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Wolfgang Scheidtweiler: Unterschied zwischen den Versionen
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Wolfgang Scheidtweiler begann dort nach der Mittleren Reife 1964 seine Ausbildung als Brauer und Mälzer und machte schließlich das Diplom als Braumeister an der Weihenstephaner Akademie der Technischen Hochschule München. Als sein Vater früh starb, musste Wolfgang Scheidtweiler parallel zum Studium auch die Leitung der Gemünder Brauerei übernehmen. Dennoch absolvierte er noch ein Ingenieurstudium für Brauwesen und Getränketechnologie beim Brauwissenschaftler und "Bierpapst" Professor Ludwig Narziß. |
Wolfgang Scheidtweiler begann dort nach der Mittleren Reife 1964 seine Ausbildung als Brauer und Mälzer und machte schließlich das Diplom als Braumeister an der Weihenstephaner Akademie der Technischen Hochschule München. Als sein Vater früh starb, musste Wolfgang Scheidtweiler parallel zum Studium auch die Leitung der Gemünder Brauerei übernehmen. Dennoch absolvierte er noch ein Ingenieurstudium für Brauwesen und Getränketechnologie beim Brauwissenschaftler und "Bierpapst" Professor Ludwig Narziß. |
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In Weihenstephan lernte Wolfgang Scheidtweiler seine Frau Andrea Ruppaner kennen, die aus der Konstanzer Brauereifamilie Ruppaner stammt. Seit 1941 gehört der Familie das Bayerische [[Brauhaus Pforzheim]]. Die Anteile wurden damals von der Badischen Bank übernommen. 1974 wurde Wolfgang Scheidtweiler Vorstand der damaligen ''Bayerisches Brauhaus Pforzheim AG''. |
In Weihenstephan lernte Wolfgang Scheidtweiler seine Frau [[Andrea Scheidtweiler|Andrea Ruppaner]] kennen, die aus der Konstanzer Brauereifamilie Ruppaner stammt. Seit 1941 gehört der Familie das Bayerische [[Brauhaus Pforzheim]]. Die Anteile wurden damals von der Badischen Bank übernommen. 1974 wurde Wolfgang Scheidtweiler Vorstand der damaligen ''Bayerisches Brauhaus Pforzheim AG''. |
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Die Engagements von Wolfgang Scheidtweiler umfassen neben dem Brauhaus in [[Tätig in::Pforzheim]] unter anderem die Ruppaner-Brauerei Gebrüder Ruppaner OHG in Konstanz, die Gemünder Brauerei GmbH & Co. KG in Schleiden-Gemünd, die Palmbräu Eppingen GmbH & Co. KG, die Brauerei C. Franz GmbH in Rastatt, die Hatz-Moninger Brauhaus GmbH in Karlsruhe sowie das [[Parkhotel Pforzheim]], das Parkhotel Stuttgart Messe-Airport, das Parkhotel Heilbronn, das [[Hotel Therme (Bad Teinach)|Hotel Therme Bad Teinach]], das Achalm-Hotel Reutlingen, das Bad-Hotel Überlingen, das Hotel Halm Konstanz, die Residenz Seeterrasse in Öhningen-Wangen sowie das Kloster Steinfeld; zudem das Schloss Liebenstein in Neckarwestheim, das Schloss Brackenheim, das [[Schloss Kaltenstein]] in [[Vaihingen an der Enz]] sowie die Eventlocation und Panoramabildausstellung im [[Gasometer Pforzheim]]. |
Die Engagements von Wolfgang Scheidtweiler umfassen neben dem Brauhaus in [[Tätig in::Pforzheim]] unter anderem die Ruppaner-Brauerei Gebrüder Ruppaner OHG in Konstanz, die Gemünder Brauerei GmbH & Co. KG in Schleiden-Gemünd, die Palmbräu Eppingen GmbH & Co. KG, die Brauerei C. Franz GmbH in Rastatt, die Hatz-Moninger Brauhaus GmbH in Karlsruhe sowie das [[Parkhotel Pforzheim]], das Parkhotel Stuttgart Messe-Airport, das Parkhotel Heilbronn, das [[Hotel Therme (Bad Teinach)|Hotel Therme Bad Teinach]], das Achalm-Hotel Reutlingen, das Bad-Hotel Überlingen, das Hotel Halm Konstanz, die Residenz Seeterrasse in Öhningen-Wangen sowie das Kloster Steinfeld; zudem das Schloss Liebenstein in Neckarwestheim, das Schloss Brackenheim, das [[Schloss Kaltenstein]] in [[Vaihingen an der Enz]] sowie die Eventlocation und Panoramabildausstellung im [[Gasometer Pforzheim]]. |
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Im März 2024 initiierte Wolfgang Scheidtweiler in Zusammenarbeit mit der Stadt Brackenheim das Tourismusprojekt ''Deutsche Weinwelt''. Ein weiteres historisches Vorhaben folgte im April 2025 mit dem Kauf der [[Restaurant Klosterschmiede|Klosterschmiede]] in [[Maulbronn]], die er zu einem Brauhaus mit angeschlossenem Hotelbetrieb umzuwidmen plante. Andere Großprojekte stießen in dieser Phase auf administrative Hindernisse: So lief Ende 2023 die Reservierung für das Schloss Bönnigheim aus, was im Mai 2025 zur Beendigung des Vorhabens führte. Auch das geplante Stadthallen-Hotel in Reutlingen verzögerte sich erheblich, woraufhin die Stadt den Erbbaurechtsvertrag zur Jahresmitte 2025 kündigte, bevor im Frühjahr 2026 erneute Verhandlungen aufgenommen wurden. |
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Einen langjährigen Schwerpunkt seiner Arbeit bildete die Realisierung des Asisi-Panoramas in Konstanz. Nach mehrjährigen politischen Diskussionen und Bauverzögerungen stellte Wolfgang Scheidtweiler das rund 50 Meter hohe Gebäude fertig, das als einer der größten reinen Holzbauten Deutschlands gilt. Die offizielle Eröffnung der Monumentalausstellung fand am 12. September 2026 statt. |
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Um den Jahreswechsel 2025/26 leitete Wolfgang Scheidtweiler den Generationenübergang in seiner Unternehmensgruppe ein. Er zog sich aus der operativen Geschäftsführung zentraler Gesellschaften zurück – darunter der Parkhotel Pforzheim Verwaltungs mbH sowie der familieneigenen Brauereien. Die Leitung des Parkhotels Pforzheim übergab er an ein Führungsteam um Jean-Marc Weiser, Andreas Ruf und seine Tochter [[Dorothee Scheidtweiler]]. |
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Für sein langjähriges wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Engagement in der Region wurde Wolfgang Scheidtweiler im März 2026 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. |
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* Badische Neueste Nachrichten: ''Wolfgang Scheidtweiler: Der Optimist von der Enz.'' Ausgabe vom 26. Februar 2019. |
* Badische Neueste Nachrichten: ''Wolfgang Scheidtweiler: Der Optimist von der Enz.'' Ausgabe vom 26. Februar 2019. |
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* Stuttgarter Zeitung: ''Schloss Kaltenstein: Ein Braumeister wird neuer Schlossherr.'' Ausgabe vom 18. Juli 2020. |
* Stuttgarter Zeitung: ''Schloss Kaltenstein: Ein Braumeister wird neuer Schlossherr.'' Ausgabe vom 18. Juli 2020. |
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* Pforzheimer Zeitung: ''Die höchste Auszeichnung des Landes: Pforzheimer Unternehmer Wolfgang Scheidtweiler bekommt Verdienstorden.'' Ausgabe vom 28. März 2026. |
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* Reutlinger General-Anzeiger: ''Stadthallen-Hotel Reutlingen: Aufschub für Investor.'' Ausgabe vom 30. April 2026. |
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* Südkurier: ''Konstanz hat ein weiteres Wahrzeichen.'' Ausgabe vom 11. September 2026. |
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Aktuelle Version vom 12. September 2026, 18:40 Uhr
Wolfgang Kaspar Scheidtweiler (* 16. März 1947 in Bonn-Bad Godesberg) ist Brauer, Diplom-Braumeister und Diplom-Ingenieur für Brauwesen und Getränketechnologie. Er ist Besitzer und Betreiber mehrerer Brauereien, Hotels und Restaurants.
Leben
Wolfgang Scheidtweiler ist in Wachendorf, einem 640-Einwohner-Ort in der Eifel, mit zwei älteren Geschwistern aufgewachsen. Sein Vater, ein promovierter Jurist, gründete 1961 eine Kölsch-Brauerei in Gemünd in der Nordeifel, obwohl er nur selten Bier trank. "Er hat in der Nachkriegszeit in seinem Dorf in der Eifel bittere Not erlebt. Aber er hat beobachtet, dass es zwei Personen immer gut ging – dem Landwirt und dem Brauereibesitzer." erinnert sich Wolfgang Scheidtweiler. Also beschloss sein Vater, dass seine Söhne genau diese Berufe ergreifen sollten − der eine Sohn wurde Bauer, der andere Brauer. Das Geld stellte der Jurist zur Verfügung, indem er sein Haus verkaufte und in eine Hofstelle in Wachendorf und 1961 in eine kleine Brauerei in Schleiden-Gemünd investierte.
Wolfgang Scheidtweiler begann dort nach der Mittleren Reife 1964 seine Ausbildung als Brauer und Mälzer und machte schließlich das Diplom als Braumeister an der Weihenstephaner Akademie der Technischen Hochschule München. Als sein Vater früh starb, musste Wolfgang Scheidtweiler parallel zum Studium auch die Leitung der Gemünder Brauerei übernehmen. Dennoch absolvierte er noch ein Ingenieurstudium für Brauwesen und Getränketechnologie beim Brauwissenschaftler und "Bierpapst" Professor Ludwig Narziß.
In Weihenstephan lernte Wolfgang Scheidtweiler seine Frau Andrea Ruppaner kennen, die aus der Konstanzer Brauereifamilie Ruppaner stammt. Seit 1941 gehört der Familie das Bayerische Brauhaus Pforzheim. Die Anteile wurden damals von der Badischen Bank übernommen. 1974 wurde Wolfgang Scheidtweiler Vorstand der damaligen Bayerisches Brauhaus Pforzheim AG.
Die Engagements von Wolfgang Scheidtweiler umfassen neben dem Brauhaus in Pforzheim unter anderem die Ruppaner-Brauerei Gebrüder Ruppaner OHG in Konstanz, die Gemünder Brauerei GmbH & Co. KG in Schleiden-Gemünd, die Palmbräu Eppingen GmbH & Co. KG, die Brauerei C. Franz GmbH in Rastatt, die Hatz-Moninger Brauhaus GmbH in Karlsruhe sowie das Parkhotel Pforzheim, das Parkhotel Stuttgart Messe-Airport, das Parkhotel Heilbronn, das Hotel Therme Bad Teinach, das Achalm-Hotel Reutlingen, das Bad-Hotel Überlingen, das Hotel Halm Konstanz, die Residenz Seeterrasse in Öhningen-Wangen sowie das Kloster Steinfeld; zudem das Schloss Liebenstein in Neckarwestheim, das Schloss Brackenheim, das Schloss Kaltenstein in Vaihingen an der Enz sowie die Eventlocation und Panoramabildausstellung im Gasometer Pforzheim.
Im März 2024 initiierte Wolfgang Scheidtweiler in Zusammenarbeit mit der Stadt Brackenheim das Tourismusprojekt Deutsche Weinwelt. Ein weiteres historisches Vorhaben folgte im April 2025 mit dem Kauf der Klosterschmiede in Maulbronn, die er zu einem Brauhaus mit angeschlossenem Hotelbetrieb umzuwidmen plante. Andere Großprojekte stießen in dieser Phase auf administrative Hindernisse: So lief Ende 2023 die Reservierung für das Schloss Bönnigheim aus, was im Mai 2025 zur Beendigung des Vorhabens führte. Auch das geplante Stadthallen-Hotel in Reutlingen verzögerte sich erheblich, woraufhin die Stadt den Erbbaurechtsvertrag zur Jahresmitte 2025 kündigte, bevor im Frühjahr 2026 erneute Verhandlungen aufgenommen wurden.
Einen langjährigen Schwerpunkt seiner Arbeit bildete die Realisierung des Asisi-Panoramas in Konstanz. Nach mehrjährigen politischen Diskussionen und Bauverzögerungen stellte Wolfgang Scheidtweiler das rund 50 Meter hohe Gebäude fertig, das als einer der größten reinen Holzbauten Deutschlands gilt. Die offizielle Eröffnung der Monumentalausstellung fand am 12. September 2026 statt.
Um den Jahreswechsel 2025/26 leitete Wolfgang Scheidtweiler den Generationenübergang in seiner Unternehmensgruppe ein. Er zog sich aus der operativen Geschäftsführung zentraler Gesellschaften zurück – darunter der Parkhotel Pforzheim Verwaltungs mbH sowie der familieneigenen Brauereien. Die Leitung des Parkhotels Pforzheim übergab er an ein Führungsteam um Jean-Marc Weiser, Andreas Ruf und seine Tochter Dorothee Scheidtweiler.
Für sein langjähriges wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Engagement in der Region wurde Wolfgang Scheidtweiler im März 2026 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Quellen
- Pforzheimer Zeitung: Wolfgang Scheidtweiler: "Eine Stadt braucht zwei Brauereien". Ausgabe vom 11. Mai 2018.
- Heilbronner Stimme: Aus Liebe zur Gastronomie. Ausgabe vom 21. Mai 2018.
- Badische Neueste Nachrichten: Wolfgang Scheidtweiler: Der Optimist von der Enz. Ausgabe vom 26. Februar 2019.
- Stuttgarter Zeitung: Schloss Kaltenstein: Ein Braumeister wird neuer Schlossherr. Ausgabe vom 18. Juli 2020.
- Pforzheimer Zeitung: Die höchste Auszeichnung des Landes: Pforzheimer Unternehmer Wolfgang Scheidtweiler bekommt Verdienstorden. Ausgabe vom 28. März 2026.
- Reutlinger General-Anzeiger: Stadthallen-Hotel Reutlingen: Aufschub für Investor. Ausgabe vom 30. April 2026.
- Südkurier: Konstanz hat ein weiteres Wahrzeichen. Ausgabe vom 11. September 2026.