleiner Bauunternehmer einen Namen machen und Hermann Billings Vater gelingt es, das Geschäft zu einem der größten Unternehmen in Karlsruhe zu entwickeln. |
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[[1870]] zieht die Familie vom [[Dörfle]] in das zu der Zeit neu entstehende Viertel [[Südstadt]]. Hermann Billing besucht die Volksschule und das Karlsruher Realgymnasium, wo er bereits durch sein Zeichentalent auffällt. Er erhält Zeichenunterricht beim Graphiker [[Victor Roman]]. |
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[[1883]] macht er seinen Schulabschluss und geht auf Wunsch seines Vaters, der das Talent seines Sohnes für das Unternehmen nutzen möchte, auf die Karlsruher [[Kunstgewerbeschule]], die dem [[Historismus]] verpflichtet ist. Nach einem Jahr bricht Billing die Schule wieder ab und leistet seinen Militärdienst als "Einjährig-Freiwilliger" in der [[Kaserne]] [[Schloss Gottesau|Gottesau]]. Danach arbeitet er für ein Jahr im väterlichen Unternehmen. |
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[[Bild:Schild Billing.JPG|thumb|upright|Schild am Eingang [[Leopoldstraße]] 7 C]] |
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[[1886]] beginnt er mit dem Architekturstudium an der [[Technische Hochschule|Technischen Hochschule]] Karlsruhe. Die Architekturabteilung steht zu dieser Zeit unter dem Einfluss [[Josef Durm]]s, der der [[Neorenaissance]] verpflichtet ist. Er wird Mitglied der Akademischen Verbindung [[Studentenverbindung|Cheruskia]], welche später zum Corps wird und schließlich im Zusammenschluss des [[Corps Friso-Cheruskia]] aufgeht. |
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Bereits [[1888]] bricht Billing das Architekturstudium ab, um dem akademischen Betrieb zu entfliehen und Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. In [[Berlin]] findet er in einem Architekturbüro eine halbjährige Anstellung als Zeichner. Zwischen Militärübungen in Karlsruhe und einen Praktikum bei einem Spezialisten für Theaterbauten in Berlin, macht er verschiedene Studienreisen. [[1891]] arbeitet er im Büro eines Architekturprofessors in Aachen. |
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[[1892]] heiratet er Selma Anwandter (1868-1921), die als Tochter eines Brauereibesitzers Vermögen in die Ehe bringt. So ist es Hermann Billing möglich, sich ohne akademischen Abschluss als Privatarchitekt in Karlsruhe niederzulassen. Durch unkonventionelle Einsendungen zu Architekturwettbewerben wird er in kurzer Zeit bekannt. |
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[[1893]] kommt sein Sohn Hermann auf die Welt, [[1894]] sein Sohn Richard. |
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[[1896]] wird sein Sohn Dietrich geboren, [[1897]] seine Tochter Selma. |
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Waren seine Entwürfe für eine Durchführung zunächst zu avantgardistisch, stellen sich jetzt allmählich Aufträge durch private Bauherren ein. Die Wohnung der Familie und sein Büro sind in der [[Nowackanlage]] 5. [[1895]] bezieht Billing das erste von der Wohnung getrennte Büro in der [[Karl-Friedrich-Straße]] 24. Hermann Billing bemüht sich um einen Lehrauftrag an der [[Staatliche_Akademie_der_Bildenden_Künste_Karlsruhe|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste]], wird aber abgelehnt. |
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[[1898]] baut er für sich und seine Familie ein erstes eigenes Wohnhaus in der [[Eisenlohrstraße]] 23. [[1899]] baut er sein zweites eigenes Wohnhaus in der Eisenlohrstraße 25 und verkauft das erste wieder. Seine Tochter Grethe wird geboren. |
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Durch die immer bessere Auftragslage kann Hermann Billing den Architekten [[Josef Mallebrein]] (1868-1915) als Geschäftspartner einstellen, das Büro wird in "Billing & Mallebrein" umbenannt. Hermann Billing richtet Zweigbüros in Baden-Baden und Mannheim ein. [[1900]] kann er eine Zweigstelle in Frankfurt am Main einrichten, im selben Jahr kommt seine Tochter Hilde auf die Welt und [[1901]] sein Sohn Fridolin. |
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Das Karlsruher Büro bezieht Räume in der [[Stephanienstraße]] 96, dem von ihm geplanten Torbogenbau am Eingang der [[Baischstraße]]. Billing erhält einen Lehrauftrag in "dekorativer Architektur" an der [[Staatliche_Akademie_der_Bildenden_Künste_Karlsruhe|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste]]. |
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[[1902]] zieht sich Mallebrein aus dem gemeinsamen Büro in Karlsruhe zurück, inzwischen in der [[Baischstraße]] 4, und wird in Freiburg tätig. |
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== Werke == |
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=== Karlsruhe === |
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Eine Auswahl: |
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* Haus Dorner Karlsruhe, Rüppurrer Straße 138 (1894–1997) |
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* Haus Trautmann Karlsruhe, Kriegsstraße 149 (1897–1898) |
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* Häusergruppe Terraingesellschaft Karlsruhe, Kriegsstraße 143-147 (1897–1898) |
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* [[Gefallenendenkmal der Stadt Karlsruhe]] auf dem [[Hauptfriedhof]] (siehe [[:Bild:Hauptfriedhof Gefallenendenkmal.jpg]]) (1919–1930) |
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* [[Brunnen auf dem Stephanplatz]] (um 1905) |
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* [[Hof-Apotheke]] |
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* [[Baischstraße]] |
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* Doppelwohnhaus 1903, Hermann Billing, Weberstr. 7, Weststadt |
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* Doppelwohnhaus 1906, Hermann Billing, Beethovenstr. 2–4, Weststadt |
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* Geschäfts- und Wohnhaus 1904, Brannath, Hermann Billing, Bahnhofstr. 1, Südweststadt |
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* Mietwohnhäuser 1927–35, Hermann Billing, H. Bader und C. Scholl, Kolpingplatz (Kantstr. 8–12/Gebhardstr. 1–5/Karlstr. 101, 115, 128, 128a), Südweststadt |
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* Reichspostdirektion ([[Oberpostdirektion]]) 1934–38, Hermann Billing, Ettlinger-Tor-Platz 2, Südstadt |
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* Städtische Feuerwache und Wohnhäuser 1924–26, Hermann Billing und [[Friedrich Beichel]], Ritterstr. 48/Mathystr. 2–4; Ritterstr. 44–46, Südweststadt |
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* Wohnblock 1928–29, Hermann Billing, [[Beiertheimer Allee]]/ [[Hermann-Billing-Straße]], Südweststadt |
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* Wohnhaus 1902, Hermann Billing, [[Sophienstraße]] 120, Weststadt |
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* Wohnhaus 1904, Hermann Billing, [[Hirschstraße]] 101a, Südweststadt |
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* Wohnhaus 1907, Hermann Billing, [[Eisenlohrstraße]] 45, Weststadt |
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* Wohnhaus 1909, Billing&Zoller, [[Südendstraße]] 7, Südweststadt |
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* Wohnhaus Hermann Billing 1898, Hermann Billing, [[Eisenlohrstraße]] 23, Weststadt |
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* Wohnhausgruppe 1903, Hermann Billing, [[Karl-Wilhelm-Straße]] 32–34, Oststadt |
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* [[Haus Lieber]], [[Jahnstraße]] 24 (bis 1897) |
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=== außerhalb === |
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* Maschinenfabrik Lorenz Ettlingen, 1894–1897 |
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* [[Kaiserdenkmal Bretten]], 1897–1898 |
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* [[Melanchthonhaus Bretten]], 1897–1900 |
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* [[Kriegerdenkmal Bühlertal]] |
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* [[Kunsthalle Baden-Baden]] |
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* Rathaus in Kiel |
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== Literatur == |
== Literatur == |
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* ''' Billing, Hermann'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 345-346. |
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*'''Hermann Billing: Architekt zwischen Historismus, Jugendstil und neuem Bauen''', 22.3. - 25.5.1997, Städtische Galerie Karlsruhe im Prinz-Max-Palais, (Veranstalter: Stadt Karlsruhe, Städtische Galerie, Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau an der Universität Karlsruhe, Architekturmuseum der Technischen Universität München, in Zusammenarbeit mit dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur, Karlsruhe: Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, 1997, ISBN 3-923344-38-4 |
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* Kunst und Handwerk am Oberrhein Band II, Jahrbuch des Badischen Kunstgewerbevereins und des [[Kunstverein Pforzheim|Kunstgewerbevereins Pforzheim]], Vorwort. |
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== Ehrungen == |
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* [[Hermann-Billing-Preis]] |
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== Weblinks == |
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* {{Karlsruhe-Stadtarchivlexikon|bio-0196}} |
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* {{Wikipedia-de}} |
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* {{GND|118658840}} |
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* {{Homepage|www.hermann-billing.de|Hermann Billing Preis}} |
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{{DEFAULTSORT: Billing, Hermann}} |
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[[Kategorie:Mann]] |
[[Kategorie:Mann]] |
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[[Kategorie:Korporierter]] |
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[[Kategorie:Architekt]] |
[[Kategorie:Architekt]] |
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[[Kategorie:Hochschullehrer]] |
[[Kategorie:Hochschullehrer]] |
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[[Kategorie:auf dem Hauptfriedhof bestattet]] |
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Aktuelle Version vom 1. Juli 2019, 09:20 Uhr

Hermann Billing (* 7. Februar 1867 in Karlsruhe; † 2. März 1946 in Karlsruhe), Professor Dr. phil. h.c., war Architekt, Oberbaurat und 1. Vorsitzender des Badischen Kunstgewerbevereins. Hermann Billing gehörte zu den bekanntesten Erscheinungen der deutschen Architektenwelt. Seine Leidenschaft bedeutete ein Programm im Sinne der Entwicklung der modernen Architektur. Sein Name hatte Geltung nicht nur in fast allen europäischen Ländern, auch in Amerika war er als Repräsentant deutscher künstlerischer Gestaltungarbeit erfolgreich tätig.
Kriegszerstörte Werke in Pforzheim
- Farbglasfenster im ehemaligen Bezirksamt, 1901-1903
- Fassadengestaltung im Haus Beckh, Marktplatz 4, 1903 (mit Ernst Maler)
- Haus des Goldwarenfabrikanten Hermann Fühner sen., 1903-1904
- Goethebrücke, 1904
- Auerbrücke, 1912-1913
Literatur
- Billing, Hermann. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 345-346.
- Kunst und Handwerk am Oberrhein Band II, Jahrbuch des Badischen Kunstgewerbevereins und des Kunstgewerbevereins Pforzheim, Vorwort.